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Februar 14, 2026

 

 

 

Altenstädter Schlagzeilen 2012

Altenstädter Geschichte - Schlagzeilen von 2012

Achtung: Hier werden nicht alle Neuigkeiten aufgeführt! Viele Ereignisse werden direkt auf den speziellen Seiten, z.B. der Vereine, gezeigt oder in der Chronographie!
siehe auch Chronik/ Chronographie

Fotos: Bernd Ritter, wenn nicht anders angegeben

Januar 2012

Altenstädt feiert ins Jahr 2012

Viele Feiern und Feten wieder in Altenstädt. Die größte Party stieg wohl wieder im Clubhaus des FC Altenstädt, aber auch im Heinrich-Schröder-Haus oder im Backhaus wurde kräftig gefeiert. Einige nutzten das Angebot vom Gasthaus Alexa und speisten vor dem Feiern vom leckeren Silvesterbuffet.

Leider wurden wieder keine Fotos oder netten Berichte von der Silvesternacht eingesendet

Das Jahr 2011 verabschiedete sich lauwarm mit bis zu + 11C° und ohne eine Spur von Schnee - dafür immer mal wieder regnerisch. Hier Aufnahme vom 1.1. aus Richtung Warte:

 

Breitbandausbau in Altenstädt abgeschlossen

Jetzt auch in Altenstädt noch schnelleres Internet - Pressebericht der Stadt Naumburg vom 13.1.2012:

Der Breitbandausbau im Stadtteil Altenstädt ist abgeschlossen. Damit besteht in diesem Stadtteil nun ein leistungsfähige leitungsgebundenes Angebot für alle Internetdienste. Interessenten können sich direkt an die Firma ACO (0561 983030, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.aco.de) wenden, die als Partner mehrerer Kommunen im Landkreis den Ausbau durchgeführt hat und das neue Angebot zur Verfügung stellt. Die Maßnahme wird durch das Land Hessen und die Stadt Naumburg finanziell unterstützt. Für den Stadtteil Altenstädt beträgt der Zuschuss insgesamt 45.000,- €, davon übernimmt das Land Hessen 27.000,- € und die Stadt 18.000,- €. In dem Stadtteil bestand bisher nur ein Angebot mit geringen Bandbreiten. Eine leistungsfähige Anbindung an das World Wide Web (www) ist aber inzwischen eine notwendige und wichtige Infrastruktureinrichtung für den privaten und sicherlich auch für den gewerblichen Bereich.
Der Breitbandausbau in den Stadtteilen Elbenberg und Altendorf durch die Firma ACO soll bis Ende Januar abgeschlossen sein, so dass dann alle Stadtteile gut versorgt sind. In der Kernstadt Naumburg und im Stadtteil Heimarshausen war bereits ein leistungsfähige Netz vorhanden, so dass hier ein Ausbau im Rahmen des landkreisweiten Projektes nicht nötig war.

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Regisseur und Filmemacherin unterstützen Projekt der Christine-Brückner-Schule
Schüler drehen Filme: Energie der Region im Fokus
HNA-Bericht vom 17.1.2012

Auch Altenstädter Schülerinnen und Schüler dabei!

Bad Emstal. Wie aus Ideen bewegte Bilder werden, lernen Schüler der Christine-Brückner-Schule (CBS) derzeit unter der Anleitung von Profis – und Ideen hat die Umwelt-AG der Gesamtschule reichlich.

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© Foto: Hempel
Durchblick für alle: (von links) Veit Kaiser, Lehrer Geert Platner und Julian Platte lassen sich von Regisseur Ralph Etter und Filmemacherin Sophie Narr erklären, worauf es beim Filmen ankommt.

In elf Kurzfilmen wollen die Schüler den Landkreis und die Stadt Kassel als gutes Beispiel für die Entwicklung regenerativer Energien vorstellen. Mit einem Workshop ist gestern der Startschuss des Projektes gefallen. Für zwei Tage sind Jungregisseur Ralph Etter und Filmemacherin Sophie Narr aus Berlin nach Sand gekommen, um die Schüler auf das vorzubereiten, was in den nächsten Monaten auf sie zukommt.

„Viele verstehen das nicht“
„Wir machen die Filme zusammen, aber wir geben nicht vor, wie das Ergebnis am Ende aussehen soll“, sagt Etter. „Wir wollen Filme schaffen, die die Sicht der Jugendlichen zeigen“, ergänzt Narr. Dabei geht es um die Sicht der Schüler auf den Energiewandel. „Es wird viel darüber geredet, aber viele verstehen das gar nicht“, sagt Sina Ritter, Schülerin der Klasse 8G. „Wir wollen zeigen, was es damit auf sich hat.“ In Gruppen wollen die Schüler Unternehmen in der Region aufsuchen, um sich Solartechnik, Windkraft und andere Energieformen erklären zu lassen und Fragen zu stellen.

Aus dem großen Thema Energiewandel konkrete Ideen zu entwickeln, darum soll es an den beiden Workshop-Tagen gehen. Daneben geht es auch um die technischen Herausforderungen: mit der Kamera die richtige Perspektive finden, Schwenken, Zoomen. „Es sollen aber keine technisch perfekten Filme werden“, sagte Narr. Im Gegenteil: Man soll sehen, dass es die eigenen Filme der Schüler sind.

„Unser Ziel ist eine neue, erfrischende Perspektive auf Projekte und Unternehmen, die in unserer Region zum Energiewandel beitragen“, sagte Geert Platner, Lehrer an der CBS, der das Projekt ins Leben gerufen hat. „Die jetzt Heranwachsenden sind der entscheidende Träger der Energiewende“, so Platner.

„Das hier ist eine hervorragende Möglichkeit für die jungen Leute, die ganze Bandbreite der Energiequellen kennenzulernen“, sagte Timon Gremmels. Der SPD-Landtagsabgeordnete und energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Den Workshop hat Gremmels zum Anlass genommen, die Schüler in den hessischen Landtag einzuladen, um einen ihrer Filme Umweltministerin Lucia Puttrich vorzuführen.

„Wir müssen die Jugend in der Region fördern“, sagte Oliver Zeiher, der stellvertretend für den Solartechnik-Hersteller SMA am ersten Projekttag in die CBS gekommen war.
Die Schüler sollen beim Recherchieren für ihre Filme neue und spannende Berufe kennenlernen, die auch in der Region entstehen. „Ziel ist es, dass die jungen Leute später dann auch hier bleiben und arbeiten“, sagt Platner.

Von Claudia Hempel

Februar 2012

Schade, schade, schade!!!
Alexa schließt nach 16 Monaten

Leider musste das Gasthaus Alexa nach nur 16 Monaten am 31.1.2012 die Pforten wieder schließen.
Besonders bitter: das Gasthaus im alten “Haus Grede” hatte bei seinen Besuchern einen sehr guten Ruf erworben, tolle Essen, gute Atmosphäre.
Doch leider haben die Altenstädter das Angebot nicht ausreichend angenommen und gegenüber den “Auswärtigen” war wohl zu wenig Zeit, um den guten Ruf zu etablieren.

Immerhin: der Partyservice für zu Hause aber auch inkl. Räumlichkeiten der Gaststätte werden weiterhin angeboten!

Die Altenstädter wünschen der Familie Weber für die Zukunft alles Gute! 

Wintereinzug im Februar

Etwas verspätet zog der Winter in Deutschland und auch Altenstädt zu Beginn des Februars ein, nachdem sich der Januar mit Plusgraden im zweitstelligen Bereich präsentierte, ging es mit dem Start des Februars in zweistellige Minusgrade. Allerdings ist die Landschaft lediglich mit einem “Zuckerguss” überzogen, Schnee weiterhin Mangelware.

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Foto: Morgendliche Stimmung über Altenstädt (Samstag, 4.2.), der Isthaberg noch verhüllt.

Gewinner des Mathe-Wettbewerbs der Christine-Brückner-Schule ausgezeichnet
Schüler drehen Filme: Energie der Region im Fokus
HNA-Bericht vom 7.2.2012

Zwei Altenstädter Schüler bei den Siegern!

Bad Emstal. Die Sieger des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs der Bad Emstaler Christine-Brückner-Schule (CBS) wurden im Beisein der Fachlehrer von Schulleiter Wolfgang Engelmeyer ausgezeichnet..

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Die Besten: Phillip Bulang, Jasmin Justinger, Sina Ritter und Martin Eckardt siegten beim Mathe-Wettbewerb der Brückner-Schule. Foto: nh

Die Gewinner und Schulsieger sind: Sina Ritter (8G), Jasmin Justinger, Phillip Bulang und Martin Eckardt (alle 8a).
Ihnen wurden im Rahmen einer Feierstunde eine Urkunde und ein vom Förderverein der Schule gesponsertes Buchpräsent überreicht.
Darüber hinaus sollen sie in einer neu angelegten Fotogalerie in der Aula verewigt werden. Damit sollen besondere Leistungen und Fähigkeiten sowie soziales Engagement von Schülern der CBS gewürdigt werden. „Wer erfolgreich ist und vorbildlich handelt, muss sich bei uns nicht verstecken – im Gegenteil“, so Stufenleiter Klaus Sprafke.
Die Teilnahme an der ersten Runde des Mathematik-Wettbewerbs ist an allen allgemeinbildenden Schulen des Landes Hessen verpflichtend. Bereits Anfang Dezember haben alle hessischen Achtklässler zur gleichen Zeit die gleiche Arbeit geschrieben.
Auf diese Weise, erklärt der Fachlehrer, sei es möglich, ihre mathematischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vergleichen. Besonders in der zweiten und dritten Runde treten Schüler aus ganz Hessen mit herausragenden mathematischen Kompetenzen an, um die Kreis- und Landessieger zu ermitteln.
Um die Sieger gezielter auf die zweite Runde, den Kreisentscheid, vorzubereiten, wurden gezielte Fördermaßnahmen für diese Schüler eingerichtet, so Sprafke. Gut vorbereitet, ist man sich an der Brückner-Schule sicher, werden sie dann am 7. März in Bad Emstal gegen ihre Konkurrenten aus Zierenberg und Wolfhagen antreten und erfolgreich bestehen. (red/nom)

Altenstädter Temperaturen bis -20C°
“Altenstädter Huskies” im Semmet

Wie immer, wenn es im Winter mal so kalt ist, dass die Semmet-Teiche mit dickem Eis bedeckt sind, wagen sich Eishockeyspieler auf die Fläche und verwandeln den Semmet in eine “Huskies-Arena”.

Das Foto vom 5.2.12 wurde eingesendet von Renate Kuhaupt - vielen Dank!

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von links nach rechts
Dominik Falken, Dennis Pfennig, Sascha Kuhaupt, Wolfgang Löber, Maurice Jakob

Hinweis: obwohl der Semmet nur wenig Wasser führt, Vorsicht beim Betreten der Eisfläche - naja, offiziell ist dies sogar verboten!

Wieder viele Altenstädter beim “Numburger” Karnevalsumzug
20.2.2012
Wie in jedem Jahr - diesmal bei um die 0C° - feiern viele Altenstädter mit beim Karnevalstreiben am Rosenmontag in Naumburg. Anschließend geht es zu Ritters zum Abfeiern nach Altenstädt!

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Fotos von Renate Kuhaupt, Birgit Kimm und Yvonne Franke (DANKE!):

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HNA-Bericht vom 29.2. 2012

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März 2012

Bilder von Tasso Minkner und Klaus-Dieter Gehring im Regionalmuseum
Filigran und großflächig
HNA-Bericht vom 8.2.2012

Zwei Altenstädter Künstler stellen aus!

Wolfhagen. Unterschiedlicher in der Wahrnehmung des Betrachters kann das künstlerisch Werk von Tasso Minkner und Klaus-Dieter Gehring nicht sein, das jetzt in einer gemeinsamen Sonderausstellung gezeigt wird. 70 Gäste kamen zur Vernissage ins Regionalmuseum – noch bis zum 29. April sind die Werke zu sehen. Zum einen die filigranen Bilder des 71-jährigen pensionierten Lehrers Minkner: Er ist eine feste Größe in der regionalen Kunstszene und hatte zuletzt im Jahr 2008 Bilder unter dem Thema Werden und Vergehen im Regionalmuseum ausgestellt.

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Zwei Künstler, eine Ausstellung: Tasso Minkner ( links) und Klaus-Dieter Gehring (hinten links), hier Renate la Croix präsentieren gemeinsam ihre Werke im Regionalmuseum im Rahmen einer Sonderausstellung. Foto: Michl

Gegensätze und Parallelen
Im Gegensatz zu Minkners Werken stehen die überwiegend großflächigen Exponate des in Würzburg geborenen 17 Jahre jüngeren HNA-Mitarbeiters Klaus-Dieter Gehring. Er blieb nach seinem Studium der Visuellen Kommunikation in Kassel und fand dort eine neue Heimat.
Und doch gibt es in dieser außerordentlichen und beeindruckenden Sonderausstellung der Gegensätze, so Laudator Wolfgang Haase, viele gemeinsame Parallelen. Einmal leben beide Künstler im Naumburger Stadtteil Altenstädt. Zudem ist der Fundus ihrer künstlerischen Inspirationen und Interpretationen im breit gefächerten Spannungsbogen Kunst und Natur, Idee und Technik begründet.
Und dabei kommen sich Minkner und Gehring mit ihren vordergründig unterschiedlichen Werken inhaltlich doch sehr nahe. Sie zeigen nämlich in ihrer eigenen künstlerischen Auslegung Menschen und Objekte in ihrer Verletzlichkeit und morbiden Vergänglichkeit.
Eigentlich, so Laudator Wolfgang Haase, ist die Doppel- eine Dreifach-Ausstellung. Denn Tasso Minkner, der vor einigen Jahren seine Liebe zum Experimentieren entdeckte - „meine Arbeiten haben ästhetische Zielsetzung und einen philosophischen Hintergrund“ - benutzte diesmal nicht Leinwand, sondern von der Wiener Künstlerin Waltraud Käberich handgemachtes marmoriertes Papier.
Klaus-Dieter Gehring wiederum beeindruckt neben seinem Schiffwrackzyklus vor allem mit Collagen von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.
Facettenreich hat er dabei Bilder nach Bildern in einem Porträt vereinigt. In den Acrylobjekten, wo er die Farbe mit Sand und Asche mischte, beschreitet er seinen Weg des Themas Kunst und Natur, Idee und Technik.
Öffnungszeiten: Die Sonderausstellung ist noch bis zum 29. April im Regionalmuseum Wolfhagen zu sehen. Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 13 sowie 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Von Reinhard Michl

Second-Hand-Basar des Fördervereins Kindergarten
Siehe KiGa (folgt)

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Magistrat lehnt auf Empfehlung der Friedhofskommission Zuschuss für Überdachung an Friedhofshalle ab
Kein Geld für einen Anbau
HNA-Bericht vom 23.03.2012

Altenstädt. Die Altenstädter Ortsvorsteherin Yvonne Franke ist verstimmt. Der Magistrat teilte ihr mit, dass er der Empfehlung der Friedhofskommission folgt und es kein Geld aus dem Stadtsäckel für einen Anbau an die Altenstädter Friedhofshalle geben wird.
Seit einigen Jahren, so Franke, sei es Wunsch der Altenstädter Vereinsgemeinschaft und des Ortsbeirates, an die Friedhofshalle, die außen keine Unterstellmöglichkeit für Trauergäste besitzt, eine Überdachung anzubauen. Dieses Anliegen sei vom Stadtparlament aufgenommen und in den Etat 2012 eingeplant worden.

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Yvonne Franke: „Die Maßnahme an sich wird mit schätzungsweise bis zu 25 000 Euro anzusetzen sein, die im Haushalt eingestellten 10 000 Euro sollen nicht überschritten werden.“ Die restlichen Kosten, erklärt Franke, „sollen über Eigenleistungen, mit Barmitteln der Vereinsgemeinschaft als auch durch Spenden finanziert werden“.
Bürgerwunsch
Im Einvernehmen mit dem Magistrat sei vereinbart worden, dass sich die Friedhofskommission mit der Planung beschäftigt. „Mit einer generellen Ablehnung haben wir nicht gerechnet“, sagt die Ortsvorsteherin, die moniert, dass „in der Kernstadt in den letzten beiden Jahren fast 300 000 Euro in die Renovierung der Friedhofshalle und des Friedhofs investiert beziehungsweise beplant wurden“, in Altenstädt aber „ein Bürgerwunsch ausgeschlagen“ worden sei.
Gesamtstädtisches Interesse
Die Entscheidung, kein Geld für einen Anbau zu spendieren sei richtig, sind sich Bürgermeister Stefan Hable und Erster Stadtrat Udo Umbach, Vorsitzender der Friedhofskommission, einig. Umbach verweist auf das vom Parlament verabschiedete Haushaltskonsolidierungskonzept, nach dem keine weiteren öffentlichen Einrichtungen mehr seitens der finanzschwachen Stadt gebaut werden sollen. Es gehe um den Erhalt und um „gesamtstädtisches Interesse“. Es gelte, notwendige Reparaturarbeiten auf allen Naumburger Friedhöfen abzuarbeiten.
„Wir müssen das machen, was wichtig ist“, pflichtet ihm Bürgermeister Stefan Hable bei. Beispielsweise das Dach einer undichten Friedhofshalle zu sanieren - wie in Elbenberg.
In Sachen Altenstädt sei der Magistrat der Empfehlung der Friedhofskommission gefolgt. Hable spricht auch von „fehlendem Bedarf“. Der Trauerraum in Altenstädt sei der größte im Stadtgebiet, größer als der in der Kernstadt. Zu Frankes Hinweis auf die „fast 300 000 Euro“, die in den Naumburger Friedhof und die Halle investiert werden, sagt Hable: „Wir sanieren eine bestehende Halle, und zwar auf der Grundlage eines im Stadtparlament und in der Friedhofskommission abgestimmten Konzeptes. Hier wird das Nötigste gemacht.“
Das letzte Wort scheint noch nicht gesprochen: „Die Altenstädter“, erklärt Yvonne Franke, „wollen jetzt einen erneuten Anlauf über die Stadtverordnetenversammlung machen.“
Von Norbert Müller

HNA-Bericht vom 31.3.2012: viele Altenstädter Jugendliche mit dabei:

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3. Altenstädter Kunstausstellung

Einladung klein 

Siehe "Altenstädter Kunstausstellung"....

April 2012

Osterfeuer bei winterlichen Temperaturen

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siehe "Osterfeuer" (folgt)

Altenstädter Familie Kleinschmidt in HNA

(HNA, 14.4.012):
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Umrüstung der Straßenbeleuchtung auch in Altenstädt

Aufgrund eines Stadtverodnetenbeschlusses wurde in der Stadt Naumburg (Kenrstadt demnächst) die komplette Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik umgerüstet - nach Heimarshausen, Altendorf und Elbenberg nun auch in Altenstädt.
Auszug aus Naumburg.eu:
“Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf dem gesamten Gebiet der Stadt Naumburg soll bis Ende Juli 2012 abgeschlossen sein. Der Energieverbrauch wird sich dann in diesem Bereich jährlich um bis zu 65 % reduzieren. Der Ausstoß von CO² kann durch die Maßnahme um 100 Tonnen pro Jahr verringert werden. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rd. 270.000 EURO wobei 120.000,- EURO Bundeszuschüsse gewährt werden. Die restlichen 150.000,- EURO trägt die Stadt Naumburg.”
Die Investitionssumme wird sich in wenigen Jahren amortisiert haben und dann der Stadt jährlich Einsparungen bescheren!
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Fotos:
OV Yvonne Franke

Altenstädter SPD beantragt, dass Bundespräsident samt Bundespräsidialamt abgeschafft wird
HNA v. 18.4.2012
Unterbezirksparteitag der SPD: Genossen sägen an Präsidentenstuhl
Kreis Kassel. Die SPD-Ortsvereine treffen sich am Wochenende zum Unterbezirksparteitag in Hofgeismar. Es soll unter anderem um die Energiewende und die Chancengleichheit gehen. És liegen aber auch Anträge vor, das Amt des Bundespräsidenten abzuschaffen oder dessen Pensionsansprüche zu ändern.
Aus den Ortsvereinen und Gremien liegen wichtige Anträge zur Kreis-, Landes- und Bundespolitik vor, über die am Freitag abgestimmt werden soll. Dazu gehören:
.....
• Das Amt des Bundespräsidenten soll abgeschafft werden (Ortsverein Altenstädt).
.....

 

Mai 2012

Maibaumfest wieder voller Erfolg

Siehe Altenstädter Maibaumfest...

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Blockflöten-Workshop mit dem Trio „Wildes Holz“ in der Elbetalschule
Spontane Komik in der Aula
- viele Altenstädter Kinder und Jugendliche mit dabei -
HNA-online vom 9.5.2012
Naumburg. Blockflöten können mehr als „Hänschen Klein“. Die Recklinghäuser Band „Wildes Holz“ zeigte den Mädchen und Jungen der zur Musikschule Wolfhager Land gehörenden Blockflötengruppe der Naumburger Elbetalschule, wie vielseitig ihr Instrument wirklich ist.
Freiheit für die Blockflöte: Auf Initiative von Blockflötenlehrerin Cordula Haake gestaltete die Blockflötenklasse der Elbetalschule zusammen mit der Band „Wildes Holz“ einen Improvisationsworkshop. Fotos: zih
Die drei Musiker aus dem Ruhrpott Namens Markus Conrads (Kontrabass), Anto Karaula (Gitarre) sowie vor allem Blockflötist Tobias Reisige boten eine packende Unterrichtsshow mit spontaner Komik.
Verschiedene Musikstile
Jazz, Rock und Pop. Eine Blockflöte ist an keinen Musikstil gebunden. Das Trio Wildes Holz, das sich selbst als eine Freude-Band bezeichnet, demonstrierte zudem, dass die wohl einmalige Bandzusammenstellung von Blockflöte, Gitarre und Kontrabass kein musikalischer Widerspruch ist.

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Vor allem Tobias Reisige vermittelte den Musikschülern mit einer ungeahnten Vielfalt an Klängen und Ausdrucksmöglichkeiten nicht nur einen Einblick in die moderne Blockflötenwelt, mit seinen beiden Bandfreunden weckte er bei den Kindern auch die Freude am gemeinsamen Musizieren sowie die Begeisterung und Leidenschaft für das Instrumentenspiel.
Davon konnten sich dann beim gemeinsamen Abschlusskonzert in der Aula der Elbetalschule die Eltern und Freunde der Kursteilnehmer überzeugen. Möglich gemacht wurde der Kurs durch die Sponsoren Vermögensberatung Matthias Bartsch, loud (Jonas Müller, Tim Wiegand), doe Kasseler Sparkasse, die Raiffeisenbank Wolfhagen sowie die Stadt Naumburg.
(zih)

Dorftage wieder mit Mexiko-Night 

Link folgt
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Wilfried Keller neuer Pfarrer der SELK

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siehe SELK (folgt)

Landwirt-Paar Römer setzt auf Biogas, Hähnchenmast und Erdbeeren
HNA-online vom 23.5.2012
Altenstädt. Hundedame Paula bellt und wedelt aufgeregt mit dem Schwanz, auch der eineinhalbjährige Justus kreischt freudig zur Begrüßung: Auf dem Hof von Anika und Axel Römer herrscht die pure Idylle am Ortsrand von Altenstädt. Doch dahinter verbirgt sich ein echtes „Power-Paar“ mit gleich drei Großprojekten.
Bereits seit August 2011 läuft die Biogasanlage der Römers in Kooperation mit dem Kollegen Lars Homburg, derzeit entsteht unweit des Areals mit den markanten grünen Kuppeldächern eine Hähnchenmastanlage. Sie soll im August ihren Betrieb aufnehmen, bis zu 40.000 Jungtiere werden dann in der 95 mal 20 Meter großen Halle untergebracht werden, ehe sie zur Schlachtung nach Gudensberg transportiert werden.

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Foto: Noch in der Bauphase: Derzeit werden am künftigen Hähnchenmaststall die Sockel gegossen. Sohn Justu hat schon mal auf den Betonelementen Platz genommen, daneben Anika und Axel Römer
C: HNA/Ulbrich

Während andernorts ein derartiges Vorhaben schon oftmals zu Protesten innerhalb der Bevölkerung geführt hat, ist von Widerstand rund um Altenstädt nichts zu spüren. Das liegt vielleicht auch daran, dass Axel und Anika Römer auf die Ortsbeiräte der angrenzenden Dörfer zugegangen und sehr offen mit ihrem Vorhaben umgegangen sind.

Moderne Technik
Beim Hähnchenmaststall setzt das Ehepaar auf modernste Technik, um den Tieren den Aufenthalt von etwa 43 Tagen bis zur Schlachtung möglichst angenehm zu gestalten. Dazu beitragen soll die um fünf Meter größere Halle als vorgeschrieben sowie ein neuartiges System mit so genannten Deckenstrahlplatten, die für die Hühner ein angenehmes Klima schaffen sollen, sagt Anika Römer. Die Energie für die Mastanlage liefert passenderweise die Biogasanlage in Sichtweite der großen Halle.
Die 30-jährige Mutter trägt bei der Hähnchenmastanlage die Hauptverantwortung, mit der sich die Eheleute ein „zweites Standbein“ schaffen wollen. Dazu reist die studierte Landschaftsplanerin auch momentan durch andere Hähnchenmastbetriebe, um sich zu informieren.
Über eine Million Euro haben die Römers in ihr Konzept gesteckt, doch ganz ohne die Unterstützung von Eltern und Verwandten wäre vieles nicht möglich, sagt Axel Römer.

30.000 Erdbeer-Setzlinge
Besonders sein Vater, der den Betrieb vorher führte, ist noch aktiv und auch Teil der Römer-GbR. Er und viele Freunde halfen auch beim jüngsten Projekt: Vor zwei Wochen wurden 30.000 Erdbeer-Setzlinge auf einem Dreiviertel-Hektar großen Acker-Stück gepflanzt.
Damit wollen die engagierten Unternehmer ab nächstem Jahr die umliegenden Ortschaften mit den roten Früchten versorgen, denn in dieser Saison wird es wohl nur für den Eigenbedarf reichen.
Damit betritt das Paar absolutes Neuland, hofft aber auf ebenso positive Resonanz wie bei den anderen Projekten.
Von Nicolai Ulbrich

 

Juni 2012

Jahresinspektion der Kinderspielplätze ist abgeschlossen
Naumburg.eu vom 1.6.2012
Auch in 2012 wurden rechtzeitig zum Frühjahr die Kinderspielplätze der Stadt Naumburg durch einen externen Sachverständigen des Büros STADT + NATUR, Kassel, im Auftrag der Stadt überprüft. Im Bereich des Stadtgebiets befinden sich 14 öffentliche Spielplätze, von denen 12 die Stadt Naumburg betreibt und damit auch für die Sicherheit verantwortlich ist.
Gravierende Mängel wurden im Rahmen der Inspektion nicht festgestellt. Nur an den Spielgeräten aus Holz sind einige Reparaturen nötig gewesen. In Altenstädt am Dorfplatz war beispielsweise die Treppe des Rutschturmes abgängig und musste ersetzt werden.
„Bei der Beschaffung von neuen Spielgeräten setzen wir mehr und mehr auf langlebige, wartungsfreie Materialien“, so Bürgermeister Stefan Hable. Spielgeräte aus Metall und Kunststoff werden bevorzugt, weil sie robust sind und den Witterungseinflüssen trotzen.
Obwohl neben den jährlichen Kontrollen durch Sachverständige auch wöchentlich Kontrollen durch städtische Mitarbeiter erfolgen, kann es beispielsweise durch Vandalismus zu Gefahrenquellen auf den Spielplätzen kommen. Das Liegenschaftsmanagement der Stadt Naumburg bittet daher darum, Schäden, die an den Spielplätzen auffallen, sofort zu melden. Ihre Ansprechpartnerin in allen die Spielplätze betreffenden Angelegenheiten ist Frau Carola Witte (Telefon 05625/7909-41).
Foto: Carola Witte

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Wildschweine verwüsten den Sportplatz in Altenstädt
Naumburg.eu vom 1.6.2012
Eine Rotte Wildschweine hat vermutlich in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai erneut den Sportplatz in Altenstädt verwüstet. „Das ist jetzt schon das zweite Mal innerhalb von 14 Tagen, dass die Sauen auf der Suche nach Engerlingen und Larven sich hier gütlich tun“, so Bürgermeister Stefan Hable.

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Rund 400 Quadratmeter Rasenfläche sind komplett beschädigt und müssen erneuert werden. Der Schaden beläuft sich auf rund 3.000,- Euro und muss von der Stadt getragen werden, da Wildschäden nur an land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen geltend gemacht werden können.

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Um zu verhindern, dass die Schwarzkittel erneut auf dem Sportplatz zu Schaden gehen, haben die Naumburger Forstwirte mit Unterstützung von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs und unter Mitwirkung des Altenstädter Platzwartes Gerhard Löber jetzt einen Wildschutzzaun errichtet. „Durch diese Maßnahme dürfte sich das Problem erledigt haben“, hofft Bürgermeister Stefan Hable.
Fotos: Stefan Hable

- Freundeskreis Deutsch-Italienische Partnerschaft mit vielen Unterstützern aus Altenstädt -
Städtepartnerschaft feiert 10jähriges Bestehen
Naumburg.eu - 02.06.2012
Die Städtepartnerschaft zwischen San Mauro di Pascoli und Naumburg feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund hat am vergangenen Wochenende eine vierköpfige Delegation aus der italienischen Partnerstadt auf Einladung der Stadt und des Freundeskreises Deutsch-Italienische Partnerschaft Naumburg besucht.

Im Land-gut Hotel Weinrich wurde das Jubiläum im Rahmen eines kleinen Festaktes entsprechend gewürdigt. Unter den geladenen Gästen befanden sich auch Bürgermeister a. D. Jürgen Matzath und der ehemalige Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Naumburg, Herr Erhard Zammert, in deren Amtszeit die Partnerschaft seinerzeit begründet wurde.

Naumburgs Bürgermeister Stefan Hable übermittelte die Grüße der städtischen Gremien. Er dankte in seiner kurzen Ansprache den Gästen aus San Mauro di Pascoli für die seit zehn Jahren währende partnerschaftliche Verbundenheit im Sinne des europäischen Gedankens.

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Der Vorsitzende des Freundeskreises Deutsch-Italienischen Partnerschaft, Herr Willy Gerhold, hielt in seiner Rede einen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre der Partnerschaft. Ausführlich berichtete er dabei über zahlreiche Begebenheiten, die sich im Rahmen der gegenseitigen Besuche ereignet haben. „In zehn Jahren sind viele private Freundschaften zwischen unseren beiden Städten entstanden. Auf diesem guten Fundament können wir die Partnerschaft weiter ausbauen“, so Gerhold abschließend.

Bürgermeister a. D. Jürgen Matzath schilderte in seinen Ausführungen die Entstehung der Partnerschaft im Jahr 2001. Dabei ging er in humorvoller Weise auf die eine oder andere Anekdote ein.
Die italienische Delegationsleiterin, Frau Nicolette Censi, dankte in ihrer Ansprache für die gewährte Gastfreundschaft und überbrachte die Grüße des Bürgermeisters von San Mauro di Pascoli, Herrn Gianfranco Miro Gori.
Die Organisation des gesamten Besuches lag in den Händen des Freundeskreises Deutsch-Italienischen Partnerschaft. Willy Gerhold und sein Team hatten für den dreitägigen Aufenthalt der italienischen Gäste ein umfangreiches und kurzweiliges Programm zusammengestellt. Hierfür sei allen Beteiligten sehr herzlich gedankt.
Für den September dieses Jahres ist seitens des Freundeskreises ein Gegenbesuch in San Mauro di Pascoli geplant.
Foto: Otto Hartmann

86 Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule erhielten Abiturzeugnis
Darunter die Altenstädter Jana Weinholz, Artur Hermann, Manuel Jacob
HNA-online - 18.06.2012
Wolfhagen. Auf diesen Augenblick haben sie jahrelang hingearbeitet: Am Samstag erhielten 86 überglückliche und stolze Schülerinnen und Schüler der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule während eines Festaktes in der Kulturhalle von Schulleiterin Rita Schmidt-Schales sowie den jeweiligen Tutoren das Abiturzeugnis.
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In ihrer Laudatio würdigte Schulleiterin Rita Schmidt-Schales nicht nur die von den neuen Abiturienten erbrachten Leistungen, „die Ausdruck der Anerkennung in und durch die Gesellschaft sind.“ „Ihnen allen“, so Schmidt-Schales weiter, „stehen nun unter den verschiedensten Aspekten viele Wege offen. Der Abschied von der Schule aus einer Gemeinschaft der Freude und Stärke sei auch gleichzeitig ein Aufbruch zu neuen Ufern. Wir als Schule haben ihnen das Rüstzeug geliefert, nutzen Sie jetzt ihre Freiheit, um sich auf den Weg zu Neuem zu machen.“ (zih). 

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1. Altenstädter Motorradtour 

 siehe Altenstädter Motorradtour...

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Altenstädter wieder im Fußball-EM-Fieber
Zwischen 50 und 100 Fans besuchten wieder das “Public - Viewing” im Vorraum des FCA Clubhauses.
Leider war im Halbfinale wieder Schluss - wieder einmal gegen Italien.

Link folgt

 

Juli 2012

Fleischerbetriebe lieferten Proben für die freiwillige Selbstkontrolle
HNA v. 1.7.2012
Altenstädter Landfauen probierten mit
Wolfhagen/Altenstädt/Calden. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Das ist allen Verbrauchern spätestens seit dem 80er-Jahre-Schlager bewusst, sagt aber nichts über die Qualität des Produkts mit den zwei Zipfeln aus.
Ob Geschmack und Geruch, Aussehen und Konsistenz den Regeln der Metzgerkunst entsprechen, erweist sich bei der regelmäßigen Freiwilligen Selbstkontrolle des Fleischerhandwerks Hessen.
Probe mit Nummer
Den kritischen Zungen, Nasen und Augen der Kontrolleure haben jetzt zwölf Mitgliedsbetriebe der Fleischer-Innungen Hofgeismar-Wolfhagen und Kassel 40 Wurstproben geliefert. Als Testraum stellte Caldens Metzgermeister Thomas Koch den Saal in seinem Landgasthaus zur Verfügung.
Knappe zwei Stunden ging’s dort unter der Leitung von Oberprüfer Günter Stederoth, Ehrenobermeister der Fleischerinnung Kassel, und dem stellvertretenden Landesinnungsmeister Rudi Döring (Altenstädt) buchstäblich um die Wurst, genauer um Brüh-, Koch- und Rohwurst. Völlig neutral, versteht sich: Jede Probe trug nur eine Nummer am Tellerrand, Namen von Betrieben blieben geheime Kommandosache.

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Foto: Riechen, schmecken, schauen: Sechs Altenstädter Landfrauen – Dorothea Roth, Margitta Ritter, Iris Pohlmann, Rosemarie Wolf, Ingeborg Gerhold und Elli Ritter (im Uhrzeigersinn) – prüften die eingereichten Wurstproben als Verbraucherinnen.
© Binienda-Beer

Nicht nur sechs ehrenamtliche Prüfer, allesamt Fleischermeister aus Nord- und Mittelhessen, schnupperten und kosteten. Auch Verbraucher dieser alle zwei Jahre veranstalteten öffentlichen Prüfung waren um ihre Eindrücke gefragt: Ein halbes Dutzend Landfrauen aus Altenstädt übernahmen in Calden diesen Part.
Teil drei der Kontrolle leistet ein unabhängiges Lebensmittellabor in Bad Nauheim, wo es auch um die mikrobiologische Beschaffenheit der Produkte geht.

Den Ausgang dieser Untersuchung gilt es noch abzuwarten. Dann stehen die Ergebnisse fest: Gibt es bei der kompletten Kontrolle keinerlei Beanstandungen und liegt das Prüfungsergebnis über dem Durchschnitt, dürfen sich die erfolgreichen Betriebe über eine vom hessischen Wirtschaftsminister unterzeichnete Urkunde „Qualitätsprodukt aus Hessen“ freuen.

Und die wird nach Übergabe innerhalb der jeweiligen Innung irgendwann in den Ladengeschäften dr Fleischer auch öffentlich zu bewundern sein.

Von Dorina Binienda-Beer 

August 2012

Ausbau des Hutewegs
Naumburg.eu vom 2.8.2012
Im Stadtteil Altenstädt soll der Huteweg erneuert werden. Die Verkehrsanlage ist sehr schadhaft, so dass hier eine grundhafte Sanierung erfolgen soll (gem. Beschluss Stadtverortnetenversammlung). Die Bauarbeiten werden unter Leitung des Ingenieurbüros dsp, Immenhausen von der Firma Jordan, Bad Arolsen ausgeführt. Der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Die Bauzeit wird ca. 10 Wochen betragen.

Wir bitten um Verständnis wenn es in dieser Zeit zu Beeinträchtigungen kommt.

Durchlass in Altenstädt Junkerswiese wird erneuert
Naumburg.eu vom 2.8.2012
Der Spole-Durchlass in der Feldgemarkung Altenstädt, Bereich Junkerwiesen (in der Verlängerung des Feldwegs zum Hardthof) ist insgesamt abgängig und muss erneuert werden. Die Bauarbeiten erfolgen in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde und werden von der Firma Wagner, Hofgeismar, ausgeführt.

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Unter Berücksichtigung der behördlichen Anforderungen und Auflagen wurde für die Durchführung der Arbeiten folgende Vorgehensweise gewählt: Nach dem Ausbau und Abbruch der jetzt vorhandenen Bauteile wird ein Stahlbeton-Rahmendurchlass eingebaut. Die angrenzende Sole wird mit Natursteinen hergestellt, was den Auflagen der Unteren Wasserbehörde Rechnung trägt
Foto: Carola Witte
Für die Maßnahme werden rund 36.000,00 € investiert. Mit der Bauausführung soll ab der 34. Kalenderwoche begonnen werden. Die Bauzeit beträgt ungefähr eine Woche. In dieser Zeit wird der Feldweg im Bereich der Brücke voll gesperrt. Wir bitten um Beachtung..

Wieder Backhausfest in Altenstädt
Siehe Backhausfest.... (folgt)

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Altenstädter Ortsbeirat besucht erfolgreiche Sportlerin
Seit fast einem Jahr wohnt die Sportlerin Tanja Nehme in Altenstädt, die immer wieder sportliche Erfolgen aufweisen kann. Dabei wurden Ortsvorsteherin Yvonne Franke und Bruno Wicker insbesondere durch den kürzlich errungenen Weltmeisterschaftstitel im Berglauf mit der Mann-schaft oder dem deutschen Meistertitel im Cross W40 der 44jährigen Mountainbikerin und Laufspezialistin aufmerksam.
Anlass genug, mit einer Delegation des Ortsbeirates der Altenstädterin zu gratulieren und ihr die Glückwünsche der Dorfgemeinschaft zu überbringen. Dabei überreichte Ortsvorsteherin Yvonne Franke der Mutter zweier Töchter auch einen kleinen Präsentkorb als Anerkennung für ihre erzielten sportlichen Leistungen.
Foto: Bruno Wicker, Yvonne Franke und Tanja Nehme (Foto: Bernd Ritter)

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Gabriela Förster bei der Distanzreiten - WM in London
Gabriela Förster nahm mit ihrem Pferd Priceless, unterstützt von Freunden, wieder an einer Weltmeisterschaft teil und führte exklusiv auf Altenstaedt.de ein Tagebuch.
Hier geht es zu den interessanten Eindrücken.
siehe Sonderseite GAbriela Förster....

Wechsel in der Führung
Kevin Blümel folgt auf Ralf Ritter
Beim Altenstädter Burschenclub (ABC) gibt es einen neuen Vorsitzende: dr langjährige erste Mann Ralf Ritter gab sein Zepter an Kevin Blümel ab.
Link zu ABC folgt

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September 2012

Sanierungsarbeiten im Huteweg sind abgeschlossen
Naumburg.eu vom 11.9.2012
Huteweg_001Die Sanierungsarbeiten an der Anliegerstraße „Huteweg“ in Altenstädt sind abgeschlossen. Der Verkehr kann dort wieder fließen. Es sind lediglich noch einige Restarbeiten durchzuführen. Die Straße war derart schadhaft, dass hier eine grundhafte Sanierung erfolgen musste. In diesem Zusammenhang wurde gleichzeitig die Oberflächenentwässerung für den „Huteweg“ neu organisiert. Wurde das Niederschlagswasser bisher über einen Seitengraben geleitet, so erfolgt dies nun über eine Rinne, die das Oberflächenwasser in ein unter dem Straßenkörper befindliches Entwässerungssystem leitet. Der nicht mehr benötigte Seitengraben wurde mit einer Bankette versehen und kann im Bedarfsfall überfahren werden. Ferner wurde eine Ausweichbucht geschaffen, die nunmehr gefahrlos Begegnungsverkehr ermöglicht.

Huteweg 001

Die Gremien der Stadt haben sich unter Einbeziehung der betroffenen Anlieger dazu entschieden, den Huteweg in einem Ausbaustandard zu sanieren, der seinen ursprünglichen Dimensionen Rechnung trägt. „Wenn man berücksichtigt, dass sich die wenigen Anlieger und die Stadt die Kosten für die Maßnahme teilen müssen, war dieses Vorgehen richtig“, findet Bürgermeister Stefan Hable. „Unterm Strich haben wir hier eine funktionale und wirtschaftlich vertretbare Lösung gefunden, so der Verwaltungschef abschließend. Bürgermeister Hable dankte auch im Namen der bauausführenden Firma den Anliegern des Hutewegs, die während der gesamten Baumaßnahme sehr viel Verständnis für die Unannehmlichkeiten aufgebracht haben. (Foto: PA Stadt Naumburg)

Kinderturnen des FC Altenstädt feiert 20-jähriges auf Sportplatz
14.9.2012
Über ca. 180 Besucher konnte das Kinderturnen unter Leitung und Gründer Ralf Ritter freuen.

20 Jahre Kinderturnen 027
Link folgt

 Deutsche Meisterschaften im Straßenlauf
Vize-Titel und Bronze für Nehme
HNA, 18.9.2012
Tanja Nehme aus Naumburg(-Altenstädt) war bei den Deutschen Meisterschaften im Straßenlauf über zehn Kilometer in Nagold die einzige Nordhessin, die im Team des PSV GW Kassel stand und den Vize-Titel im Landkreis Calw gewann.
Deutlich hinter dem Sieger
In 1:47:36 Stunden mussten Nehme (37:28 Minuten) und ihre PSV-Teamkolleginnen Anja Schneider (Fürth; 34:53) und Silke Optekamp (Mönchengladbach; 35:15) nach der Addition der drei Einzelzeiten der LG Telis Finanz Regensburg (1:43:59) klar den DM-Titel überlassen, dafür hatten die anderen 24 Formationen aus dem gesamten Bundesgebiet keine Chance im Kampf um DM-Silber. Auf dem Kurs durch die Stadt mit einer kürzeren Einführungsrunde und drei größeren Runden über asphaltierte Straßen mit kurzen Kopfsteinpflasterpassagen erkämpfte sich Nehme zusätzlich noch DM-Bronze in der W 40 mit sechs Sekunden Vorsprung auf Marion Jacobs (Saarbrücken).
Insgesamt stritten 15 Seniorinnen der W 40 um die drei Medaillen. (zxb) Foto:  zct/nh

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Fahrradtour
Landrat macht Halt in Altenstädt
IMG_3889.1Bei seiner diesjährigen “Landradtour” durch den Landkreis Kassel machte Landrat Uwe Schmidt zusammen mit den Organisatoren des ADFC (Allgemeinen Deutschen Fahrradclub) Halt in Altenstädt. Übernachtet wurde im Heinrich-Schröder-Haus, ein gemütlicher Abend fand im Backhaus statt. Für Verpflegung und Betreuung sorgten die ev. Kirchengemeinde und der SPD-Ortsverein Altenstädt.

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Foto: Werner Gerhold

Landwirtschaft
Große Show der Firma Claas in Altenstädt
Bei der Firma Lohnunternehmen Gebr. Rißeler und auf den Feldern der Familie Döring war am Freitag, den 28. September richtig was los: zur Vorführung der neuesten Modelle der Firma Claas kamen mehrere hundert Besucher. Hier einige Eindrücke, fotografiert von Peter Heckeroth:

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Altenstädter Bierprobe
Klaus Simshäuser ist Bierkönig
Bei der 3. Altenstädter Bierprobe - durchgeführt vom SPD-Ortsvereins - lag Klaus Simshäuser am häufigsten richtig. Siehe SPD-Ortsverein/Bierprobe.

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Oktober 2012

Kartoffelfest und Herbstmarkt wieder Riesenerfolg!
Das jährliche Kartoffelfest der Feuerwehr zusammen mit dem Herbstmarkt der Landfrauen am Dorfgemeinschaftshaus bzw. Feuerwehrgerätehaus war wieder ein überwältigender Erfolg.

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Siehe Altenstädter Kartoffelfest...

Durchlass „Junkerswiesen“ in Altenstädt fertig gestellt!
Brueckeaus: Naumburg.eu
Die Arbeiten am Spole-Durchlass in der Feldgemarkung Altenstädt, Bereich Junkerwiesen (in der Verlängerung des Feldwegs zum Hardthofs) sind abgeschlossen. Der Durchlass war so marode dass eine Reparatur nicht möglich war. „Unter Berücksichtigung der behördlichen Anforderungen und Auflagen wurde für die nach dem Ausbau und Abbruch der abgängigen Bauteile ein Stahlbeton-Rahmendurchlass eingebaut“, erläutert Bürgermeister Stefan Hable. Die angrenzende Sole wurde mit Natursteinen hergestellt, was den Auflagen der Unteren Wasserbehörde Rechnung trägt. Abschließend wurde die Fahrbahn wieder hergestellt und ein Geländer montiert. Für das Projekt wurden rund 36.000,- € investiert. Die Maßnahme war erforderlich, um die Bewirtschaftung der Ländereien sowie die Holzabfuhr aus dem Stadtwald Naumburg zu gewährleisten.

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Die reine Bauzeit betrug ca. eine Woche. Die Stadt Naumburg dankt den Anliegern für das Entgegenkommen während der Bauzeit. (Foto: PA Stadt Naumburg)

Hinweisschilder in Altenstädt abgerissen; Zeugen gesucht!
Yvonne Franke, Ortsvorsteherin von Altenstädt musste am Sonntag, den 21.10.2012 leider feststellen, dass alle Hinweisschilder an der Ecke Korbacher Straße / Waldecker Straße abgerissen wurden. Die Schilder weisen auf öffentliche Einrichtungen und Gewerbebetriebe im Stadtteil hin und wurden durch die Ortsgemeinschaft in Eigenregie geplant, bestellt und angebracht. Ob die Schilder, die in einen angrenzenden Garten geworfen wurden, wieder angebracht werden können oder komplett ersetzt werden müssen, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Die Ortsvorsteherin und die Stadt bitten um Hinweise auf den oder die möglichen „Täter“. (Telefon 05625 234 oder 05625 790920), die auch vertraulich behandelt werden. Natürlich können sich die „Täter“ auch selbst melden und erläutern, wie sie den Schaden wieder gut machen wollen. Das Bild zeigt den Pfosten, an dem die Schilder hingen.

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November 2011

Geschwindigkeitsmessungen: Bisher bestes Ergebnis in Altenstädt!
Von Thomas Fingerling, Stadtverwaltung Naumburg
In der Straße Zur Pforte ergab die Geschwindigkeitsmessung das bisher besten Ergebnis. Gemessen wurde in der Höhe des Hauses Nr. 14 in Fahrtrichtung Neubaugebiet. Die erlaubte Geschwindigkeit von 30 km/h wurde von rund 62 % der Fahrerinnen und Fahrern eingehalten, ein Anteil von fast 35 % fuhr noch unter 40 km/h. Nur ein geringer Anteil ( 2,5 %) waren schneller als 40 km/h, der oder die „Schnellste“ fuhr 57 km/h. Für eine relativ stark befahrene Straße (3649 Fahrzeuge an 17,5 Tagen ≈ 200 Fahrzeuge pro Tage) sind dies durchaus gute Werte. Die Überschreitungen sollen damit aber natürlich nicht gerechtfertigt werden. Bedenken muss man auch, dass das Gerät an sich auch eine gewisse Wirkung hat. Man kann beobachten, dass die Geschwingigkeit oft reduziert wird, wenn eine zu hohe Geschwindigkeit angezeigt wird. Aber dieser Effekt liegt ja auch bei den anderen Messungen vor, die zum Teil deutlich schlechter Ergebnisse erbracht haben.

Reza Ghaboli-Rashti folgt auf Hans Franke
In der SPD-Fraktion im Naumburg Stadtparlament gab es mit Wirkung 1.11.2012 einen Personalwechsel. Nachdem Hans Franke seinen Rückzug aus dem Parlament bekundete und nun nicht mehr Mitglied der SPD-Fraktion ist, rückte Resa Ghaboli-Rashti als nächst gewählter Vertreter nach.

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Hans Franke begründete seinen Rückzug mit persönlichen Gründen, die auch in seinem geschäftlichen Engagement als Geschäftsführer der Firma Energy-Glas in Wolfhagen zu sehen sind. Fraktionsvorsitzender Bernd Ritter bedauert den Rückzug des Altenstädters, der sich in den letzten 15 Jahren sehr intensiv in die Naumburger Politik eingebracht hatte. Von 1997-2006 war er Mitglied im Ortsbeirat und in dieser Funktion z.B. maßgeblich an der Initiative Backhaus beteiligt, dessen Vorsitzender er dann auch geworden war. Von 2006-2011 war er als Stadtverordneter Fraktionsvorsitzender der SPD und hatte als solcher einige entscheidende Impulse zum Wohle der Stadt Naumburg gegeben. Das war sicherlich auch mit Grund für seine sehr guten Wahlergebnisse. In der aktuellen Legislaturperiode war er unter anderem Vorsitzender des Haupt- und Reza_Ghaboli_Rashti1Finanzausschusses sowie stellvertr. Stadtverordnetenvorsteher. „Hans Franke hat mit seinem kritischen Hinterfragen die Fraktion und das Parlament stets bereichert und die Entscheidungsfindung beeinflusst“ so Ritter weiter, der den Rückzug aber respektiert und nachvollziehen kann.
Aber auch auf den Nachrücker freut sich Ritter, ist der Altenstädter Familienvater Reza Ghaboli-Rashti doch ein junger Neueinsteiger mit sehr viel Kreativität und Sachverstand.

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2. Ü30-Party im FCA-Clubhaus
Musik und gute Laune bei der 2. FCA-Ü30-Party nach dem Motto “Gib mir das Gefühle zurück”.
(Bericht folgt)

Auch Altenstädter Schülerinnen und Schüler erfolgreich
DELF-Zertifikate an der Wilhelm-Filchner-Schule an 42 Schüler übergeben, davon 5 aus Altenstädt.
Schulleiterin Rita Schmidt-Schalles und Französisch-Lehrer Matthias Stolle überreichten das errungene Sprachdiplom an die Französisch-Schüler (siehe HNA-Foto vom 6.12.2012 unten).
Glückwunsch an die Altenstädter Französisch-Experten Johanna Henkelmann, Melissa Klüppel, Lukas Nelle, Luisa Ritter und Jelina Unger!

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 Dezember 2012

Traditioneller Klobesabend
Die nordhessische Tradition wurde auch in 2012 wieder reichlich gepflegt - bei winterlichen Temperaturen aber ohne Schnee.
Siehe auch Unterseite “Klobesbend”

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Foto: Kerstin Schlutz mit den beiden Klöbessen Lasse und Lilli bei Ritters in der Wolfhager Straße

Vorweihnachtliches Wochenende in Altenstädt
Am 3. Adventswochenende ist in Altenstädt immer vorweihnachtliche Stimmung angesagt:
Weihnachtsbacken, Weihnachtsbaumverkauf und Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz am Samstag und Weihnachtskonzert in der Kirche am Sonntag.
Siehe Weihnachtsmarkt (folgt)

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Siehe Weihnachtskonzert (folgt)

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Weihnachtsbasar der besonderen Art
Escha Klaenfoth in der HNA

Besonderer Weihnachtsbasar der 85-jährigen Escha Klaenfoth
HNA-Online vom 21.12.2012
Naumburg-Altenstädt. Escha Klaenfoth ist eine freundliche Frau. Schüchtern, fast etwas verlegen steht sie vor der Tür ihres Hauses mit einem blauen Zaun und blauen Fenstern.
Stolz betritt sie den zweiten Stock des Hauses – ihr kleines Reich, dass sie zur Adventszeit in einen Weihnachtsbasar verwandelt. Man spürt die besondere Atmosphäre, die nicht nur vom Haus, sondern auch von der 85-Jährigen selbst ausgeht. Passend das diesjährige Motto ihres Adventsbasares: Bei uns ist’s halt anders, als anderswo. „Hier kommt keiner raus, der nichts gekauft hat“, sagt Escha Klaenfoth und lacht. Der Erlös geht an den Verein „Tschernobyl – Kinder in Not.

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Der Ursprung des heutigen Weihnachtsbasares liegt im Schweizerhaus bei Spangenberg, wo Escha Klaenfoth eine Gaststätte und Reiterpension betrieb. „Eine Familie konnte sich das Voltigier-Zubehör für ihr Kind nicht leisten. Und so haben die Reitschüler abends noch etwas gebastelt und Plätzchen gebacken. Das haben wir dann verkauft und konnten so der Familie helfen“, erinnert sich die 85-Jährige.

Kommen schon seit mindestens einem Jahrzehnt zum Weihnachtsbasar und kaufen Geschenke (von links): Wilmar Augustin, G. Kersten, Friedel Schwarze, Erika Knüppel, Annegret Hoffmann. Foto: pju

Den Erlös aus dem Weihnachtsbasar habe man immer wohltätigen Zwecken gespendet. „Die Erlöse gingen an Familien, an Schulen oder ins Altersheim“, sagt Escha Klaenfoth. Heute kommt der Erlös des Basares den Kinder aus Tschernobyl zugute. „Das Geld kommt dort an, wo es gebraucht wird“, sagt die Seniorin.

Anderen Menschen zu helfen, ist der Grund, weshalb sich Escha Klaenfoth auch weiterhin fleißig am Weihnachtsbasar beteiligt, sie häkelt Topflappen, stellt Eier-Cognac und Marmeladen her oder backt fleißig Plätzchen.

Das Angebot der Aussteller reicht von selbstgebackenen Plätzchen, verschiedenen Likören über Weihnachtsgestecke, Karten, Taschen bis hin zu gestrickten Mützen und Handschuhen.
Weihnachtliches Sortiment: heiß begehrt sind Escha Klaenfoths selbstgebackene Plätzchen. Aber auch die anderen Aussteller haben Einiges zu bieten. Foto: pjuWeihnachtliches Sortiment: heiß begehrt sind Escha Klaenfoths selbstgebackene Plätzchen. Aber auch die anderen Aussteller haben Einiges zu bieten. Foto: pju

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Escha Klaenfoth interessierte sich schon als junges Mädchen für Pferde. Mit 17 Jahren absolvierte sie in Hinterpommern, wo sie geboren ist, eine Reitausbildung. Wenig später machte die heutiger Naumburgerin eine landwirtschaftliche Lehre. „Aber dann wurde mir klar, dass ich etwas Vernünftiges machen wollte, womit man auch Brötchen verdienen kann“, sagt Escha Klaenfoth. 1949 bestand sie bei Bremerhaven ihre Gesellenprüfung als Damenschneiderin.

Weihnachtliches Sortiment: heiß begehrt sind Escha Klaenfoths selbstgebackene Plätzchen. Aber auch die anderen Aussteller haben Einiges zu bieten. Foto: pju

Zwischen 1954 und 1964 kamen ihre fünf Kinder zur Welt. Drei Söhne, zwei Töchter. „Als meine Kinder aus dem Gröbsten raus waren, wollte ich gerne wieder etwas tun“, sagt die 85-Jährige. Nach langem Suchen fand sie das Schweizerhaus bei Spangenberg.

Dort betrieb sie eine Gast- und Reiterpension. „Die Zeit im Schweizerhaus war die intensivste meines Lebens“, betont die 85-Jährige. Als dann 1988 Rückenprobleme die Arbeit dort unmöglich machten, musste Escha Klaenfoth das Haus verkaufen. Besuchen kann man den Weihnachtsbasar nur mit einer persönlichen Einladung von Escha Klaenfoth.

Neuer Schießstand eingeweiht
Der Altenstädter Schützenverein weihte am 28.12. den neuen, digitalen Schießstand mit einem Preisschießen für Jedermann ein.
Siehe Schützenverein (folgt)

 

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