Altenstädter Schlagzeilen 2010
Altenstädter Geschichte - Schlagzeilen von 2009
Achtung: Hier werden nicht alle Neuigkeiten aufgeführt! Viele Ereignisse werden direkt auf den speziellen Seiten, z.B. der Vereine, gezeigt oder in der Chronographie!
siehe auch Chronik/ Chronographie
Veranstaltungs-Höhepunkte in Altenstädt 2010:
Achtung: Hier werden nicht alle Neuigkeiten des Jahres aufgeführt!
Viele Ereignisse werden direkt auf den speziellen Seiten, z.B. der Vereine, gezeigt.
Siehe auch “Chronographie” und “Sonderthemen Geschichte” (Schlagzeilen weitere Jahre)!
23.1.: Wintervergnügen MGV
20.3.: 50 Jahre Schützenverein
03.4.: Traditionelles Osterfeuer
24.-25.4: Kunst in Altenstädt II
30.4./1.5.: Walpurgisnacht/ Maibaum-Fest
8.5.: Frühlingsfest Kindergarten
12.-13.5.: Dorftage - 12.: Oberbayernfete
3.7.: Abendkonzert PCA - Kirchplatz
13-15.8.: 2. Naumburg-Tour "Nordhessen´s Tuning & Oldie Weekend" (Gerholds Scheune)
14.-15.8.: Backhaus-/Weinfest
25.9.: 2. Altenstädter Bierprobe
3.10.: Kartoffelfest/Herbstmarkt
6.11.: Weinprobe im Schützenhaus
11.11.: Martinsumzug Kindergarten
5.12.: Seniorenweihnacht
11.12.: Weihnachtsbaumverkauf und Backen
12.12.: Adventsskonzert
Januar 2010
Altenstädt feiert ins Jahr 2010
Viele Feiern und Feten wieder in Altenstädt. Auch im Backhaus und Heinrich-Schröder-Haus wurde gefeiert. Die größte Party stieg aber wohl im Clubhaus des FC Altenstädt: fast 100 junge Menschen gingen gemeinsam ins neue Jahr.
Wer Fotos oder nette Berichte von der Silvesternacht hat, bitte melden!
Hier ein Foto aus de Silvesternacht von Werner Gerhold - im Hintergrund keine Raketen, sondern die beleuchteten Windräder!
Rechtzeitig zu Silvester meldete sich auch der Winter zurück: Altenstädt und Umgebung zeigen sind schneebedeckt - wie hier die Wolfhager Straße.

Kämpfer mit rotem Kamm
Roland Jentzsch züchtet Kampfhühner - Ausstellung demnächst in Borken
HNA-Bericht vom 8.1.2010
ALTENSTÄDT. Die Geflügelzucht ist in unserer Region nichts Ungewöhnliches. Doch der im Naumburger Stadtteil Altenstädt lebende Roland Jentzsch pflegt auf diesem Gebiet Genre ein nicht alltägliches Hobby: Der 44-Jährige züchtet Kampfhühner, und zwar die Rasse "Moderne Englische Kämpfer".
Seit seiner Kindheit hat sich Jentzsch der Geflügelzucht verschrieben, die in seiner Familie Tradition besitzt. Er spezialisierte sich jedoch von Anfang an auf Kampfhühner. Die unterscheidet man in Züchterkreisen in große und kleine Kämpfer.
"Reich kann man mit der Züchtung von Kampfhühnern nicht werden."
Roland Jentzsch
Star im Hühnerstall: Mehrfach ausgezeichnet wurde dieser Hahn der Kampfhuhnrasse Moderne Englische Kämpfer, den Züchter Roland Jentzsch hier in den Armen hält. Fotos: zih/HNA
Nachdem der aus der Nähe von Torgau (Saschsen) stammende Züchter, der schon fünf Jahre vor der Wende in den Westen übersiedeln durfte, in seinen Volieren zuerst die Rassen Belgische Kämpfer sowie Shamo bevorzugte, hat er seit ein paar Jahren sein Züchterherz an zu den großen Kämpfern zählenden Modernen Englischen Kämpfern verloren.
Diese aus Malaien sowie altenglischen Kämpfern hervorgegangene Rasse ist, so der Fachjargon, ein "sehr hochgestelltes, feinliniges und schnittiges Huhn" mit langem Hals, langen Beinen sowie hartem kurzem und festanliegendem Gefieder. Und: stolz in Haltung und Gang. Ronald Jentzsch: "Von diesen Eigenschaften bin ich einfach fasziniert".
Derzeit hat der erfolgreiche Züchter, dessen Tiere auf nationalen Ausstellungen schon mehrfach ausgezeichnet wurden, streng nach den vorgegebenen gesetzlichen Bestimmungen einer artgerechten Haltung 20 Hühner in seinen Ställen, davon etwa ein Drittel Hähne, die eigentlichen Stars. Die müssen natürlich nicht in die Arena, denn hierzulande sind Hahnenkämpfe aus Tierschutzgründen verboten, sondern werden der Schönheit und Rassemerkmale wegen gehalten und gehen nur in den "Ring", um prämiert zu werden.
In einem Zuchtjahr lässt der Altenstädter etwa 100 Küken mit Hilfe moderner Brutgeräte schlüpfen. Von denen erfüllen später nach den strengen Maßstäben der Interessengemneinschaft Deutscher Kampfhuhnzüchter aber nur zwischen fünf und zehn Prozent alle Kriterien eines erfolgreichen Zuchttieres. Die restlichen Hühner wandern in den Suppen- oder Bratentopf. Für sein Hobby investiert Jentzsch im Jahr für die viermalige Schluckimpfung sowie das Futter etwa 1000 Euro. Der Altenstädter: "Reich kann man mit der Züchtung von Kampfhühnern nicht werden. Im vorigen Jahr konnte ich nur vier Rassetiere zum Stückpreis von etwa 50 Euro verkaufen."
Lohn aller Mühen dieses Hobbys, bei dem man auch nicht einfach Urlaub machen und die Tiere allein lassen kann, sind die bei Ausstellungen errungenen Bewertungen. (zih)
Jugendfeuerwehr sammelt wieder Weihnachtsbäume ein
Wie in jedem Jahr sammeln alle Jugendfeuerwehren wieder die ihren Dienst geleisteten Weihnachtsbäume ein - in diesem Jahr ein eisiges Unterfangen. Von den Altenstädtern gab es als Dankeschön eine kleine Spende, die für die Arbeit der Jugendfeuerwehren eingesetzt wird.
Die Bäume werden beim Landkreis zu Humus verarbeidet.

Auf dem Foto:
hintere Reihe v. li.: Sascha Kuhaupt, Jan-Nicklas Reich, Sascha Derx
vordere Reihe v. li.: Maximilian Reich, Felix Schön
Tief “Daisy” nicht so schlimm wie befürchtet
In Radio, Fernsehen und Tagespresse wurde für das zweite Wochenende im neuen Jahr in Deutschland ein Tief “Daisy” mit viel Schnee, Sturm, Schneeverwehungen und Eisglätte angekündigt. Ganz so schlimm kam es in Altenstädt jedoch nicht, dafür präsentierte sich Altenstädt im Winterkleid, wie es sich eigentlich für einen Winter auch gehört.

Auf dem Foto: Horst Kranz räumt mit seinem Schneeschieber gleich noch die Nachbargrundstücke mit ab!
Von den Nazis verboten
Der Altenstädter Turn- und Sportverein wurde vor 100 Jahren gegründet und 1933 zwangsweise aufgelöst
HNA-Bericht vom 14.1.2010

altenstädt. Der Altenstädter Arbeiter-Turn- und Sportverein hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern können. Doch die Nationalsozialisten lösten den Verein 1933 auf, nach dem Krieg wurde kein Nachfolgeverein gegründet, sondern mit dem TSV Altenstädt erst in den 50er-Jahren ein Fußballverein aus der Taufe gehoben, der 1964 vom noch heute aktiven FC Altenstädt abgelöst wurde.
Treffpunkt und Übungsraum war für die Sportler die Gaststätte Schlutz. Nebenan wurde die Wiese Schlutz - dort, wo das heutige Dorfgemeinschaftshaus steht - als Trainingsfeld genutzt.
Die Aktivitäten des Vereins waren außerordentlich vielseitig, so wurde neben dem Turnen im Spielmannszug zünftige Musik gemacht, Feste und Kirmes veranstaltet und sogar das Theaterspiel gepflegt.
Vom Spielmannszug begleitet
Der Spielmannszug begleitete die Turner zu den zu Fuß besuchten Arbeiter-Sportfesten auf Kreis- und Bezirksebene in den umliegenden Dörfern und auch bis nach Kassel. Mit Trommeln und Pfeifen marschierten die Altenstädter in die Dörfer ein und brachten nicht selten bei den Turnwettbewerben errungene Pokale und Ehrungen mit nach Hause.
Ein Höhepunkt in der Geschichte des Vereins war das Kreissportfest 1929 in Altenstädt. Auf der Wiese Schlutz wurde an zwei Tagen ausgiebig Sport getrieben, aber auch kräftig gefeiert.
1933 wurde der Arbeiter-Turn- und Sportverein von den Nazis aufgelöst. Der Kassenbestand und auch die Sportgeräte wurden eingezogen, die Musikinstrumente des Spielmannszuges mussten beim Bürgermeister abgegeben werden. Fast alle Unterlagen, Bilder und sonstige Materialien, die von der Geschichte des Vereins zeugten, wurden vernichtet.
Der Versuch jedoch, einen „Deutschen Turnverein” unter Regie der Nationalsozialisten aufzubauen, scheiterte kläglich, da kein Mitglied des verbotenen Arbeiter-Turn- und Sportvereins diesem Verein beitrat. (red/nom)
Zwei Hunde attackieren Rollerfahrer
15-jähriger Naumburger erlitt leichte Verletzungen
HNA-Bericht vom 15.1.2010
Altenstädt. Zwei Hunde sind die Verursacher eines Verkehrsunfalls, bei dem ein Jugendlicher aus Naumburg am Donnerstag leicht verletzt wurde. Der 15-Jährige befuhr mit seinem Roller die Blumenstraße in Richtung Schillerstraße, als die Tiere von einem Grundstück direkt auf die Straße liefen, an dem Mann hochsprangen und nach Beinen und Armen schnappten.
Nach Polizeiangaben verlor der Rollerfahrer die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte. Er erlitt Prellungen, aber keine Bisswunden. (ewa)
Gut besuchtes Wintervergnügen des MGV
Viel Gesang und Ehrungen im Gasthaus Ritter

Neues aus den Schulen:
”Zeugnisse in Hessens Schulen”
..heißt es in einem Bericht der HNA am 30.1.2010. Ein Foto von der Übereichung der Halbjahreszeugnisse zeigen die neunjährige Emily Löber aus Altenstädt. “Sie geht auf die Elbetalschule in Naumburg und bekommt das wertvolle Blatt von der stellvertretenden Schulleiterin und Klassenlehrerin Marcella Jakobi überreicht.”
Foto: Saric (HNA)
”In Mathe einfach toll”
..heißt es ebenfalls in einem Bericht der HNA am 30.1.2010.
“Am 3. Dezember des vergangenen Jahres rauchten bei den über 200 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) die Köpfe. Denn da stand die erste Runde des 42. Mathematikwettbewerbs des Landes Hessen bei einer 90-minütigen Klassenarbeit auf dem Stundenplan.....
Im gymnasialen Zweig gibt es mit Felix Döhne (Istha) und Simon Jacob (Altenstädt) zwei erste Plätze, beide erreichten von den möglichen 48 Punkten 46.”

Foto: Gut gerechnet: Schulleiterin Rita Schmidt-Schales (Zweite von rechts) zeichnete zusammen mit den Fachlehrern die Sieger und Platzierten der Wilhelm-Filchner-Schule im Mathematikwettbewerb des Landes Hessen aus. zih/HNA
Schlittenfahrt der besonderen Art
eingeschickt von Werner Gerhold.
Siehe Sonderseite “Schlittenfahren”

Februar 2010
Hans Franke weiterhin Backhauschef
Für 2 weitere Jahre wird Hans Franke zum Ersten Vorsitzenden gewählt
Siehe Backhausverein (folgt)

Wieder viele Altenstädter beim “Numburger” Karnevalsumzug
15.2.2010
Wie in jedem Jahr - diesmal bei eisiger Kälte - feiern viele Altenstädter mit beim Karnevalstreiben am Rosenmontag in Naumburg. Anschließend geht es zu Ritters zum Abfeiern nach Altenstädt!
Fotos: HNA/ Norbert Müller (16.2.10)

Leon Henkelmann

Gerlinde Kimm

Anna-Lena Sälzer

Nordisches Narrenschiff: Die Naumburger Landjugend (mit einigen Altenstädter Mitgliedern) holte sich in der Wagenwertung mit ihrem pendelnden Wickingerschiff den ersten Preis, einen dicken Goldpokal.
Hier noch einige Impressionen von der “Apres-?-Party” bei Ritters -
von Claudia Blümel (vielen Dank!)




Reges Treiben im Schützenhaus
19.2. und 26.2.2010
Im Rahmen des 50jährigen Bestehens führt der Schützenverein ein Pokal- und Volkskönigsschießen durch.
Siehe Schtüzenverein (folgt)

Buntes Glas für Balhorn
Glaskünstler Jörg Welz gestaltet Fesnter für Balhorner SELK
Siehe Jörg Welz
Altenstädter Künstler Klaus-Dieter Gehring stellt aus...
und zwar im Zierenberger Rathaus.
In einem Pressebericht der HNA vom 26.2.2010 heißt es:
“Zierenberg. „News“ heißt eine Ausstellung mit Collagen und Acrylgemälden von Klaus-Dieter Gehring, die vom 6. März bis 18. April im Rathaus Zierenberg zu sehen sein wird.
Klaus-Dieter Gehring stammt aus Würzburg und ist seit 32 Jahren in Nordhessen, in Altenstädt, zu Hause. Im Zierenberger Rathaus präsentiert er zwei Serien von Bildern. Zum einen eine Reihe von übermalten Zeitungscollagen, die der Ausstellung zu ihrem Namen verhalfen, und zum anderen eine Reihe von Acrylgemälden mit sich auflösenden Schiffswracks.
In „News“ (Neuigkeiten) beschäftigt sich der Künstler mit der Vermittlung von Nachrichten in öffentlichen Medien - besonders im Medium Tages- und Wochenzeitung.”
Klaus-Dieter wird auch wieder in der 2. Altenstädter Kunstausstellung am 24. und 25. April im DGH ausstellen:
Siehe Kunst in Altenstädt
März 2010
Nachdem sich der Winter so winterlich, kalt und schneereich wie lange nicht mehr gezeigt hatte (siehe Foto rechts), gab es nach Tauwetter mal wieder ein Sturmtief über Westeuropa. Hier ein Bericht aus Naumburg.eu:
”Xynthia“ richtet auch in Naumburg Schäden an
Wie Naumburgs Bürgermeister Stefan Hable jetzt in einer Presseerklärung mitteilt, hat das Sturmtief „Xynthia“ im Stadtwald Naumburg einige Schäden angerichtet. „Nach ersten Schätzungen unseres Försters Peter Muster sind rund 3.000 Festmeter Sturmholz angefallen“, so Hable. Betroffen sind insbesondere die Fichtenbestände in den Bereichen „Hattenhausen“ und „Im Mühlenholz“, so der Bürgermeister weiter. Die Freiwillige Feuerwehr Naumburg wurde aufgrund des Sturmes am vergangenen Sonntag zu mehreren Einsätzen gerufen, bei denen umgestürzte Bäume beseitigt werden mussten. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Thomas Heger waren hier die Feuerwehrleute aus Naumburg, Altendorf, Altenstädt und Elbenberg beteiligt. Die Landesstraßen zwischen Naumburg und Netze, zwischen Elbenberg und Merxhausen sowie zwischen Elbenberg und Balhorn wurden bedingt durch Windwurf in Absprache mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden vorsorglich für den Verkehr gesperrt. Die Altenstädter Wehr musste ferner in der Kurstraße unterhalb des Sportplatzes einen Baum beseitigen, der umzustürzen drohte.
Die Feuerwehren, so Heger abschließend, waren nach den Erfahrungen mit den Orkanen „Kyrill“ und „Emma“ auf die Beseitigung der Sturmschäden gut vorbereitet, so dass es bei den Einsätzen zu keinen Problemen kam.

2 Monate winterlich: Gelegenheit, Schneemänner zu bauen - hier Mario Blümel
Lernen mit Kiwi und Co.
HNA vom 4.3.10:
Naumburg. Was gesund und lecker ist, will erst mal probiert werden. Die Schüler der dritten Klassen der Elbetalschule in Naumburg haben in den vergangenen sieben Wochen viele verschiedene Lebensmittel gekostet. Vor allen Dingen gesunde Kost wurde probiert - und von den Drittklässlern für gut und wohlschmeckend befunden
Voller Stolz auf die eigene Leistung: Adrian Sliwa, Alina-Jasmin Hausmer, Lisandro Müller, Celine Vakitbilir und Lara Kräling (von links) haben wie alle anderen Drittklässler auch den aid- Ernährungsführerschein erhalten.

Fotos:Saric
Von den Naumburger Landfrauen und dem Förderverein der Elbetalschule unterstützt, haben die Grundschüler der dritten Klassen seit den Weihnachtsferien auf den aid-Ernährungsführerschein hingearbeitet. Dabei wurden sie von der zertifizierten Diät-Assistentin und Landfrau Monika Günst begleitet und unterstützt. Der aid-Info-Dienst ist ein Verein und versteht sich als Übermittler von Forschung Praxis in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Lebensmittel in den Alltag.
Wöchentliche Doppelstunden
In einer wöchentlichen Doppelstunde haben die Schüler jeweils sieben Übungseinheiten durchlaufen. „Die Theorie war nicht so sehr beliebt“, erzählt die stellvertretende Schulleiterin Marcella Jakobi. „Die Kinder wollten lieber immer sofort anfangen zu schälen und zu schnibbeln.“ Die Mädchen und Jungen haben gelernt zu schälen, zu reiben und zu schneiden, um Knabbergemüse oder Vollkornbrote mit lustigen Gemüsegesichtern herzustellen. Außerdem haben die Kinder leckere Nudel- und Obstsalate sowie Obstquark gemacht.
Warme Übungseinheit
Es gab sogar eine „warme Übungseinheit“, in der es heiße Ofenkartoffeln mit Schnittlauch-Dip gab. Nicht fehlen durfte natürlich der Tisch-Knigge. Hier haben die Grundschüler nicht nur erfahren, wie man eindeckt und Servietten faltet, sondern auch, wie man sich bei Tisch benimmt.
Die Übungseinheiten fanden mit Unterstützung von Eltern statt. Die Eltern haben auch großzügig die Lebensmittel finanziert: viel frisches Obst wie Melonen, Kiwis, Äpfel und Birnen und knackiges Gemüse wie Paprika, Radieschen, Gurken und Möhren.
„Was die Drittklässer in den Einheiten gelernt haben, präsentieren sie nun in der praktischen Prüfung mit einem selbst gemachten Buffet ihren Eltern“, berichtet Monika Günst. Und dann erhielten sie ihren Ernährungsführerschein. Außerdem bekamen die dritten Klassen eine Auszeichnung, die Kater Cook Chefkoch-Plakette.
Das Buffet war in kurzer Zeit wie leergefegt. „Einige Kinder haben Dank der Gruppendynamik Lebensmittel probiert, die sie vorher strikt abgelehnt haben“, ergänzt Monika Günst. „Alle haben sich den Ernährungsführerschein richtig verdient.“
Von Nora Saric
Wolfhager Polizei stellt Einbrecher
HNA vom 4.3.10:
26-Jähriger stieg offenbar mehrmals ins gleiche Geschäft ein
Altenstädt. Auf frischer Tat hat die Wolfhager Polizei am frühen Mittwochmorgen einen mutmaßlichen Einbrecher ertappt. Um 4.10 Uhr nahmen die Beamten einen 26-jährigen Naumburger in einem Altenstädter Friseursalon fest.
Offenbar war der Mann in der Nacht mehrmals hintereinander in dasselbe Geschäft eingestiegen.
Laut Polizei hatte der 26-Jährige zunächst die Schaufensterscheibe des Friseursalons eingeschlagen und zwei Geldkassetten entwendet. Die alarmierten Beamten stellten den Naumburger dann, als er erneut versuchte, etwas aus dem Geschäft zu stehlen.
Die Höhe des Diebesgutes ist noch unklar, der Sachschaden im Geschäft beläuft sich auf etwa 500 Euro. (ntz)
Schützenverein feiert 50jähriges Bestehen
Festveranstaltung im HDG Naumburg
Siehe Bericht (folgt)

April 2010
Osterfeuer: Trotz schlechtem Wetter wieder gut besucht
Stimmungsvoll ging es wieder im und an der Grillhütte in Altenstädt zu.
Siehe ABC (folgt)

Eine Person wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt
Böse Osterüberraschung: Glutnester im Haus
HNA-online vom 5.4.10
Altenstädt. Böse Osterüberraschung für eine vierköpfige Familie in Altenstädt (Panoramablick): Als sie am Sonntag gegen 18.15 Uhr nach Hause zurückkehrte und die Haustür öffnete, schlug ihr dichter Qualm entgegen.
Die Feuerwehren aus Altenstädt, Naumburg und Elbenberg waren schnell vor Ort, machten die Brandursache im Bereich eines Schornsteins aus. Die Wolfhager Wehr wurde mit der Wärmebildkamera zur Unterstützung angefordert und lokalisierte weitere Glutnester in der Zwischendecke.
Die kleinen Brandherde mussten abgetragen und dann abgelöscht werden. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung von Helfern des ASB versorgt.
Nach einer ersten Schätzung der Polizei liegt der Sachschaden bei rund 60.000 Euro. (nom)

Tausende Besucher bei Wolfhager Gewerbeausstellung auf der Liemecke
”Wolfhager Branchenfenster” mit vielen Altenstädter Firmen
Beim sehr erfolgreichen Wolfhager Branchenfenster 2010 (10+11. April) nahmen auch einige Altenstädter Firmen teil, z.B. Rudi Döring (Foto HNA), Küchenbau Kimm, Fenster Gabriel, Herkules Haustüren oder Frankens Firma ”Energy Glas” (habe ich jemanden vergessen?).
Netz wird saniert
Kanalleitungsarbeiten in der Wolfhager Strasse beginnen
aus: Naumburg.eu
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Kanalisation in der Wolfhager Strasse in Altenstädt haben begonnen. Dies gab Bürgermeister Stefan Hable jetzt in einer Pressemitteilung bekannt. Der Mischwasserkanal muss in dem Teilbereich der Hausnummern 22 bis 14 komplett in offener Bauweise ausgetauscht werden, da hier eine Sanierung mittels Inliner-Technik nicht durchführbar ist. Sofern es die Witterung zulässt, soll die Maßnahme bis Ende Juni 2010 abgeschlossen werden.
„Die Maßnahme ist Teil des städtischen Umsetzungsprogramms zur Eigenkontrollverordnung“, so der Verwaltungschef. Die Stadt Naumburg ist hiernach verpflichtet, bis 2012 rd. 40 % des schadhaften Kanalnetzes zu erneuern. Im Rahmen des Programms werden insgesamt rund 5,0 Mio. Euro verbaut.

Erinnerung an die Heimat
Tolles Modell von Alexander Feil
Ein echter Blickfang steht seit April in der Wolfhager Straße auf dem Grundstück der Familie Feil: Alexander Feil hat in mühsamer Kleinarbeit in 9 Monaten sein Haus in Kirgisistan, das er zusammen mit seiner Familie bis zur Übersiedlung nach Altenstädt bewohnte, als Modell aufgebaut. Dabei ist neben dem Wohnhaus auch seine Schreinerei zu sehen.
Seine Fertigkeiten hat er mit dem dedailgetreuen Modell eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Als Wetterschutz hat er noch eine aufschiebbare Glasvitrine gebaut - einfach genial!



Winterschäden beseitigt
Kanalleitungsarbeiten in der Wolfhager Strasse beginnen
aus: Naumburg.eu
Der harte Winter dieses Jahres hat den Fahrbahnoberflächen stark zugesetzt. Wie Bürgermeister Stefan Hable jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurden in Altenstädt jetzt die Schäden im besonders stark betroffenen Kreuzungsbereich L 32 15 / K 108 „Korbacher Straße“ durch eine von der Straßenmeisterei Wolfhagen beauftragten Fachfirma im Rahmen eines zweitägigen Arbeitseinsatzes beseitigt. Die Fahrbahn wurde hierzu im Sanierungsbereich einseitig gesperrt und der Verkehr über eine Ampelanlage geregelt. Ein Dank an die Mitarbeiter der Straßenmeisterei für die Umsetzung der Maßnahme.

2. Altenstädter Kunst-Tage
Wieder ein Erfolg im DGH: 5 Altenstädter Künstler stellen einige ihrer Werke aus
Siehe Kunst in Altenstädt

HNA 28.4.2010:
Einbrecher scheitern an Türsicherung
Altenstädt/Zierenberg. Das Ziel von verhinderten Einbrechern war am vergangenen Wochenende das Haus einer 66-Jährigen Altenstädterin.
In der Zeit zwischen Freitag und Sonntag hatten Unbekannte versucht, in das Einfamilienhaus am Zimmerplatz einzudringen. Laut einem Polizeisprecher scheiterten die Täter an der „vorbildlichen Türsicherung“, die die Hausbesitzerin angebracht hatte. Der Schaden an der Haustür beläuft sich auf 500 Euro.
Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter der Nummer 05692/98 290. (ntz)
25. Patenschaft für Grünanlagen
Petra Jakob, Yvonne Gerstenberger und Claudia Pflüger übernehmen 25. Patenschaft
siehe dort (folgt)

Kinder führten musikalisches Märchen in Naumburg auf
Viele Altenstädter Musikschülerinnen und -schüler mit dabei!
Zauber der Flöte
HNA-Bericht vom 3.5.10 - Fam. Helwig
Naumburg. Was wäre diese Welt ohne Musik und Lieder? Dagmar Scherf (Libretto) und Jochen Schimmelschmidt (Musik) haben diese Frage als Grundlage genommen und daraus ein amüsantes und zugleich nachdenklich stimmendes Musical für Kinder geschrieben: Die blaue Flöte.
Die jungen Musiker und Musikerinnen der Musikschule Wolfhager Land und der Chor der Grundschule Wolfhagen bewiesen bei der Premiere im Naumburger Haus des Gastes volles Engagement. Vor zahlreichen Zuschauern zeigten sie mit großer Freude, in schönen Kostümen, vor fantasievollen Bühnenbildern und mit bestens einstudierten Liedern das musikalische Märchen und beeindruckten von Anfang bis Ende die Gäste.
Geschildert wird die Geschichte vom Land Armon, in dem der böse Totus Freude, Singen und Musizieren verboten hat, und durch das Zauberlied der blauen Flöte nicht nur Armon, sondern auch die Erde vor einem schrecklichen Schicksal bewahrt wird.
Die Traurigkeit von Lara (Verena Sprenger) und Rufus (Jan Blömeke) über die „armonischen Zustände“, bewegte die Zuschauer im Saal. Die zauberhafte Atmosphäre in Mirandas (Lea Rabanus) Rosengarten mit ihren wehrhaften Wächterinnen überwältigte sogar Bubus (Axel Bubenhagen), die Nummer 2 und Abgesandter des bösen Totus (Maria Draude). Die Spannung war groß, als Mike (Jelina Unger), Lucy (Louisa Jacobi), Rufus und Lara die Zauberflöte und das Zauberlied nach Armon hineinschmuggeln konnten. Selbst die zahlreichen Munkelwachen konnten am Ende nicht verhindern, dass das Zauberlied seine Wirkung entfaltet.
Den lang anhaltenden Applaus hatten sich die Schülerinnen und Schüler nach wochenlanger Probenarbeit redlich verdient, ebenso wie Cordula Haake (Leitung Schauspieler), Malte Klages (Musik) und Ulla Vetter (Leitung Chor). (zjg) Termin: Wer „Die blaue Flöte“ verpasst hat: Es findet eine zweite Aufführung mit Wolfhager Kindern am Sonntag, 13. Juni, ab 15 Uhr in der Wolfhager Kulturhalle statt.

Foto: Erfrischend natürlich: Die Darsteller des Kindermusicals „Die blaue Flöte“ auf der Bühne im Naumburger Haus des Gastes. Foto: HNA zjg
Mai 2010
Altenstädt feiert wieder Maibaumfest
Siehe Feuerwehr (folgt)

Ausbildung zum Bus-Fahrbegleiter an der Christine-Brückner-Schule
Jugend sorgt für Ordnung
HNA-Bericht vom 03.05.2010
Bad Emstal. Wenn um 6.56 und 7.11 Uhr die Busse der Linie 52 ab Altenstädt in Richtung Kassel abfahren, teilen sich Jan Heinrichs (12), Daniel Dobrick (12), Felix Schön (13) und ihre Freunde die Touren ein.
„In jedem Bus sind Fahrbegleiter von uns bis Sand dabei“, berichtet Jan, der dort die Christine-Brückner-Schule (CBS) besucht. Das Team der Bus-Scouts verteile sich auch im Gelenkbus über dessen gesamte Länge. „Ich habe Spaß daran, anderen zu helfen und für mehr Sicherheit zu sorgen“, sagt der Junge. Er könne es nicht leiden, wenn jemand durch den Bus rennt oder andere mobbt.

Die Frage, ob man für diese Tätigkeit Mut brauche, beantwortet er mit „ein bisschen“. Da unterstützt ihn auch Daniel: „Wir helfen uns dann gegenseitig, wir sind ja ein Team.“ Er möchte außerdem sein Sozialwissen fördern. Felix dagegen wiegelt ab, er möchte vor allem, dass auf dem Schulweg alles ordentlich funktioniert: „Schließlich gibt es unterwegs schon genug Scherereien.“
Schüler helfen Schülern: 25 Jugendliche aus der ganzen Region absolvierten an der Christine-Brückner-Schule erfolgreich eine Ausbildung als Fahrbegleiter. Landrat Uwe Schmidt (rechts) überreichte die Zertifikate. Foto:Junker
Die drei Jungen gehören zu der inzwischen dritten Generation Schüler, die an der Christine-Brückner-Schule eine Ausbildung zum Fahrbegleiter absolvierten. An sieben Tagen erlernten sie bei den Busfahrern Günter Volland und Axel Schaffer sowie dem Projektbetreuer und Lehrer Carsten Meyer Strategien zum neutralen Verhalten, Kommunikationstechniken und Körpersprache. Außerdem wurden Deeskalation und Konfliktbewältigung trainiert.
Landrat Uwe Schmidt dankte bei der Übergabe der Zertifikate den Jugendlichen für ihre Einsatzbereitschaft: „Wir übernehmen zwar die Finanzierung, aber es müssen vor allem auch die Rahmenbedingungen für ein solches Vorhaben stimmen.“ Dazu gehörten neben Ausbildern, Lehrern, Schulsozialarbeitern und Trainern vor allem die Jugendlichen, die Neues über sich und andere lernen und das im Alltag einsetzen wollen.
Der Landkreis trägt die Kosten für den Lehrgang, den das für die Schule zuständige Verkehrsunternehmen organisiert.
„Schüler helfen Schülern. Eine Schule ohne Konflikte gibt es nicht“, sagt Carsten Meyer, seit 30 Jahren Lehrer an der CBS und seit 2008 Betreuer für das Projekt Fahrbegleitung. Es komme aber darauf an, wie man mit diesen Konflikten umgeht.
Von Constanze Junker
ADAC-Verkehrserziehungsprogramm „Achtung Auto“ für Fünftklässler in Bad Emstal
Mit vielen Schülern aus Altenstädt
Lieber warten statt losrennen
HNA-Bericht vom 04.05.2010
Bad Emstal. Den Schrecken konnte man der elfjährigen Denise im Gesicht ablesen, auch ihre Freundinnen Anna und Stella und all die anderen Mädchen und Jungen aus den beiden fünften Klassen der Bad Emstaler Christine-Brückner-Schule (CBS) waren nach dem Bremstest beim Verkehrserziehungsunterricht etwa blass um die Nase. „Wir wären wohl alle verletzt worden und einige von uns vielleicht sogar tot“, sagte Denise.
Beim vom Emstaler Motorsportclub (MSC) im ADAC organisierten Verkehrserziehungsunterricht „Achtung Auto“ mussten die Fünftklässler auf Ansage von ADAC-Moderator Matthias Hillig (Hofgeismar) zuerst so schnell wie möglich gemeinsam losrennen und dann auf ein unvorbereitetes Kommando an der auf die Straße gezeichneten Ziellinie stehenbleiben und ihren Anhaltepunkt markieren. Dann mussten sie die Anhaltepunkte aufzeichnen, an denen ein von Hillig gesteuerte Auto in jeweils verschiedenen Geschwindigkeitsstufen zum Stehen kam.

Alle Kinder setzten ihre Markierungen zu kurz, wären im Ernstfall von dem Fahrzeug erfasst worden. Sinn und Zweck der Übung sei, dass die Mädchen und Jungen den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg lernen und so den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einschätzen können, erläuterte MSC-Vorsitzender Manfred Lengemann. „Die Kinder machen so die Erfahrung, dass ein fahrendes Auto bei einer gefährlichen Straßenverkehrssituation nicht einfach durch Bremsen so schnell anhalten kann wie ein Mensch.“ Wenn kein Zebrastreifen und keine Ampel zur Überquerung der Straße da ist, sollte man immer sich nähernde Autos erst vorbeifahren lassen.
Doch nicht nur der Unterricht „Reaktionsweg plus Bremsweg gleich Anhalteweg“ stand auf dem Stundenplan. Es ging auch um die (über-)lebenswichtige Sicherung im Auto durch Gurte und Kindersitze. (zih)
Foto: Den Bremsweg richtig einschätzen: Fünftklässler der Christine-Brückner-Schule nahmen jetzt am ADAC-Verkehrserziehungsprogramm „Achtung Auto“ teil. Fotos:HNA zih
FCA-Dorftage
Erstmals “Oberbayernfete” mit Mallorca-Stimmung
folgt

Arbeiten für Umkleideraum haben begonnen
Die Arbeiten an dem vom Feuerwehrverein Altenstädt in Eigenleistung geplanten Umkleideraum am Feuerwehrgerätehaus haben begonnen. Siehe Eigenleistung!
Aktion Fotobuch Altenstädt gestartet
Eine Momentaufnahme der Altenstädter Häuser und Menschen - das ist das Ziel der Aktion Fotobuich Altenstädt - alle Infos unter Fotobuch Altenstädt!

Neue Spielgeräte aus Gewinn
Aus dem Gewinn “Unser Dorf” 2008 wurden zwei Spielgeräte angeschafft - siehe “Unser Dorf 2008”

Großes Sommerfest der Firma Schreckert
aus: HNA 3.6.2010

Feuerwehren probten auf Aussiedlerhof
Training für den Ernstfall
HNA-Bericht vom 31.5.2010
Altenstädt. Die Feuerwehren aus Altenstädt und Naumburg haben bei einer gemeinsamen Übung für den Ernstfall trainiert. Angenommen wurde, dass es auf dem Hof Römer vor Altenstädt zu einem Traktorunfall mit einer eingeklemmten Person kam, wobei ein Teil der Hallengebäude in Brand geriet.
Die Feuerwehren mussten - neben der Menschenrettung und der Brandbekämpfung - eine rund 900 Meter lange Schlauchleitung zum Altenstädter Hochbehälter aufbauen. Auf diesen Abschnitt wurde bei der Übung ein besonderes Augenmerk gelegt, um Erkenntnisse über die Aufbaudauer und den Materialbedarf zu erhalten.
Beteiligt waren insgesamt 35 Einsatzkräfte, denen Stadtbrandinspektor Thomas Heger eine gelungene Übung bescheinigte. (red/nix)
Foto: Lange Leitung: Die Feuerwehrmänner aus Naumburg und Altenstädt verlegten Schläuche über eine 900 Meter lange Strecke. Foto: privat/nh

Energy Glas erfolgreich im Markt etabliert - neue Produkte sollen Schub bringen
Isolierglas aus Kaserne
HNA-Bericht vom 31.5.2010 über die Unternehmer Franke aus Altenstädt
Wolfhagen. Scheinbar wahllos greift der Roboter eine sechs mal 3,21 Meter große Scheibe aus dem Lager und legt sie behutsam auf den überdimensionierten Schneidetisch ab. Vollautomatisch wird die zerbrechliche Ware gerade gerückt und auf die gewünschten Maße geschnitten, wobei der Computer genau darauf achtet, das möglichst wenig Verschnitt entsteht. „Wir haben eine der modernsten Fertigungen in Europa“, sagt Hans Franke nicht ohne Stolz.
Der 58-Jährige ist Geschäftsführer und Gesellschafter des jungen Isolierglas-Produzenten Energy Glas GmbH in Wolfhagen (Kreis Kassel), die erst vor gut zwei Jahren auf dem ehemaligen Kasernengelände die Produktion aufgenommen hat. Mittlerweile beschäftigt das stark wachsende Unternehmen 65 feste sowie acht Leiharbeiter. Und Franke geht davon aus, dass er bald 150 Mitarbeiter braucht.

Nach dem Schneiden werden die Scheiben in spezielle Aluminiumrahmen paarweise oder zu dritt miteinander verklebt, wobei die Zwischenräume mit Argon-Gas gefüllt werden. Das steigert die Isolierfähigkeit. Eine besondere Spezialität der Wolfhager sind dabei Spezialanfertigungen und Dreifach-Isoliergläser mit besonders hoher Effizienz. Sie lassen Wärme ins Haus, aber nicht wieder heraus. Angesichts steigender Energiepreise achten Bauherrn immer häufiger darauf, dass das beste Glas am Markt zum Einsatz kommt. „Und das kriegen sie bei uns“, sagt Franke.
Im Sommer 2007 beschlossen er, seine Söhne Kai und Mirco sowie Geschäftspartner Elmar Dohmann, sich selbstständig zu machen. Bis auf Mirco kommen alle aus dem Glasgeschäft. Hans Franke ist ein alter Hase. 36 Jahre war er in führender Stellung für einen großen deutschen Isolierglas-Produzenten tätig.
Und dann ging es Schlag auf Schlag: Kauf des Bundeswehrgeländes, Verhandlungen mit Behörden und Banken - schließlich hat das Unternehmen sieben Millionen Euro investiert. Im April 2008 startete die Produktion mit 20 Leuten. „Dass wir so schnell Fuß fassen würden, hat uns selbst überrascht“, sagt der Seniorchef. Den Erfolg von Energy Glas führt er vor allem darauf zurück, dass „wir uns besser auf die Kunden einstellen als andere“. Die Produktion sei hochflexibel. Energy Glas liefere schnell in jedem gewünschten Maß.
Hinzu kommt, dass Franke in der Branche einen hervorragenden Ruf genießt. Das öffnete ihm vielen Türen - in Deutschland, Europa und Übersee. Denn mittlerweile beliefern die Wolfhager Glasspezialisten nicht nur Fenster- und Fassadenbauer im Inland, sondern auch Kunden im europäischen Ausland, in Dubai und Südafrika. Die Exportquote liegt bei 30 Prozent - Tendenz steigend.
2009 setzte Energy Glas bereits 8,5 Mio. Euro um, in diesem Jahr sollen es zehn Mio. werden. Und noch wichtiger: Obwohl erst zwei Jahre am Markt, schreibt das Unternehmen nach Angaben Frankes schwarze Zahlen. „Das ging schneller als wir dachten“.
Aber die Geschäftsführung will es nicht allein bei der Produktion von Isolierglas belassen. „Das ist unser Brot- und Butter-Geschäft. Aber wir setzten ganz stark auch auf neue Produke“, sagt Franke.

Von José Pinto
Zerbrechliche Ware: Thorsten Kleinhans bereitet eine Scheibe zur Weiterverarbeitung vor und: Hans Franke. Fotos: Welch/Pinto
Juni 2010
Täter brechen in Kitas ein
HNA-online-Bericht vom 02.6.2010
Naumburg. Zwei Einbrüche meldet die Polizeistation Wolfhagen. In der Nacht auf Mittwoch sind ein oder mehrere Täter gleich in zwei Kindertagesstätten der Stadt Naumburg eingestiegen.
In der Kita Regenbogenland in Altenstädt gelang es den Unbekannten, das Küchenfenster aufzuhebeln, dort einzusteigen und in den angrenzenden Räumen die Schränke nach Wertgegenständen und Bargeld zu durchsuchen. Nach dem gleichen Muster wurde auch in das Zwergenstübchen in Elbenberg eingebrochen, aber auch hier wurde nach Aussage der Polizei nichts gestohlen.
Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzung jeweils auf 1500 bis 2000 Euro. Hinweise nimmt die Polizeistation Wolfhagen unter 05692/98290 entgegen. (bar)
Frisch aufgelegt: Neues Buch von Tasso Minkner
”Dem Leben verbunden
Behütet Freunde gefunden im Weg gestanden, in Deckung gegangen ins Mark getroffen aufgerappelt gegengehalten, eingeschaltet, durchgehalten und immer: festgehalten am Dasein.”
Das ist das neue Buch von Tasso Minkner aus Altenstädt, in 05/2010 herausgegeben.
Wer Interesse an dem Buch hat, hier weitere Informationen:
Verlag : Regionalmuseum Wolfhager Land
ISBN : 978-3-924219-23-9
Einband : gebunden
Preisinfo : 15,00 Eur[D] / 15,50 Eur[A]
Seiten/Umfang : ca. 280 S. - 24,0 x 17,0 cm
Produktform : B: Einband - fest (Hardcover)
Erscheinungsdatum : 05.2010

Siehe Altenstädter Schriftsteller (folgt)
Umkleideraum am Feuerwehrgerätehaus in Altenstädt nimmt Formen an
aus: Naumburg.eu
Der Anbau des Umkleideraums am Feuerwehrgerätehaus in Altenstädt nimmt Formen an. Die Mitglieder des Feuerwehrvereins haben in zahlreichen Stunden der Eigenleistung inzwischen den Rohbau errichtet. „Wenn die weiteren Arbeiten so zügig voranschreiten, kann das Gebäude noch im Juli dieses Jahres fertiggestellt werden, so ein Sprecher des Bauleiterteams der Freiwilligen Feuerwehr Altenstädt, welche das Projekt koordiniert. Bürgermeister Stefan Hable sieht den Baufortschritt auch im guten Zusammenspiel zwischen dem Feuerwehrverein und der Stadt begründet. „Bei dieser Baumaßnahme hat die Abstimmung von Anfang an sehr gut funktioniert und es hat kaum Verzögerungen gegeben“, lobt der Verwaltungschef.

Feuerwehrleute aus Naumburg und Altenstädt sind die Besten im Kreis
aus: Naumburg.eu
Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Kassel in Baunatal siegte das Team Naumburg 2 und wurde nach 2009 zum wiederholten Male Kreismeister. Den zweiten Platz sicherte sich das Team aus Altenstädt. Bürgermeister Stefan Hable gratulierte den Brandschützern zu ihrer hervorragenden Leistung. „Ein solches Ergebnis ist nur möglich, wenn Ausbildungsstand und Teamgeist stimmen“, so der Verwaltungschef. An den Wettkämpfen nahmen insgesamt 20 Mannschaften teil, wobei allein die Freiwillige Feuerwehr Naumburg mit fünf Teams aus der Kernstadt und einem Team aus Altenstädt sechs Mannschaften stellte. Bei den Meisterschaften musste neben einem theoretischen Teil mit Fragen über das allgemeine Feuerwehrwissen auch eine praktische Aufgabe absolviert werden. Hierbei mussten die Mannschaften eine Menschenrettung unter Atemschutz und eine Brandbekämpfung über eine Leiter vornehmen. Die beiden siegreichen Teams Naumburg 2 und Altenstädt nehmen nun am 27. Juni an den Bezirksmeisterschaften im Landkreis Fulda statt. Hier wird es darum gehen, sich einen der begehrten Plätze für die Landesmeisterschaften im August zu sichern.

Grillhütte wird gefliest
Natürlich in Eigenleistung - siehe Grillhütte!

Wechsel im Amt des Ortsgerichtsvorstehers
aus: Naumburg.eu
Im Rahmen der Sitzung der Naumburger Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag im Gemeinschaftshaus Flachsrose hat der Präsident des Amtsgerichts Kassel, Herr Erich Fischer, den bisherigen Ortsgerichtsvorsteher der Stadt Naumburg, Herrn Gerhard Dietrich, aus seinem Ehrenamt verabschiedet und ihm die Entlassungsurkunde ausgehändigt. Für die städtischen Gremien würdigte Büermeister Stefan Hable in einer kurzen Dankesrede die Verdienste von Gerhard Dietrich, der dieses Amt 15 Jahre lang ausgeübt hat. Anschließend händigte Präsident Fischer dem neuen Ortsgerichtsvorsteher von Naumburg, Herrn Peter Homburg (Altenstädt), die Ernennungsurkunde aus und nahm ihm den Amtseid ab. Gewürdigt wurden auch die Verdienste von Herrn Stadtrat Heinrich Wicke, der seit fünfundzwanzig Jahren das Ehrenamt des Ortgerichtsschöffen ausübt.

V. l. n. r.: Stadtverordnetenvorsteher Mike Gerhold, Ortsgerichtsvorsteher a. D. Gerhard Dietrich, Bürgermeister Stefan Hable, Sieglinde Dietrich, Heinrich Wicke, Ortsgerichtsvorsteher Peter Homburg und der Präsident des Amtsgerichts Kassel, Erich Fischer (Foto: Thomas Fingerling)
(Neben dem Schiedsmann kommt nun auch der Ortsgerichtsvorsteher aus Altenstädt -
Glückwunsch an Peter Homburg - Bernd Ritter)
Deutschland und Altenstädt im WM-Fieber
Die Fußball-WM in Südafrika war wieder eine tolle Sache in Deutschland: gute Spiele, gutes Wetter, viel Stimmung an Fanmeilen und beim sogenannten “Public Viewing”.
Auch in Altenstädt sahen wieder teilweise über 100 Fans die Spiele auf eine Großleinwand im Clubhaus des FC Altenstädt.

Siehe Berichte und Fotos FCA (flogt)
Hitzewelle über Deutschland und Alternstädt
Wie bereits vor 4 Jahren startete zusammen mit der Fußball-WM das gute Wetter. Dauertemperaturen bis fast 40° C sorgten für tolles, für manche schon zu heißes, Schwimmbadwetter. Beim Viehmarkt in Wolfhagen musste sogar auf die Tierschau der Kühe verzichtet werden.
Hier ein Auszug aus Spiegel-Online vom 9.7.10:
Sommer extrem
Deutschland ächzt unter Mega-Hitze
Fast 40 Grad Celsius und keine Abkühlung in Sicht: Das Hochdruckgebiet "Zadok" grillt Deutschland von Köln bis nach Berlin. Im Osten steigt die Waldbrandgefahr, der Bauernverband fürchtet massive Ernteausfälle.
Hamburg - "Es wird heiß", sagt der Meteomedia-Meteorologe Thomas Sävert und setzt schnell hinzu, "sehr, sehr heiß." Das Hoch "Zadok" werde Deutschland am Wochenende erneut in einen Glutofen verwandeln, die Temperaturen schössen bis auf 37 Grad, örtlich vielleicht sogar auf 38 Grad, und Abkühlung sei für längere Zeit nicht in Sicht.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prophezeit im Süden und Südwesten örtlich sogar 39 Grad Celsius. Fraglich bleibt demnach, ob der seit fast 60 Jahren bestehende Rekord für die erste Juli-Dekade überboten wird. Am 2. Juli 1952 wurden in Bad Dürkheim und Heidelberg 39,5 Grad gemessen.
Schon am Freitagvormittag schwitzten die Kölner bei 33 Grad, im Laufe des Tages sollte sich die Hitzewelle dann weiter nach Osten schieben. Am Wochenende wird die Super-Sonnen-Front Berlin und Brandenburg erreichen, während es an den Küsten etwas kühler bleibt. Im Westen kommt es im Laufe des Wochenendes zu heftigen örtlichen Gewittern, die auch Hagel bringen können.
Auch die Nächte, sagt Meteomedia-Mann Sävert, bescherten keine deutliche Linderung, gerade in den Städten bliebe es mit über 20 Grad weiterhin sehr warm, nur auf dem Land fielen die Temperaturen zeitweilig und örtlich auch einmal auf 17 Grad. Der Osten jedoch werde "regelrecht ausgetrocknet", die Waldbrandgefahr dort sei sehr groß.
Juli 2010
Erstmals “Klänge der Nacht” im Kirchhof
PCA veranstaltet tolles Konzert! Link folgt

Neue Willkommensschilder in Altenstädt
Wieder einmal haben die Altenstädter in Eigenleistung und selbst finanziert ihr Dorf verschönert: an den 4 Ortseingängen wurden neue Willkommensbeschilderungern angebracht.

Siehe "Bürgerschaftliche Aktivitäten 2010 inkl. Fotogalerie!!
Altenstädter Heinfried Wicke sorgt weiterhin für Furore im Thaiboxen
Thaiboxen: Breunaer mit guten Auftritten in Gießen – Erfolgreicher Workshop
Das Trio feiert drei Erfolge
HNA-online vom 22.7.2010
Wolfhagen/Giessen. Erfolg trotz Hindernissen: Obwohl Heinfried Wicke als Organisator eines Thaibox-Workshops zwei Tage vor der Veranstaltung noch eine Absage vom angekündigten Europameister hinnehmen musste, war diese Premierenveranstaltung im Gesundheitszentrum in Wolfhagen ein voller Erfolg.

Drei Siege in Gießen: (von links) Trainer Heinfried Wicke, Valerie Stricker, Melanie Abel, Paul Kacmarek und Co-Trainer Frank Bernhard. Foto: nh/ HNA
Umkleideraum am Feuerwehrgerätehaus weitestgehend fertig gestellt
aus: Naumburg.eu 23.7.2010
siehe auch weiter oben und “Bürgerschaftliche Aktivitäten 2010"
Der Anbau des Umkleideraums am Feuerwehrgerätehaus in Altenstädt ist weitestgehend fertig gestellt. Die Mitglieder des Feuerwehrvereins haben jetzt die Außen- und Innenarbeiten abgeschlossen. „Es sind jetzt nur noch die Feinarbeiten durchzuführen und die Spinde müssen eingeräumt werden“, erklärt Altenstädts Wehrführer Manfred Pfennig.
Bürgermeister Stefan Hable hatte sich am vergangenen Mittwoch bei seinem Besuch auf „der Baustelle“ vom Baufortschritt überzeugt. „Der Anbau passt hervorragend zu dem bereits vorhandenen Gebäudekomplex. „Man könnte meinen, er wäre schon immer da gewesen“, so Hable abschließend.
Zum Hintergrund: Der Umkleideraum am Feuerwehrgerätehaus wurde von den Mitgliedern des Feuerwehrvereins Altenstädt in Eigenleistung gebaut und überwiegend eigenfinanziert. Die Stadt Naumburg steuert 5.000,- € aus dem Konjunkturprogramm bei und leistet Hilfe im administrativen Bereich. Allen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

Foto: Stefan Hable
Urgestein Heinrich Wicke hört in 2011 auf
Wie in einer Pressemitteilung der HNA (FWG Jahreshauptversammlung/ 2.8.10) bekannt gegeben wurde, wird das Altenstädter kommunalpolitische Urgestein Heinrich Wicke nach der Kommunalwahl im März 2011 Naumburg nicht weitermachen.
“Heinrich Wicke gab bekannt, dass er sich nach nunmehr 30 Jahren aktiver Tätigkeit für die FWG aus gesundheitlichen Gründen auch aus allen anderen kommunalpolitischen Ämtern zurückziehen werde und somit auch für die Kommunalwahl 2011 nicht mehr zur Verfügung stehe”, so in der HNA zu lesen.
“Manfred Wendeborn und Heinrich Wicke standen für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung: Es sei an der Zeit, war man sich einig, Platz für einen jüngeren Vorstand zu machen, um neue Impulse für die Arbeit der Freien Wähler des Stadtverbandes Naumburg zu bekommen”, so weiter im Pressebericht.

Heinrich Wicke ist nicht nur kommunalpolitisch bekannt, sondern auch in vielen Vereinen aktiv, wie z.B. Jagdgenossen, Backhausverein, Schützenverein und Feuerwehr
August 2010
Wunsch für eine friedliche Welt
Willy Gerhold engagiert sich für den deutsch-italienischen Freundeskreis
HNA-Bericht vom 16.8.2010
Von Sigrid Hellwig
NAUMBURG. “Eine Städtepartnerschaft hilft, die gemeinsame europäische Zukunft mitzugestalten, damit daraus Freundschaft wird.” Dafür tritt Willy Gerhold seit Jahren ein. Nachdem die Städte Naumburg und San Mauro Pascoli/Italien einen Partnerschaftsvertrag unterzeichneten, begann ein reger Austausch. Den Anfang machten die Naumburger Fußballer.

Senioren einbezogen
Auch die Senioren beider Städte in die Partnerschaft einzubeziehen, war das Anliegen des Altenstädter Bürgers Willy Gerhold. Der 68-jährige schrieb die älteren Bürger Naumburgs an und erhielt einen großen Zuspruch. Nach einem Besuch der italienischen Senioren reiste eine große Gruppe Naumburger Anfang Mai bereits zum vierten Mal nach San Mauro Pascoli.
Engagierter Senior: Willy Gerhold. Foto: Hellwig
Freundeskreis
Um die Beziehungen besser organisieren zu können, wurde ein deutsch-italienischer Freundeskreis, dem heute 33 Mitglieder angehören, ins Leben gerufen, Willy Gerhold ist Vorsitzender des neunköpfigen Komitees.
Warum er sich für diesen Freundeskreis engagiert? ”Es gibt mir ein gutes Gefühl, ein ganz kleiner Mosaikstein im großen Haus Europa zu sein. Für mich ist es die einmalige Gelegenheit, die Menschen für Europa zu interessieren und davon zu überzeugen, dass sich der Einsatz lohnt”, davon ist der Industriemeister überzeugt. Zudem bekennt er, dieses Ehrenamt sei für ihn zur Herzensangelegenheit geworden. Willy Gerhold findet: “Wenn das Ziel einer friedlichen Welt angestrebt werden soll, dann kann das nur mit dem ehrenamtlichen Wirken der Bürger geschehen.”
Viel Arbeit und Kosten
Die Verbindungen aufrechtzuerhalten, sei mit viel Arbeit und einigen Kosten verbunden, erklärt Gerhold, was ihn aber nicht belaste: “Ich bekomme für meine Bemühungen viel Freundlichkeit und Verständnis zurück, das ist Dank genug”, lacht der Altensädter.
Backhaus trotz Dauerregen wieder ein Erfolg
Rad- und Wandertag mit Ziel Backhausfest fiel aber leider mehr oder wenige ins Wasser

Siehe unter Backhausverein (folgt)
2. Naumburg Tour - Tuning & Oldtimer Treffen an Gerholds Scheune
Diesmal wurde das Spektakel in und an Gerholds Scheune durchgeführt, nachdem die Car-Styling Crew in 2009 im Semmet gestartet hatte. Die Veranstaltung zog Autofans aus nah und fern an!
HNA-Bericht vom 16.8.2010:
Heiße Motoren bei Nordhessens 1. Tuning & Oldie Weekend
Altenstädt. Getunte Motoren und gestylte Boliden standen im Mittelpunkt von Nordhessens 1. Tuning & Oldie Weekend in Altenstädt.
150 präsentierende Teilnehmer und über 500 Zuschauer sorgten rund um Gerholds Scheune für ein in dieser Größenordnung einmaliges Ereignis. Sieger in der höchsten Preiskategorie „Show and Shine“ wurde Sven Meister aus Fritzlar mit seinem Golf 2 in Goldlack und komplett verchromtem Motor. (ylv)
www.carstylingcrew.de
Auto, Motor, Party
Große Resonanz bei Nordhessens 1. Tuning- und Oldie-Weekend in Altenstädt
Von Ludger Verst

Altenstädt. Phantasievolle Lackierungen, verchromte Motoren und ein cooler Sound: Wer als Teilnehmer bei der 2. Naumburg-Tour 2010 aufkreuzte, musste sich für seinen Schlitten etwas Besonderes einfallen lassen. Wie Peter Otto mit seinem Audi A3 8P, 140 PS, der durch eine originelle Lack- und Design-Optik ins Auge fällt. Das Original-Heck des Wagens wurde kostenaufwändig in ein US-amerikanisches Design-Heck verwandelt.
Stolz präsentiert auch Bernd Weppler sein Spaß-Auto, die Volksbadewanne, einen VW-Käfer mit vorgebauter Original-Badewanne in Nationalfarben, Baujahr 1983.
Das außergewöhnliche Modell gehört einer Gruppe von Autofans, die sich die „Volkswannen-Gruppe“ nennt und das Modell bei Tuning-Treffs, Karnevalsumzügen und Strand-Parties als Veranstaltungsauto einsetzt.
Veranstaltungschef Luca Gianoglio ist mit der Resonanz der 2. Naumburg-Tour mehr als zufrieden. „150 präsentierende Teilnehmer und über 500 Zuschauer haben die Drei-Tage-Veranstaltung für Infos, Show und Party genutzt. Bei der Scheunen-Disco am Samstagabend waren allein über 300 Leute“, strahlt der 1. Vorsitzende der Car Styling Crew.
Das erste Tuning- und Oldie-Treffen dieser Art rund um Gerholds Scheune in Altenstädt bietet der Autoszene in Nordhessen eine in dieser Größenordnung neuartige Kombination aus Leistungsshow, Design-Wettbewerb und Spaß.
Sieger bei der Pokalvergabe in der höchsten Preiskategorie „Show and Shine“ wurde Sven Meister aus Fritzlar mit seinem Golf 2 in Goldlack und mit komplett verchromtem Motor. Ein Blick in den Motorraum des prämierten Fahrzeugs verrät die Leidenschaft und Akribie, mit der Motorfreunde dieses kostspielige Hobby pflegen.

Schöne Umgebung: Gerhold Scheune

Gegensätze
Hält alles fest: Jean-Pierre Schwarze (JPS)





Künstler aus dem Wolfhager Land
Altenstädter Künster Jochen Haase ist mit dabei!
Das Regionalmuseum steht wieder ganz im Zeichen regionaler Kunst.
aus: HNA 21.8.2010
„Drei Künstler aus dem Wolfhager Land: Jochen Haase, Reiner Kunz und Christian Schüßler“ ist der Titel einer Ausstellung, die kürzlich mit einer Vernissage eröffnet wurde. Die drei Maler aus Altenstädt, Wolfhagen und Wenigenhasungen zeigen ihre Werke in der Museumsgalerie. Bilder und dreidimensionale Objekte, markante Orte, Aquarelle. Museumsleiter Dr. Jürgen Römer (zweiter von rechts) freut sich, Schüßler, Haase und Kunz (von links) für die gemeinsame Ausstellung gewonnen zu haben. Zu bewundern sind die Werke noch bis Sonntag, 19. September, während der üblichen Öffnungszeiten dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, außerdem samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Foto rechts: HNAHoffmann

Foto aus regionalmuseum-wolhager-land.de
Altenstädter Backhausverein spendet für Pakistan
Der Backhausverein Altenstädt e.V. spendet 100,-€ vom Erlös des am Wochenende stattgefundenen Backhausfestes für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan. „Wir möchten damit einen kleinen Beitrag zur Bewältigung dieser menschlichen Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes leisten“, so der Erste Vorsitzende Hans Franke.
Angebotserweiterung zur Kinderbetreuung erfolgreich gestartet
Siehe Kindergarten (folgt)
Sanierung der Stützmauer im Sommerweg
Die Stützmauer im Sommerweg in Altenstädt muss saniert werden. Die Mauerkrone ist an vielen Stellen stark beschädigt und der auf der Mauerkrone installierte Maschendrahtzaun ist als Absturzsicherung nicht mehr geeignet und muss erneuert werden. Mit den Bauarbeiten wird am 30. August 2010 begonnen. Die Sanierung der Mauer selbst wird von einer Fachfirma aus Baunatal durchgeführt. Die neue Zaunanlage wird von einem ortsansässigen Metallbauer hergestellt und montiert. Wie Carola Witte vom Bauamt der Stadt Naumburg mitteilt, kann es im Zuge der Bauarbeiten im Sommerweg zu Beeinträchtigungen kommen. „Wir bitten die unmittelbaren Anlieger hierfür schon jetzt um Verständnis“, erklärt Witte. Ferner weist sie darauf hin, dass im jeweiligen Arbeitsbereich entlang der Mauer keine Fahrzeuge abgestellt werden sollen.

aus: Naumburg.eu; Foto: Stefan Hable
Altenstädt-Haus in London
Unsere Freunde aus London - die Ritters - haben ihr Haus nach “Altenstädt” benannt.
Der Londoner John Ritter hatte in 2003 seine Wurzeln in Altenstädt herausgefunden und besucht seitdem mit seiner Frau Jill und weiteren Ritters Altenstädt - meist zum Backhausfest.
Sie leben im Süden Londons, in Surbiton.

Siehe weiteres Foto und Informationen auf der Ritter-Seite!
Die Landfleischerei Döring hat noch zwei freie Ausbildungsplätze zu besetzen
Hier geht es um die Wurst
HNA 27.08.2010
Altenstädt. „Wir hatten schon alles: Bewerber, die zum vereinbarten Termin einfach nicht erschienen sind und Bewerber, die sich spontan noch einmal umentschieden haben“, sagt Rudi Dörring. Und somit hat der Inhaber der Landfleischerei Döring in Altenstädt noch immer zwei Ausbildungsplätze zu besetzen: zum Fleischer und zur Fachverkäuferin.
Seit März sucht der 58-jährige Fleischermeister neue Auszubildende. „Ich brauche jemand, der einen guten Hauptschulabschluss hat und vor allem rechnen kann“, sagt Döring. Das Wichtigste sei aber: „Der Bewerber sollte kein Vegetarier sein.“
Seit 1983 gibt es den Familienbetrieb in Altenstädt bereits. Mittlerweile hat dieser sich vergrößert - Döring hat Filialen in Wolfhagen, Bad Emstal, Lohfelden und Kassel. Weitere seien in Planung, versichert Döring, der nicht nur Inhaber der Landfleischerei, sondern auch noch stellvertretender Landesinnungsmeister der Fleischer ist.

Foto: Noch nicht fündig geworden: Fleischermeister Rudi Döring sucht noch zwei Auszubildende für seinen Betrieb in Altenstädt. Träger/HNA
Interesse an der Wurst
Insgesamt hat er 26 Mitarbeiter. Jetzt sucht er zum 1. September zwei neue Auszubildende. Der Zeitraum sei aber flexibel. Wichtig ist Döring nur, dass er jemanden findet, der auch Interesse an der Wurstherstellung mitbringt. Und Appetit. „Wir stellen 70 Sorten Schinken und Wurst her, da muss man schon auch immer mal probieren. Jemanden in diesen Beruf hineinzudrängen, bringt nichts.“
Zu der dreijährigen Ausbildung, sowohl zu der des Fleischers als auch zu der der Fachverkäuferin, gehört ein wöchentlicher Berufsschulbesuch. Ist die Ausbildung dann erfolgreich abgeschlossen, übernehme Döring seine Lehrlinge gern. „Gelernte Fachkräfte sind immer gefragt“, sagt der Spezialist.
Bei der Wahl der Fachverkäuferin legt Döring Wert auf ein gepflegtes Äußeres und Offenheit: „Die Verkäuferin muss gesprächsbereit sein und gern kochen sollte sie auch.“ Im Laden käme man immer mal mit Kunden ins Gespräch, die Zubereitungstipps haben wollten.
Nähere Informationen zu den freien Ausbildungsplätzen gibt es bei der Agentur für Arbeit in Wolfhagen, Kurfürstenstraße 19, und unter 05692/984914.
Von Gwendolyn Träger/ HNA
Einweihung
Feuerwehranbau fertig
siehe Feuerwehr (folgt)

September 2010
Lesewoche in Naumburg vom 06. 09. bis 10. 09. 2010
Am 06.09.2010 um 16:00 Uhr Backhausgeschichten am Backhaus in Altenstädt
Hans Franke liest für Kinder ab 6 Jahre.
(siehe HNA-Bericht vom 7.9.2010 rechts)
Am 07.09.2010 um 09:00 Uhr Anglergeschichten am Stadtteich in Naumburg liest
E.W. Kamp für die Vorschulkinder aus Naumburg und Elbenberg.
Am 08.09.2010 um 19:30 Uhr Ein Keller in Naumburg - und mehr
Christiane Bubenhagen und Uwe Bächt lesen und erzählen im Cafe Bächt.
Am 09.09.2010 um 09:00 Uhr Anglergeschichten am Stadtteich in Naumburg liest
E.W. Kamp für die Vorschulkinder aus Altenstädt und Ippinghausen.
Am 10.09.2010 um 18:00 Uhr Familienrallye Treffpunkt Haus des Gastes es liest Birgit Hable und Bernhard Dux. Abschluss im Kurpark mit Preisverleihung.
(Quelle: Naumburg.eu)

Kindeland Kunterbund musste zum 1.9.2010 schließen
Schade - nach 17 Jahren ist Schluss mit dem Altenstädter Vorzeigeprojekt.

Auf dem Foto:
Petra Wendeborn-Beller, Claudia Arend und Heidrun Henkelmann bei der Verabschiedung beim Gemeindefest.
HNA-online vom 12.9.:
“Kleinkinder-Einrichtung Kunterbunt schließt nach 17 Jahren
Altenstädt. Nun ist es offiziell: Der Verein zur Kinderbetreuung von Kleinkindern, das Kinderland Kunterbunt, musste jetzt nach 17 Jahren erfolgreicher Arbeit seine Pforten im Heinrich-Schröder-Haus schließen. Dies teilt Altenstädts Ortsvorsteher Bernd Ritter mit.
Das Kinderland war neben der Spielstube in Wolfhagen lange Zeit die einzige Einrichtung im Altkreis Wolfhagen, die Kleinkinder unter drei Jahren betreute. „Dieses Ende ist sehr schade“, so Ritter. Das Kinderland sei nicht nur ein Aushängeschild Altenstädts, sondern viele Kinder aus dem Dorf – davon viele inzwischen erwachsen - würden mit dem Kinderland eine tolle Erfahrung verbinden, die sie mit ins weitere Leben nähmen.”
Siehe Kinderland + Siehe auch Stellungnahme der SPD Altenstädt folgt)
Gemeindefest großer Erfolg
Siehe dort! (folgt)

MC-Treffen musste nach Ippinghausen verlegt werden!
Schade: das vierte Biker-Treffen in “Gerholds Scheune” musste in 2010 kurzfristig abgesagt werden. Dahinter steckt wohl eine nicht erfüllbare Forderung des Wiesenpächters aus Bad Emstal-Sand.
Somit verlegte der MC Weidelsburg - mit Sitz in Ippinghausen aber vielen Mitgliedern inkl. Vorstand aus Altenstädt - ins Clubhaus nach Ippinghausen verlegen. Hoffentlich ist damit die Scheunentradition nicht beendet!
Siehe vorjährige Treffen unter “Schlagzeilen Chronik 2009”.
Immer unterwegs: Volker Gerhold
Volker Gerhold ist wohl der Altenstädter, der am meisten im Ortsteil herumkommt. Neben seinem Einkaufsdienst (siehe Chronik) und seiner Hausmeistertätigkeit für die Semmethütte trägt er auch verschiedene Zeitungen und Infoblätter aus (siehe Foto).
Ein Altenstädter Unikat!

Die Abiturientin Laura Brathge aus Altenstädt reist durch Neuseeland – unsere Zeitung berichtet über sie
Abenteurerin mit Pannenmobil
HNA-Bericht über die Altenstädterin Laura Brathge in Neuseeland (18.9.10)
Wellington/Altenstädt. Wer das Land seiner Träume bereist, wird mitunter unsanft geweckt. Wie Laura Brathge aus Altenstädt: Die 19-jährige Abiturientin flog um die halbe Welt nach Neuseeland, nichts konnte sie stoppen – bis auf ihr 22 Jahre altes Auto.
„Ich hatte schon viel über Neuseeland gehört und gelesen“, schreibt Laura in ihrem ersten Reisebericht, der uns jetzt erreichte. Mit vielen Erwartungen im Gepäck reiste sie im August nach Auckland auf der Nordinsel – und entdeckte auf ihrer Autoreise in die Hauptstadt Wellington Landschaften, neben denen ein Bilderbuch erblasst: „Man parkt abends in der Dunkelheit auf einem unscheinbaren Parkplatz und wird morgens von einen wunderschönen Sonnenaufgang vor der Küste geweckt.“
„Meine Eindrücke übertreffen alle Erwartungen.“

Die Freiheit auf vier Rädern: „Unser Bus gibt uns jegliche Freiheiten, um überall anhalten zu können, wo es uns gefällt“, schreibt Laura Brathge. Zum Beispiel an dieser einsamen Küstenstraße. Foto: Privat/nh
Laura Brathge
Die eindrucksvolle Natur des Landes hob die Abiturientin aus dem Stimmungs-Loch, in das sie am Anfang ihrer Work-and-Travel-Reise gefallen war: Das gekaufte Auto erwies sich als Pannenmobil. Für Backpacker ein besonders sensibles Thema, denn das Auto ist nicht bloß ein Transportmittel; es ist ihr Gefährt, in dem die Meisten schlafen und leben.
Auch Laura suchte einen Van mit Schlafnische – gemeinsam mit ihrem Freund, der sie auf ihrer Reise begleitet. Gesucht, gefunden, gekauft. Das hohe Alter des Autos war bekannt. Doch würde der klapprige Van die weite Reise überleben?
Lauras Befürchtungen wurden Realität – auf Problem eins folgten Problem zwei und drei: „Der Van gab schreckliche Geräusche von sich – er röhrte so laut, dass ich überlegte, beim Fahren Oropax zu benutzen“ schreibt sie, „und dann stellten wir auch noch fest, dass die Kofferraumtür nicht zu öffnen war“.
Die Pannenserie und die Werkstattkosten rissen Laura aus dem Land der Träume. „Land der Abenteuer“ trifft es besser, weiß Laura nun.
Sie witterte Abenteuerluft, ihre Nerven sollten gekitzelt werden, und wie. „Ich seilte mich aus 100 Meter Höhe in eine Höhle ab.“ Dann kroch sie aus der dunklen Höhle ans Tageslicht.
Lauras nächstes Abenteuer führt sie nicht in eine dunkle Höhle, sondern zum Vorstellungsgespräch: „Ich muss einen Job finden, der meine Reise finanziert.“ (spi)
26.9.2010:
SUPER: Gabriela Förster holt mit Nationalmannschaft Bronze nach Altenstädt
siehe Chronik Distanzreiten
Gratuation und Danke!
09/2010:
Nordhessenauswahl erfolgreich mit Melissa Klüppel
HNA-Bericht 30.09.2010
Altenstädterin Melissa Klüppel im U14-Team der Nordhessenauswahl - siehe Foto unten rechts.
Tolle Leistung - weiter so!

Oktober 2010
Kartoffelfest und Herbstmarkt wieder Riesenerfolg

Mobile Beschallungsanalge für die Friedhofshalle
Der Altenstädter Ortsbeirat hatte das Thema “defekte Beschallungsanlage Friedhofshalle Altenstädt” auf Hinweis von Markus Schlutz (Bestattungen) bereits in 2009 beanstandet. Nun hatte auch Pfarrer Stefan Kratzke noch einmal darauf hingewiesen, dass hier Handlungsbedarf sei. In der letzten Sitzung gab der OB das Thema Bürgermeister Stefan Hable mit auf dem Weg.
Nun wurde im Rahmen der Sanierung der Friedhofshalle eine mobile Anlage beschafft, die auch in Altenstädt zum Einsatz kommt.
Die Anlage muss vom Bestattungsunternehmer jeweils in Naumburg abgeholt und zurückgebracht werden - eine Abstimmung mit der Stadtverwaltung ist ohnehin notwendig, so Hauptamtsleiter Thomas Fingerling auf Anfrage.
Aktion "Weihnachten im Schuhkarton"
Auch in diesem Jahr führt Alexandra Löber wieder (zum 3. Mal) eine Sammelstelle für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" durch:
Die Päckchen (“Geschenke der Hoffnung”) sollten bis 15.11. bei Alexandra abgegeben werden:
An der Hardt 3, Tel.: 921859.
Siehe weitere Infos auf der Internetseite der Aktion. Die Aktion endete am 15.11. - insgesamt kamen fast 50 Geschenke-Päckchen zusammen!
Jubiläumsschilder restauriert und angebracht
Siehe Bürgerschaftliche Aktivitäten
Gasthaus Alexa öffnet die Tore
Mit einer Vorfeier am 28.10. (Nachbarn, Getränkelieferanten, Ortsvorsteher und Freunden) und der offiziellen Einweihungsfeier am 29.10. startete die vielversprechende neue Gastronomie “Gasthaus Alexa” der Familie Weber ihre Pforten.
Viel Glück - der Anfang war gelungen.

November 2010
Wolfhager Club zeichnet Student für Engagement im Bereich Nachwuchsförderung aus
Lions-Preis für Tim Wiegand (Altenstädt)
HNA-Bericht vom 02.11.2010
Wolfhagen. Da strahlte der 26-jährige Wolfhager Tim Wiegand: Am Samstagabend wurde er während des Jubiläumsballs zum 25-jährigen Bestehen des Lions Clubs Wolfhagen von Klubpräsident Klaus Wassmuth mit dem Lions-Jugendförderpreis ausgezeichnet. Dotiert ist der Preis mit 1000 Euro.

Da kam Freude auf: Klaus Wassmuth (rechts), Präsident des Lions Clubs Wolfhagen, zeichnete Tim Wiegand mit dem mit 1000 Euro dotierten Jugendförderpreis aus. Foto: zih/HNA
Mit diesem seit 2001 verliehen Preis würdigen die Wolfhager Lions herausragendes gesellschaftliches Engagement von jungen Erwachsenen bis zum 27. Lebensjahr. Tim Wiegand, der kurz vor dem Abschluss seines Studiums der Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik in Detmold steht, habe, so Klaus Wassmuth in seiner Laudatio, die strengen Vergabekriterien mehr als erfüllt.
Bereits während seiner Schulzeit an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule habe sich Tim Wiegand ehrenamtlich für alle musikalischen Veranstaltungen und der damit verbundenen Organisation und Technik eingebracht, dann auch im Kulturverein Wolfhagen.
Veranstaltungen für Bands
Tim Wiegand ist ebenso Mitbegründer der Konzertreihe Newcomer on Stage in der Kulturhalle, die Nachwuchsmusiker im Wolfhager Land fördert. Zusammen mit der Stadtjugendpflege hat er den Nordhessischen Bandcontest auf die Beine gestellt, ebenfalls mit dem Ziel der Förderung von Nachwuchsbands. Auch das erste Soundcircle-Festival trägt seine Handschrift.
Der diesjährige Träger des Lions-Jugendförderpreises: „Musik ist ein wesentlicher Teil meines Lebens. Auch wenn es den einen oder anderen Tiefschlag gab, finde ich es einfach wichtig, jungen Musikern mit eine Starthilfe geben zu können. Denn dort schlummern viele unentdeckte Talente.“ (zih)
Tolle Aktion ”ActionKidz” der Kinderkirche
Da schwärmt auch die HNA: Eine tolle Aktion der Kinderkirche unter der “Projektleitung” von Silke Ritter. Siehe Kinderkirchen-Seite! (folgt)

Dezember 2010
Schwelbrand in der Schillerstraße - großer Einsatz der Feuerwehr!
HNA-Bericht vom 5.12.:
Starker Qualm: Feuerwehr rettete Familie über die Rettungsleiter
Ehepaar bei Brand verletzt - Haus (vorerst) unbewohnbar
Altenstädt. Ein Ehepaar aus Altenstädt wurde in der Nacht zum Sonntag bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Altenstädt verletzt.
Gegen ein Uhr rückten die Feuerwehren aus Naumburg, Altenstädt, Elbenberg und Wolfhagen in die Schillerstraße aus. Dort war nach Auskunft von Naumburgs Stadtbrandinspektor Thomas Heger an einem defekten Stromverteiler im Treppenhaus Feuer ausgebrochen. Wegen der starken Rauchentwicklung drangen Atemschutztrupps in das Haus ein und retten den 62-jährigen Altenstädter, seine 53-jährige Ehefrau und den erwachsenen Sohn über die Rettungsleiter.
Das Ehepaar musste mit einer Rauchvergiftung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Laut Heger ist das Haus derzeit unbewohnbar. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf rund 15 000 Euro geschätzt. (ewa)
Wir wünschen den Bewohnern baldige Genesung!
Seniorenweihnacht im DGH
Diesmal führte die Freiwillige Feuerwehr durchs Programm! Siehe Seniorenweihnacht!
(fogt)
Klobesabend am 6.12. - Tradition in Nordhessen
Hier einige Impressionen.
Tradition in Nordhessen - Tradition in Altenstädt
Auch in 2010 waren wieder die Klobes unterwegs, Kinder, die an den Haustüren klingeln, Gedichte und Sprüche aufsagen oder Liedersingen. Vor etwa dem Jahr. 2000 hatten die Klobese auch noch Masken auf und wurden so nicht so leicht erkannt - heute eher die Seltenheit. In 2010 war nicht ganz so viel Betrieb: viele Kinder waren krank - so hörte man es aus de Kindergarten!
Siehe auch Sonderthemen Geschichte mit Hinweisen auf weitere Schlagzeilen (2005,06,08), an denen über die Klobese berichtet wurde.
Klobesabend/ Glowesabend
Mit dem Ausdruck Glowesabend oder Glowesowend wird in der Gegend um Kassel der Nikolausabend bezeichnet.
Als Glowes (Mehrzahl Glöwesse) bezeichnet man die als Nikolaus verkleideten Kinder, die jeweils am 6. Dezember an den Haustüren Sprüche aufsagen, um etwas geschenkt zu bekommen.
Der Ausdruck Glowes leitet sich von Nikolaus ab: Klowes und wurde später zum Glowes.
Nicht nur in der Region südlich um Kassel ändert sich die Schreibweise auch in "Klobesabend" oder "Clobesabend". Mundart: "De Klöbesse kimmen hirre wirrer!" = die Klöbesse kommen heute wieder.
In den nordhessischen Mundarten wird das Wort Glowes auch als Schimpfwort für einen nicht ernst zu nehmenden Menschen benutzt.
aus: Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hier einige Fotos, eingesandt von Silke Ritter und Frank Schön (vielen Dank!!!)
Bei Familie Ritter:

Alexander Feil, Johanna Henkelmann, Luis Knatz, Leon Henkelmann

Daniel Weide und Maximilian Reich

Fabio Ludwig mit Eltern

Hannes Henkelmann





Lukas Gück und Marius Bollmann

Lisa und Paula Vorsatz mit Alexander Briel
Und bei der Feuerwehr:







Bei der Feuerwehr war sogar der Nikolaus höchstpersönlich zu Gast!
Weihnachtsmarkt - neu aufgelegt
Der ABC den Weihnachtsmarkt neu auflegen lassen - siehe dort! (folgt)

Altenstädter Mädchen siegen bei Vorlesewettbewerben.
Andrea Letkemann in Wolfhagen und Sina Ritter in Bad Emstal-Sand - das sind die Siegerinnen beim Schulwettbewerb der 6. Schulklassen im Vorlesen. Damit haben gleich zwei Altenstädterinnen - die gemeinsam in die Naumburger Grundschule gingen - die nächste Runde auf dem Sensenstein erreicht - herzlichen Glückwunsch!
Hier der HNA-Bericht von der Wilhelm-Filchner-Schule vom 8.12. und von der Christine-Brückner-Schule vom 21.12. unten::
Andrea Letkemann und Lisa-Marie Hach gewinnen den WFS-Vorlesewettbewerb
Mit kluger Jenny zum Sieg
Wolfhagen. Die schlaue Romanheldin aus dem Buch „Jenny, Mädchen sind schlauer“ von Thomas Brinx und Anja Kömmerling verhalf der zwölfjährige Lisa-Marie Hach aus Wolfhagen, Schülerin der Klasse 6F1 (Förderstufe) der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS), zum Sieg. Lisa-Marie wurde Schulsiegerin der Gruppe Förderstufe im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Im internen Schulvergleich setzte sie sich gegen Laura Mueller (Klasse 6F3) und Marcel Tripp (6F2) durch.
Im Entscheid der gymnasialen Stufe hatte beim Schulfinale in der Kulturhalle die ebenfalls zwölf Jahre alte Andrea Letkemann aus Altenstädt die Nase vorne. Auf den weiteren Plätzen folgten Sabrina Siebert (6G3), Ilker Karahan (6G2) und Adrien Brede (6G1). Andrea, schon Siegerin der Klasse 6G4, hatte sich im Vorleseduell den Kinderkrimi „Rico, Oskar und das Herzgebrechen“ von Andreas Steinhöfel ausgesucht. Sie und Lisa-Marie vertreten die Wilhelm-Filchner-Schule in der nächsten Runde auf Landkreisbene, die Ende Januar/Anfang Februar 2011 auf der Jugendburg Sensenstein stattfindet.
Die mit Cornelia Weide (Elternbeiratsvorsitzende), Buchhändlerin Inge Mander-Wolf, Lehrerin Martina Wackerbarth-Peter sowie den beiden Vorjahresiegern Kai Riepken und Marian Schäfer besetzte Jury hatte kein leichtes Amt, sondern die Qual der Wahl. Denn, so Schulleiterin Rita Schmidt-Schales bei der Ehrung der Sieger und Platzierten, alle sieben Endrundenteilnehmer präsentierten sich als hervorragende Vorleser. Das kam auch in der jeweiligen Bewertung zum Ausdruck. Denn die Differenz bei der Bewertung machte lediglich einen einzigen Punkt aus.

Die Besten des Vorlesewettbewerbs: Andrea Letkemann (vorne links) und Lisa-Marie Hach (rechts), dahinter (von links) Sabrina Siebert, Marcel Tripp, Laura Mueller, Ilker Karahan und Adrien Brede. Foto:HNAzih
(zih)

Kinderkirche bringt älteren Altenstädtern Ständchen
Inzwischen schon traditionell bringen der Jugendtreff zusammen mit den Kindern der Kinderkirche den älteren Mitbürgern ein Adventsständchen - so auch in diesem Jahr!

Schnee - Blitzeis - Weiße Weihnacht
Das Wetter bot ab Ende November wieder besondere Überraschungen: Schnee, wie schon lange nicht mehr, nur kurzzeitig schmilzt die weiße Pracht weg. Folge sind wieder Streusalzknappheit und Verkehrschaos auf den Autobahnen, Flughäfen und bei der Bahn.
Ein besonderes Witterungsproblem gab es am 23.12. insbesondere im Wolfhager Land, was sogar in den Hessennachrichten eine Schlagzeile Wert war: Blitzeis legte den Verkehr ab den Nachmittagsstunden lahm.
Auch die Altenstädter Feuerwehr musste raus, um die Straßen rund um Altenstädt zu sperren.
Für “Liegengebliebene” wurde im DGH sogar Tee und heiße Würstchen angeboten - ein toller Service der Feuerwehr!
In “Ramonas Haarelkin” befürchteten die Bediensteten schon, in Altenstädt übernachten zu müssen - aber auch das hätten wir hinbekommen :O)
Pünktlich zum 24.12. schneite es wieder: Endlich mal Weihnachten in Weiß!!
Am “Heiligabend” hatten die Autofahrer mit Schneeverwehungen zu kämpfen. Spontan halfen Gerhard und Sascha Derx sowie Bernd Schlutz-Wicke mit ihren Traktoren, um die Bahn wieder frei zu machen.
Die Fotos schoss Bernd Mergardt aus Großenritte auf dem Weg zum Edersee.





Winterimpressionen Dezember 2010 - gesendet von Peter Heckeroth

Schnee pur am 25.12.2010 (Wolfhager Straße)

