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2011: Literaturlesungen mit Helga Haase großer Erfolg - kleines Jubiläum im Januar
Bereits zum 10. Mal beisammen: die literaturinteressierten Landfrauen mit Helga Haase (Mitte vorne)

Herbstmarkt beim Kartoffelfest 2009:

HNA-Bericht vom 09.10.09

Fledermaus und fleißige Bienen

Eine Fledermaus aus Holz wollte der dreijährige Julian, der auf dem Arm seiner Mutter alles auf dem Tisch betrachtete, nicht. Aber die kleine grüne Maus aus Papier hatte es ihm angetan. Die Herbstausstellung der Altenstädter Landfrauen, die seit langem zum Kartoffelfest des 50plus-Teams Altenstädter Feuerwehr gehürt, war eine Mischung aus dekorativen Holzarbeiten, hergestellt von Gerhard Roth, und von den fleißigen Bienen gefertigten gehäkelten Handarbeiten sowie selbst gebrautem Kräuter. Postkarten mit bunten Fotos gehürten ebenso zur Auswahl wie eine Vielzahl von hübschen Sachen. Weiterhin leisteten die Landfrauen ihren Beitrag mit einer Vielzahl von Kuchen. (zjg) Foto: Helwig

Bezirkslandfrauentag 11.03.2009:

"Wir mischen uns ein"
HNA-Bericht vom 13.3.09
Brigitte Koischwitz brillierte beim Bezirkslandfrauentag als Einfrautheater
NAUMBURG. Da blieb im rappelvollen Saal des Naumburger Haus des Gastes kein Auge trocken. Und auch die Lachmuskeln der 300 Besucherinnen des Bezirkslandfrauentages wurden als strapaziert. Der Grund: Brigitte Koischwitz präsentierte sich auf der Bühne als Temperamentsbündel mit ihrem vergnüglichen Einfrautheater.

Die studierte Allround-Powerfrau (Germanistik, Schauspiel, Ballett) aus Römershausen im Marburger Hinterland - Schauspielerin, Malerin, Galeristin, Autorin, Ballettlehrerin, Ehefrau, Mutter, Katzenfreundin, Putzfrau, Köchin, Gärtnerin und manchmal auch Geliebte - resümierte in Vollweibmanier über die Alltäglichkeiten des Lebens. Über heitere, aber auch ernste und traurige Momente.

Natürlich richteten sich dabei witzig bis frech-frivol die Spitzen der von ihr abgeschossenen Pfeile überwiegend gegen das männliche Geschlecht, vor allem gegen die Spezi Ehemänner. Schließlich hat sie als "gebranntes Kind" diesbezüglich einen reichen Erfahrungsschatz: Sie war nämlich vier Mal "glücklich" verheiratet. Wobei die "Berliner Schnauze" Brigitte Koischwitz es aber auch nicht versäumte, den Frauen den Spiegel der Realität vors Gesicht zu halten. Gemäß ihres vergnüglichen Einfrauentheater-Mottos: Mitten drin und doch daneben.

Diese Aussage brauchen sich die Landfrauen des hiesigen Bezirks (über 1700 in 22 Ortsgruppen) jedoch nicht hinter den sprichwörtlichen Spiegel zu stecken. Vorsitzende Elfriede Münz (Habichtswald): "Wir stehen als Powerfrauen der Region mit beiden Beinen mitten im Leben. Sind Garant und Richtschnur dafür, dass sich im Aufbruch in neue Zeiten die Lebenssituationen der Frauen im ländlichen Raum durch die von uns initiierten vielfältigen Aktionen und Bildungsangebote stetig verbessern. Wo es gilt sich einzumischen, da stehen wir Gewehr bei Fuß, mischen wir uns ein". Die Landfrauen beherzigen dabei das für den Landfrauentag vorgegebene Motto "Tradition heißt nicht, die Asche aufzuheben, sondern die Flamme weiterzureichen".

Der ganz im Zeichen des Frühlings mit entsprechender farbenprächtiger Dekoration im Saal und vor der Halle stehende Landfrauentag als Hort der Begegnung wurde nicht nur vom Geburtstagskind Altenstädter Landfrauenverein (40 Jahre) mit seinen rund 70 Mitgliedern bestens ausgerichtet. Auch der dort seit acht Jahren bestehende Literaturzirkel unter Leitung von Helga Hase entführte die Besucher mit Gedanken, Gedichten und Flötenmusik in den beginnenden Frühling. (zih)

Foto: Da blieb im rappelvollen Saal des Naumburger Haus des Gastes kein Auge trocken. Und auch die Lachmuskeln der 300 Besucherinnen des Bezirkslandfrauentages wurden als strapaziert. Der Grund: Brigitte Koischwitz präsentierte sich auf der Bühne als Temperamentsbündel mit ihrem vergnüglichen Einfrautheater.

 

Bericht 02/2008

Mit 32 Frauen und Männern starteten wir am Mittwoch, 13. Februar, um 15.00 h zu einer Besichtigung der Bunkeranlagen am Weinberg in Kassel. Herr Kühn von der Berufsfeuerwehr Kassel führte uns in ehrenamtlicher Tätigkeit sachkundig durch ein Gewirr von Stollen und Verbindungsgängen. Begonnen wurde mit dem Bau der Stollen zum Zwecke der Kühlung von Bier. In einem speziellen Raum (Gewölbe) wurde das Eis, welches auf der Fulda im Winter gebrochen wurde aufbewahrt. In zwei Bearbeitungsräumen wurden das ganze Jahr hieraus Blöcke gearbeitet, die von den Bierbrauern an die Gaststätten bei Bierlieferungen zur Kühlung mitgeliefert wurden. Wir hörten von der Disziplin der Menschen bei Fliegeralarm, sahen die Kennzeichnung mit Zahlen an den Wänden der Gänge, konnten uns im entferntesten vorstellen, unter welchen Bedingungen im ehemaligen OP Operationen vorgenommen wurden und die Belüftung der Bunkeranlage sichergestellt war. Es ist für uns kaum vorstellbar, dass hier 6.000 bis 10.000 Menschen Zuflucht gesucht und gefunden haben. Zeitzeugen aus dieser Zeit werden zwecks guter Dokumentation gesucht. Nach 2 Stunden dankten uns unsere Lungen für die frische Atemluft. Auf der Rückfahrt hatten wir noch interessanten Gesprächsstoff und der eine oder andere erinnerte sich an die schreckliche Zeit der Luftangriffe.

Bericht 11/2007:

Unser Herbstmarkt mit Cafeteria, Stauden- und Kräuterbörse war ein voller Erfolg. Der Marktstand war immer von Käufern und Interessierten umlagert. Kräuter und Stauden fanden neue Besitzer. Der Ansturm auf selbstgebackenen Kuchen brach alle Rekorde. Allen, die vor, während und nach der Veranstaltung geholfen haben sagen wir an dieser Stelle herzlich Danke. Dank sagen wir allen, die Kuchen gebacken, Gelee und Marmelade gekocht und die vielen anderen Sachen gebastelt und gewerkelt haben. Einer bewegt nichts doch gemeinsam ist vieles zu vollbringen.

Am 11. Oktober trafen wir uns nach der Sommerpause im DGH. Margitta begrüßte die Anwesenden herzlich und dankte für ihr Erscheinen. Sie gab einen kurzen Bericht von der Tagesfahrt nach Hannover (Sea-Life) und Uslar (Schmetterlingspark) und kündigte die nächsten Termine an. Herbstliche Lieder und eine kleinen Erntedankfeier, gestaltet von Maria Kimm, Helga Haase, Helga Reuter, Inge Keßler und Elke Lugert, rundeten das Programm ab. Nach einem kleinen Imbiss und guter Unterhaltung war der Abend schnell vorüber.