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August 2010: Ein Spielzimmer für die Wehr Hallo Feuerwehrkameraden: falls Ihr Fotos zusteuern könnt, bitte melden!!
Brandschützer und Einwohner feierten Einweihung des Anbaus am Feuerwehrhaus in Altenstädt HNA-Bericht vom 01.09.2010 SIEHE AUCH Bürgerschaftliche Aktivitäten Von Constanze Junker
Naumburg. Zehn mal viereinhalb Meter - die Feuerwehr in Altenstädt hat
angebaut. Am vorigen Freitag haben sie die Fahrzeughalle mit langen Tischen und Blumen zum Festhaus gemacht. Ohne Spinde, denn die stehen nun in dem neuen
Anbau, dessen Einweihung gefeiert wurde. “Wir wissen ja, dass die Freizeit vieler Helfer knapp bemessen ist”, sagte Ortsvorsteher Bernd Ritter und lobte Leistungen der Feuerwehrleute.
Im vorigen Jahr erhielt die Stadt Naumburg Fördergeld für einen Umbau des Altenstädter Feuerwehrhauses. In dem 1986 errichteten Bau standen die Spinde
mit der Schutzkleidung der Aktiven in der Fahrzeughalle. Die Änderung dieses Zustandes stand schon lange auf dem Bedarfs- und Entwicklungsplan der Stadt, sagte Bürgermeister Stefan Hable.
Das sah auch der Förderverein der Feuerwehr so. Bereits seit 2001 habe man dafür gespart und Rückstellungen gebildet. Allerdings wollte die Stadt mit den 5000 Euro eine Trennwand bauen (Beantragung über das
Konjunkturprogramm, ergänzt BR), die Feuerwehrleute favorisierten jedoch einen richtigen Anbau für ihren neuen Umkleideraum.
Sie überzeugten die Stadtverordneten, beschafften Spenden und brachten insgesamt weitere 10.000 Euro auf. Damit
war die Finanzierung des Materials gesichert, die Stadtverwaltung übernahm die Planungs- und Verwaltungsarbeiten.
Die Feuerwehrleute in Altenstädt krempelten die Ärmel hoch und zogen in zehn Wochen ihren Anbau auf. Mehr als
1500 Stunden arbeiteten sie in ihrer Freizeit, nicht gerechnet die Heimwerkerstunden, die manch einer zu Hause mit Materialvorbereitungen verbrachte.
Bürgermeister Hable dankte allen Helfern am Bauwerk mit Stolz für so viel ehrenamtliches Engagement. Glücklicherweise verfügte die Altenstädter Feuerwehr in ihren Reihen über sehr viel Fachkompetenz in Sachen Bau.
Auch er steuerte ein Detail bei: Eine Sitzbank wurde von ihm mit Pinsel, grauer und roter Farbe an das Design der Spinde angepasst.
Dank an alle Helfer Frank Schön, Vorsitzender des Fördervereins und selbst seit vielen Jahren aktiver Feuerwehrmann, dankte seinen
Mitstreitern ebenso wie dem Bürgermeister, der Stadtverwaltung und überhaupt allen, die bei dem Projekt mitgewirkt haben.
Er sprach auch den Zusammenhalt der Stadteile an: “Es wurde schon gesagt, wir hätten hier in Altenstädt ein Spielzimmer für die
Feuerwehr bekommen.” Und fügt hinzu: “Ja, wir haben etwas bekommen - aber das ist für die Sicherheit aller. Wir alle sind die Stadt Naumburg, alle zusammen.”
Endlich Platz: Annika Pfennig (von vorne), Dennis Pfennig,
Frank Schön, Martin Kreutz und Ralf Ritter sind fünf von 28 Aktiven, die sich über den Umzug der Spinde aus der Fahrzeughalle in den neuen Anbau freuen. Foto: Junker |