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33.Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Regionalentscheid 2008
Bewertungsprotokoll Altenstädt
Anregungen und Kritik sind in fettkursiv markiert (Bernd Ritter)
1. Entwicklung des Ortes
Das Dorf Altenstädt war schon immer ein kreatives Dorf, im dem man sich den wechselnden Herausforderungen stellt und Probleme oft schon angeht,
bevor sie sich als wirklich problematisch erweisen und die dörflichen Entwicklung blockieren könnten. Oft genug wird bei den dörflichen Projekten und Aktivitäten Eigeninitiative groß geschrieben und darüber hinaus
versucht mit kreativen Finanzierungsmodellen auch der finanziell schwierigen Lage der Stadt Naumburg gerecht zu werden. Was zählt, ist die kontinuierliche Steigerung der Lebensqualität und der Attraktivität des
Dorfes, gemäß dem gemeinsamen Leitgedanken „Unser Dorf – hier lebe ich gern“.
Die Aktivitäten und Infrastruktureinrichtungen, die mit und für die Kinder und Jugendlichen im Dorf aufgebaut wurden, sprechen dabei von einem
hohen Bewusstsein dafür, wo ein wesentlicher Teil der Zukunft des Orts gesehen wird. Auch die mittlerweile erfolgreiche Umsetzung eines Gewerbegebietes am Rand des Dorfes, an dem sich drei Betriebe angesiedelt
haben, spricht für eine vorausschauende Dorfentwicklung. Nicht zuletzt kann auch die - mit viel Eigenleistung errichtete - Grillhütte, die vor kurzem eingeweiht wurde, ebenso wie der Dorfplatz mit seinen
vielfältigen Funktionen und guten Voraussetzungen für generationsübergreifende Begegnung als Zeichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Ortes angesehen werden.
Altenstädt verfügt über einen kleinen Laden, der mit Post- und Bankdienstleistungen einen Mindeststandard in der Grundversorgung bietet, aber
wenig bis keine Möglichkeiten der baulichen Erweiterung und damit der Erweiterung des Angebots hat. Durch die Lage des Ladens etwas am Rande des Dorfes ist dessen Nutzung durch weniger mobile Menschen nicht immer
einfach und für Kinder nicht immer ungefährlich. Um die Situation zu verbessern, will Altenstädt in Kürze mittels einer Machbarkeitsstudie untersuchen lassen, ob und unter welchen Rahmenbedingungen sich ein
Bürgerladen im Dorfkern lohnen könnte. Die Projektgruppe „Bürgerladen“ ist sich dabei durchaus bewusst, dass dieses Ansinnen nur dann Erfolg haben und zur Verbesserung der Lebensqualität im Ort beitragen kann, wenn
die Dorfgemeinschaft nicht nur den verständlichen Wunsch nach einer verbesserten Grundversorgung formuliert, sondern auch eine dauerhafte Bereitschaft an den Tag legen dort regelmäßig einzukaufen. Mit Informationen
und einem Fragebogen wird diese Bereitschaft derzeit abgefragt. Trotz im Prinzip guter Vorraussetzungen (wie z.B. einer potentiellen Kundenzahl von knapp 1.200 Einwohnern oder auch der Trägerschaft der
Machbarkeitsstudie durch die Stadt Naumburg) bleibt aber trotzdem zu hoffen, dass die Altenstädter die Chancen der Machbarkeitsstudie nutzen und sich in deren Erarbeitungsprozess immer wieder selbstkritisch
hinterfragen, um am Schluss eine Entscheidung zu treffen, die - mit welchem Ergebnis auch immer - sich wirtschaftlich wie für die Dorfgemeinschaft als ebenso tragfähig wie nachhaltig erweist.
Doch auch an den „kleineren“, eher alltäglichen Problemen setzt Altenstädt immer wieder an, wie mit der Anschaffung eines Defibrillators, auf
dessen Nutzung breit geschult wurde und dessen Einsatz auf größeren Veranstaltungen durchaus auch Leben retten kann.
Oder an der Entwicklung eines Betreuungsnetzwerkes für Kinder, deren Eltern kurzfristig aufgrund von Krankheit o.ä. ausfallen. Dass ein solches
Netzwerk sinnvoll wäre, ist dabei unbestritten, ob es sich trotzdem umsetzen lässt, noch offen. Aber auch das ist typisch für Altenstädt, dass die „bloße Gefahr“ eventueller Rückschläge nicht ausreicht, um sich
notwendigen Fragestellungen zu verwehren.
Es ist Altenstädt und seiner Dorfgemeinschaft zu wünschen, dass es sich mit dem bisherigen Selbstbewusstsein diese „Risikobereitschaft“ bewahren
kann, dabei aber trotzdem immer die richtigen Entscheidungen trifft.
2. Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen
17 Vereine und Gruppen gestalten ein reges und vielfältiges kulturelles Gemeinschaftsleben. Regelmäßig stattfindende gemeinsame Feste wie z.B.
das Kartoffelfest oder die Backhausfeste (unter Einbezug des Hessenkuriers) pflegen nicht nur das historische Brauchtum, sondern tragen sehr zum gelebten Miteinander bei, denn gerade diese und auch andere Dorffeste
werden generationsübergreifend von allen gern und gut besucht.
In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Naumburg wird die dörfliche Geschichte weiter aufgearbeitet, z.B. „das Handwerk im
Nachkriegsaltenstädt“. Im Internet gibt es ein Geschichtsportal.
Das bürgerschaftliche Engagement zeigte sich in der Vergangenheit schon vielfältig. Die 1175 Jahrfeier im Jahr 2006 sollte eine besondere
Herausforderung für die Vereine aber auch für die gesamte Dorfbevölkerung werden. Die Altenstädter haben sich dieser Herausforderung gestellt und durch ein einzigartiges Zusammenspiel eine überregionale Außenwirkung
erreicht.
Das Interesse und die Nachfrage aus anderen Orten in der nachfolgenden Zeit war der Lohn für die Meisterleistung und gleichzeitig die Motivation
auch weiterhin am Ball zu bleiben. Der Überschuss von Filmaufnahmen bei der 1175 Jahrfeier, bei Backhaus- oder Traditionsfesten fließt ebenso in die Dorfgemeinschaft zurück wie auch der Überschuss aus der wieder
aktivierten Zeltkirmes.
So werden für alle Altersgruppen wie bisher gute Freizeitaktivitäten angeboten. Angefangen mit Spielkreis, Kindergarten oder der Kinderkirche.
Diese richtet viermal im Jahr für rund 50 Kinder dreitägige Bibeltage aus, wobei auch eine Übernachtung mit den Kindern im Heinrich-Schröder-Haus dabei ist. Der absolute Renner bei den Kindern ist allerdings der
lebendige Adventskalender.
Die Jugendarbeit wird von den verschiedenen Vereinen erbracht. Darüber hinaus steht ein Jugendraum, eine Mehrzweckfläche mit Inlinescater und
Basketballkorb zur Verfügung. Die Jugendlichen werden auch bei Säuberungs- und/oder Renovierungsaktionen herangezogen, z.B. an der Schulbushaltestelle.
Die Grillhütte, in 2005 noch „Wunschdenken“ der Dorfgemeinschaft, ist fertig. Durch viele Eigenleistungen und Arbeitseinsätze der Vereine aber
auch durch die hohe Spendenbereitschaft ortsansässiger Betriebe und weiterer Sponsoren steht nun eine Grillhütte für ca. 70 Personen zur Verfügung. Die Vermietung ist angelaufen und die Hütte gut ausgebucht.
Das Heinrich-Schröder-Haus wird vielfältig genutzt. Neben den Räumen für Spielkreis, Ortbeirat oder Vereinen, werden sie für
Familienfeierlichkeiten gern in Anspruch genommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten werden von verschiedenen Gruppierungen wie Jugendpflege oder Schulen und Radfahrern genutzt. Auf Anfrage sind meistens Kapazitäten
frei.
In den letzten Jahren sind viele Planungen und Projekte im Gange oder schon auf den Weg gebracht. So wurde z.B. festgestellt, dass in Altenstädt
mehrere Künstler wohnen. In diesem Jahr wurde erstmalig zu einer Kunstausstellung mit Arbeiten dieser ortansässigen Künstler in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Der Zuspruch durch die hohe Besucherzahl hat
zufolge, dass es weitere Aktionen dieser Art geben wird.
Ein weiteres Projekt ist ein Fragebogen zum „Betreuungskonzept Altenstädt“. Dieses Konzept befasst sich mit der Frage :“Was brauchen unsere
Familien?“ Hier geht es sowohl um die Wohnortattraktivität oder um die Hilfe für Familien mit Kindern sowie um die Auslastung und Erhaltung der Einrichtungen für Klein- und Kindergartenkinder. Unterstützend dazu
wird zu einem Infoabend eingeladen.
Ein weiterer Punkt bei diesem Konzept sollte aber vielleicht auch der älteren Generation gelten. Vorstellbar wäre hier auch die Einbindung
der Seniorinnen und Senioren. Eine Tauschbörse z.B. suche Oma/Opa für Lese- oder Geschichtenerzählstunden, biete Rasenmähen oder Fensterputzen. Weitere Beispiele können bei einem offenen Gesprächsabend in lockerere
Atmosphäre von selbst kommen.
Der demografische Wandel sensibilisiert auch in Altenstädt die Bevölkerung. Die Grundversorgung war in den letzten Jahren schon unzureichend und
nur durch ein erweitertes Angebot für den täglichen Bedarf durch eine alteingesessene Metzgerei gegeben. Hier befindet sich auch eine Poststelle und eine Bankauszahlungsstelle. Das neue Projekt „Dorfladen“ ist seit
November 2007 in Planung. Eine Machbarkeitsstudie soll in Auftrag gegeben werden, um weitere Überlegungen und vor allem Klarheit zu bekommen.
3. Baugestaltung des Ortes
Der Ort wurde 831 ersterwähnt, 2006 war die 1175 Jahrfeier. Die ev. Kirche (1753), eine aus Sandstein gebaute Saalkirche mit rotgedecktem
Satteldach und quadratischem Ostturm im oberen Bereich mit Schieferverschindelung und die angrenzenden zweigeschossigen Fachwerkhäuser, zum Teil trauf- und giebelständig in Rähmbauweise, bilden mit dem neu
gestalteten Dorfplatz den historischen Mittelpunkt.
Im Rahmen der Dorferneuerung sind viele Fachwerkhäuser fachgerecht saniert worden. Mehrere Häuser u.a. auch zwei Feldscheunen aus Sandstein
wurden zu Wohnen und zum Motorradfahrertreffpunkt umfunktioniert, so dass zur Zeit kein größerer Leerstand in der Altortslage vorherrscht. Geplant ist das leerstehende Gehöft südlich des Dorfplatzes nach einer
Machbarkeitsstudie als Dorfladen neu zu nutzen; eine sehr gute Idee.
Das dreigeschossige sanierte „Schröderhaus“ wird für Familienfeiern und Übernachtungen gut genutzt, im Erdgeschoss befindet sich das Kinderland.
Die angepasste Lückenbebauung in der Ortslage rundet das Erscheinungsbild positiv ab. Dazu beigetragen hat aber auch der Dorfstraßenumbau mit
Pflasterrinnen und Gehwegen in Betonsteinen.
Weitere Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen wurden auf den Hausdächern installiert, teilweise schon sehr ortsbildbestimmend.
Die in großer Eigenhilfe erstellte Grillhütte mit rotem Satteldach, Sanitäreinrichtungen und überdachtem Außengrill wird im Herbst 2008
eingeweiht; für den Außenbereich ist ihre Größe schon beeindruckend. Im Neubaugebiet in der Südhanglage sind noch ca. neun Bauplätze frei. Im benachbarten Gewerbegebiet
ist noch eine Fläche von ca. einem Hektar frei. Das Gebiet liegt sehr exponiert, hier sollte eine Eingrünung mit hohen Gehölzen erfolgen. Weitere Siedlungserweiterungen sind zur Zeit nicht vorgesehen.
Für alternative Energien wird ein Energiekonzept für öffentliche Gebäude erstellt. Der Ortsteil ist mit zwei Windenergieanlagen am
interkommunalen Windpark beteiligt.
Außerdem sei noch auf die beschilderten Rad- und Wanderwege sowie die hölzernen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen hingewiesen. Nicht zu vergessen ist das Dorfgemeinschaftshaus mit dem Feuerwehrgebäude und dem neu angelegten Parkplatz als weiterer beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung.
4. Grüngestaltung des Ortes
Gestaltung, Nutzung und Pflege von Grünflächen im öffentlichen Bereich
Altenstädt hat viele öffentliche Grünflächen vorzuweisen. Der zentralste Bereich ist der Dorfplatz mit Backhaus, Kleinspielfeld und
Buswartehaus. Sehr schön ist eine Kastanie, die in späteren Jahren groß und mächtig wird und den Platz beherrschen wird. Als weitere Großbäume sind Linden und Ahörner, sowie als Begrenzung eine Hainbuchenhecke
gepflanzt. Unterhalb der Hangkante, die parallel zur Straße „Zur Pforte“ führt, wurden baumarktübliche Betonpflanzring verwendet. Langfristig sollten diese Steine durch ansprechende Steine, z.B. Natursteine
ausgetauscht werden. Als Wegebelag wurde in Teilbereichen eine wassergebundene Decke gebaut. Um den Dorfplatz finden sich zahlreiche Fassaden und Mauerbegrünungen.
Wie bereits bei der Bereisung im Jahr 2005 angedeutet, sollte der alte Schlauchturm des Feuerwehrhauses zu einem Fledermausturm umgebaut werden.
Diese Maßnahme wurde mittlerweile realisiert und hat sich nach Aussage des Ortsvorstehers auch bewährt. Sowohl bei öffentlichen als auch bei privaten Häusern wurden Nisthilfen für Schleiereulen, Schwalben und
Fledermäuse angebracht.
Weiter erhalten wurde ein Grüngürtel, der sich vom Friedhof in Richtung Norden durch Hausgärten und Obstgärten bis zum Neubaugebiet parallel zur
Schillerstraße durchzieht. Dieser Gürtel hat eine wichtige Funktionen für die dörfliche Fauna und das Klima. Der Nachteil ist die Trennung durch die Waldecker Straße, die mitten durch den Ort führt. Laut dem neuen
Bepflanzungskonzept des Friedhofes sollen die Nadelgehölze durch heimische Sträucher oder Bäume ersetzt werden.
Nach wie vor ist das Projekt „Naschgarten“
einzigartig und beispiellos im Landkreis. Positiv ist die Pflege des Grundstückes durch die Anwohner. Negative Erfahrungen wurden mit der Pferdebeweidung gemacht, generell sollte von einer Beweidung abstand
genommen werden, denn durch die Exkremente der Tiere wird die Fläche verunreinigt und für die Nutzung uninteressant. Ein Vorschlag wäre eine extensive Nutzung durch eine zwei bis dreimalige Mahd der Fläche mit einem
Mähbalken und ggf. einer Grastrocknung zur Heugewinnung. Der Aufwuchs könnte durch Tierhalter gemäht werden und zum Eigenverbrauch genutzt werden. Alternativ wäre ein mulchen, z.B. durch die Jagdgenossenschaft
denkbar, allerdings würden die Nährstoffe auf der Fläche verbleiben und zu einem stärkeren Aufwuchs führen.
Gestaltung, Nutzung und Pflege von Grünflächen im privaten Bereich
Im Bereich der Privatgärten könnte durch gezielte Beratung eine Aufwertung der Privatgrundstücke erfolgen. Sehr gelungen ist die Teichstraße,
neben Haus- und Hofbäumen sind hier auch einige Bauerngärten angelegt. Haus- und Hofbäume könnten auch im Neubaugebiet angepflanzt werden. Heutzutage gibt es veredelte Formen und Züchtungen, die für Anpflanzungen
auf kleineren Grundstücken geeignet sind. Ebenfalls gilt dies für die Grundstückseinfriedungen. Hier wird in der Regel auf pflegeleichte Metallzäune zurückgegriffen. Diese Zäune sind jedoch für die Region Nordhessen
nicht typisch, hier sind Holz bzw. Holzstaketenzäune verbreitet.
Im Neubaugebiet fällt der relativ hohe Anteil an Nadelgehölzen auf. Viele Hausbesitzer bedenken bei der Gartenplanung nur die „Sauberkeit“
dieser Gehölze. Im Vergleich zu Laubgehölzen wachsen die Nadelgehölze jedoch schneller und führen somit schneller zur Verschattung auf den Grundstücken. Wertvoller und ökologischer sind Laubgehölze.
5. Dorf in der Landschaft
Das überragende Projekt innerhalb der letzten dre Jahre war der Neubau einer Grillanlage auf dem Semmet. Die reizvoll gelegene Hütte, am
westlichen Ortsrand, ist gut erreichbar aber trotzdem weit genug vom Ort entfernt um ausgiebig zu feiern. Die Arbeiten wurden fast alle in Eigenleistung erbracht. Die Ausgleichsmaßnahmen sind innerhalb der
Gemarkung, bzw. an einem Bach, der an der Anlage vorbeifließt, geplant. Wünschenswert wäre eine geringfügige Eingrünung der Hütte evtl. mit einer Fassadenbegrünung oder einer vorgelagerten Bepflanzung mit
Sträuchern und kleineren Bäumen.
Positiv zu bewerten ist eine Biotopvernetzungsplanung im Nordosten der Gemarkung. Von der Dorflage bis zu den neuen Windkrafträdern ist eine
Vernetzung entlang der Feldwege geplant. Die Anlage einer Streuobstwiese wurde bereits realisiert. Beginnend an der L 3215 von Altenstädt in Richtung Balhorn sollen parallel zu den Wegen Feldgehölze oder Obstbäume
angelegt werden. Dieser Bereich innerhalb der Altenstädter Gemarkung ist sehr ausgeräumt und kahl. Bei der Anlage der Pflanzungen sollten jedoch die Landwirte als Flächenbewirtschafter mit angehört werden. Die
Pflanzungen sollten abgestimmt und so realisiert werden. Insbesondere müssen die Pflanzungen auf die südliche oder westliche Seite eines Weges gepflanzt werden, damit der Gehölzschatten größtenteils auf den Wegen
sind und die Ackerflächen nicht beschattet. Beim Landrat des Landkreises Kassel, Amt für den ländlichen Raum, gibt es ein Informationsblatt zur Planung und Anlage von Landschaftselementen.
Neben der geplanten Biotopvernetzung existieren weitere Feldholzinseln und Streuobstwiesen, die in den vergangenen Jahren auf städtischen oder
privaten Grundstücken innerhalb der Gemarkung angelegt wurden. Verbesserungswürdig wäre die Ortsrandgestaltung am nordöstlichen Dorfrand, im Bereich der Gewerbeansiedlung. Die baulichen Anlagen sind teilweise
sehr markant und weithin sichtbar. Dies gilt gleichermaßen wenn man von Bründersen in den Ort kommt und rechts Richtung Hardt (Neubaugebiet) schaut.
Sehr schön für die Kinder, gerade im Neubaugebiet an der Hardt, ist die Möglichkeit zum spielen im Waldbereich der kleinen Hardt. Von der
Gemeinde wird die Nutzung toleriert und somit den Kindern die Möglichkeit gegeben, spielerisch den Wald zu erkunden.
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