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Eine nordhessische Tradition am 6.12. (Nikolaustag) auch in Altenstädt
Siehe Beispiele und Fotos in den Schlagzeilen 2005, 2006, 2008 + 2010 und hier unter Klobes 2011. Vor etwa dem Jahr 2000 hatten die Klobese auch noch Masken auf
und wurden so nicht so leicht erkannt - heute eher die Seltenheit.
WER KENNT NOCH SPRÜCHE? WER KANN VON SEINEN EIGENEN ERFAHRUNGEN ERZÄHLEN? WER KANN NOCH FOTOS VOM KLOBESABEND
BEITRAGEN (aktuell und historisch?) Mail an Web-Master oder an Bernd Ritter, Tel. 5420
Hier zum Begriff aus Wikipedia: “Cowesabend oder Glowesowend ist in der Gegend um Kassel die Bezeichnung für den Nikolausabend.
Als Glowes (Mehrzahl Glöwesse), früher auch Klowes (Dialektform von Klaus), bezeichnet man die als Nikolaus oder auch anders verkleideten Kinder, die jeweils am 6. Dezember
nach Einbruch der Dunkelheit an den Haustüren und in kleinen Geschäften Sprüche aufsagen, um Süßigkeiten zu erlangen (Heischebrauch). In der Region südlich um Kassel
ändert sich die Schreibweise auch in Klobes oder Clobes.
Spruchbeispiele:
Ich bin en kleiner Könich, gebt mer net zuwenich.
Wünsche euch en langes Leben, müsst mä au was Schönes geben.
Ich bin en kleiner Frosch, gebt mä doch'n Grosch.
Gebt mä'n Stücke Speck, dann hüpp ich widder weg.
Ich bin die kleine Erika, ich komme aus Amerika. Ich komme aus Bonn
und will was honn.
Hände hoch, und keine Mätzchen. Arsch an de Wand und her midde Plätzchen.
Ich bin der kleine Nick, ich wünsche dir viel Glück, ich wünsche dir ein langes Leben, kannst mir auch 'nen Taler geben.
Ich benn dr kleine Dicke, ich winsche uch viel Gligge, ich winsche uch 'n langes Läwen, müssd mä au auch was Schenes gäwen.”
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