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Kirmes in Altenstädt - Das Dorffest
Weiter unten: - Fotogalerie Kirmes in Altenstädt (oder Button links, siehe auch Fotos im Text!) - chronologische Aufführung der Kirmes in Altenstädt - zur Wortbedeutung Kirmes und Kirchweih mit Links
Die Kirmes - das Kirchweihfest - gehört zum Ort seit vielen Jahrzehnten. Dennoch gab und gibt es immer wieder Unterbrechungen. Die Tradition droht zur Zeit ein wenig dem Kommerz und den finanziellen
und zeitaufwendigen Risiken zum Opfer zu fallen. Die letzte Kirmes veranstaltete der MGV
im Jahr 2000. Im Jahr 2005 gibt es wieder eine Zeltkirmes! Nicht immer waren es Vereine, die sich der Kirmes annahmen. Früher fanden sich Kirmesburschen, um das Fest - der Höhepunkt des
Jahres - zu veranstalten. Foto: Das Maskottchen und der Schrecken der Kinder: Der Kirmesbär
Nach dem Krieg waren die Bedingungen - insbesondere vor der Währungsreform -
schwierig. Dennoch wurde ums so heftiger gefeiert, die Last und Sorgen des Krieges waren vorbei. Schwierig war z.B. das Schnapsbrennen. In vielen Waschküchen wurde
gebrannt. So erinnert sich Hans Tripp an die “Sauerei”, die man beim Brennen des Zuckerrübenschnapses bei Hagemanns auf dem Hackelberg verursachte (1947). Das
führte nicht selten zum Protest der Mütter. Wie der Schnaps letztendlich schmeckte, hing auch von den Zutaten ab, die man zur Verfügung hatte. An 1948 erinnern sich Erna Heppe (geb. Döring) und Heinrich Döring gut. Der
Altenstädter Öste fuhr mit seinem in dieser Zeit seltenen Auto - einen DKW - direkt in den Saal Ritter. Der Zweitakter verbreitete eine Riesenstimmung aber auch entsprechende Abgase. 1949 fand die zweite Kirmes mit der neu eingeführten DM statt. Ein besonderes Risiko.
Mit 2,50 DM schien der Eintrittspreis dem ein oder anderen auch zu hoch, wie Fritz Ritter berichtet. Zu dieser Zeit wurde am Samstag der Umzug gemacht, abends auf der
Kirmes ging man zwischendurch heim zum Essen. Nachts wurde das Ständchen gespielt, “abkassiert” am nächsten Morgen. Auch typisch: Die “Gesundheit”. Dabei “schnappten” sich die Kirmesburschen ein Pärchen,
trugen es auf den Schultern und schleuderten die zwei durch den Saal, wobei die Musik immer schneller wurde. Auch das hatte einen Haken: es wurde “abkassiert”. In diesen Jahren war es auch noch üblich, eine Vor- und eine Nachkirmes zu
veranstalten. Viele Beteiligte berichten, dass die Nachkirmes immer das “schönste” Fest gewesen sei. Dabei wurde das Kirmestuch zu einem Mädchen des Dorfes gebracht. Mit Musik und viel Tamtam gab es bei der
Familie Essen und Trinken und natürlich viel Spaß. Walter Keßler kann sich noch gut an 1951 erinnern, als die Kirmesfahne zu Irma Döring gebracht wurde. Die Mutter von Irma hatte extra
Lamm gebraten, etwas Besonderes! 1987 lebte diese Tradition kurz wieder auf, als der PCA zum Haus der Jutta Arend marschierte. KIRMES 1926! Waldecker Straße:
Rechts: alter Saal Ritter (1927 abgebrannt und wieder aufgebaut), das Haus vorne links und das dritte von links wurden im Rahmen der Straßenbauarbeiten Anfang der 70er Jahre abgerissen (heute
Parkplatz Ritter + weiterer Parkplatz)
Zur Vorkirmes 1955, so Walter Keßler weiter, spielte eine 5-köpfige Kapelle zum Preis von 44,-DM im Gasthaus Schlutz!
Karl-Heinz Meile berichtet, dass vor den drei jeweiligen Kirmesfestivitäten “auf die Kirmes getrunken und gegessen” wurde. Das heißt, die Kirmesburschen ließen bei
ihren feucht-fröhlichen Vorbesprechungen die Zeche erst einmal anschreiben und zahlten nach der Kirmes. Dennoch blieben meist noch ein paar Mark übrig!
An eine besondere Begebenheit erinnert sich Änne Briel: als auf einer der Kirmesen in den 50er sich die
Kirmesburschen gegenseitig heimbrachten, brach vor dem Haus von Heinz Ritter (Voßborn) eine Barriere: Alle Kirmesburschen landeten auf der Miste. In dieser Zeit suchten sich die Kirmesburschen auch immer ein Kirmesmädchen aus! Immerhin ein emanzipatorischer Fortschritt! In den 50er und 60er Jahren gab es regelmäßig Schlägereien, wird mehrfach berichtet. Nicht selten waren es
“Gäste” aus Nachbarorten, mit denen sich die ein oder anderern Altenstädter rumprügelten. Arnold Henkelmann weiß von den Kirmes-Feiern Anfang der 60er zu berichten. So hatte man 1960
Schwierigkeiten, ein Bärenkostüm zu bekommen. Anstelle dessen fertigte man kurzer hand einen Kinderkopf an (siehe Fotogalerie). 1963 dagegen hatte sich dem Bären noch eine Kuh hinzugesellt. Übrigens: Die Fotos dieser Zeit wurden
meist vom Altenstädter Fotografen R. Dombeck, Zimmerplatz 1, geschossen oder zumindest entwickelt! Foto rechts: die Kirmes wird auf dem heutigen Dorfplatz begraben (Hering) 1969 Ein Novum gab es 1987: Die erste Kirmes des Posaunenchores fand in einer Industriehalle bei “Güscha” Schlutz statt. Aber erst einmal musste die Halle aufgeräumt
werden. Die Arbeit lohnte sich, die Stimmung in ungewohnter Umgebung war spitze. 1996, der MGV führte die Kirmes bei Ritters durch, hatten die Sunscheins (Wilfired und Thomas Grede) ihren großen Auftritt: am Sonntag brachten sie den Saal regelrecht zum
Kochen. Danach entwickelte sich die Band zur regelrechten Kultband, mit Fernsehauftritten und Konzerten im Burghain oder in “Joes Garage” in Kassel.
Diese Seite ist noch nicht komplett. Fotos werden ergänzt, Informationen zur Geschichte nach und nach hinzugefügt A C H T U N G WER ETWAS ZU BERICHTEN WEISS ODER FOTOS HAT, BITTE MELDEN!!!!!!!!!
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Jahr
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Veranstalter
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Ort
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Bemerkungen
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2009
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Kirmesteam
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Zeltkirmes Semmet
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3. Kirmes nach Wiederauflage
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2007
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Kirmesteam
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Zeltkirmes Semmet
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2. Kirmes nach Wiederauflage wieder voller Erfolg: Kirmes 2007
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2005
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Kirmesteam
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Zeltkirmes Semmet
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Super-Kirmes nach 5 Jahren Pause: Kirmes 2005
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2000
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MGV
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Gasthaus Ritter
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## Sunscheins spielen zum zweiten Mal ## Bunter Festzug
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1996
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MGV
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Gasthaus Ritter
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## Der Durchbruch: Die Sunscheins spielen am Sonntag - das Volk tobt, die Gredefamily wird zur Kultband ##
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1995
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Feuerwehr
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Zeltkirmnes Semmet
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## Die vorerst letzte Kirmes der Feuerwehr. Aufgrund der Erfahrungen 1991 leider zu wenig Altenstädter!! Es wurde was neues probiert, Freitag Dorfabend mir den Vereinen das war Okay,
Samstag Disco ein absoluter Flop, große Hitze verhinderte das man ins Zelt wollte die Musik war auch draußen zu hören .Sonntag Festzug auch Okay, wie in all den Jahren zuvor mit Prämierung Montag eine
Hängepartie, ein leeres Zelt war kein Ansporn für die Gäste.Fazit: War man in Altenstädt Kirmesmüde?? Auch das Jahr zuvor PCA war schon schwierig. Für uns ein Grund unter anderen die Notbremse zu ziehen. Denn wenn Betriebskosten die Einnahmen übersteigen muss man die Bremse ziehen KB – Frankschön, Grit Rehrmann, Martin Knatz, Ralf Ritter, Frank Rißeler, Andreas Kuhaupt, Bernd Gerhold, Jörg schön, Thomas Bätz, Ralf Bräutigam, Rudi Nelle, Lars Homburg, Silke Kimm, Kai Franke, Rainer Koth, Andre Bollmann, Thomas Köhler, Diana Reuter ##
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1994
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PCA
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## etwas zu groß angelegte Kirmes im Semmet ## mit Rockkonzert am Freitag Es spielt die Band “Die Gringos” Bereits am Freitag: es spielen “Franclin D.” und “Naturtrüb”##
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1993
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MGV
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Gasthaus Ritter
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## traditionelle Kirmes mit buntem Festzug ##
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1992
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Damen- gymnastik
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Gasthaus Ritter
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## erste Kirmes der Damen! Festzug leider verregnet ##
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1991
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Feuerwehr
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Zeltkirmnes Semmet
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## Wieder Zeltkirmes, Novum der Eintritt an allen Tagen nur 10,- DM wie 1978.Tombola 1. Preis ein Schlachschwein, Kapelle The Lihtnings, die auch in den Folgejahren immer in Altenstädt
gespielt hat (auch im Saal)Es waren 25 Kirmesgruppen aus der Umgebung da, was ja bedeutet das auch wir überall waren. Am Montag war neu . Eine Wetten dass Show.Eigenregie 110 Personen haben mitgeholfen.
Weniger gut war, es waren zwar viele Auswärtige Gäste da aber viele Altenstädter wollten oder konnten keine Kirmes feiern. Fazit Tendenz fallend. KB- Frank Schön, Jörg Schön, Thomas Bätz, Ralf Ritter,
Kai Franke, Andre Bollmann, Rainer Koth, Rudi Nelle, Martin Knatz, Thomas Köhler, Bernd Gerhold, Andreas Anton ##
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1990
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PCA
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Zeltkirmnes Semmet
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## erst Zeltkirmes des PCA ##
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1988
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MGV
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Gasthaus Ritter
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## gemütliche Kirmes bei Ritter ##
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1987
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PCA
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Güscha-Halle Schlutz
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## außergewöhnlich stimmungsvolle Kirmes in Industriehalle ## mit Rockkonzert am Freitag ## Erstmals wieder mit Nachkirmes ##
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1986
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Feuerwehr
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Zeltkirmnes Semmet
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## Zweite Zeltkirmes, hier war alles schon einfacher auch wieder alles in Eigenregie.Meterbier wurde eingeführt. Eine neue Sektbar extra gebaut mit Holz aus dem Mühlenholz. Kapelle „The
Bongos“ von der feuerwehr entdeckt spielte dann später auf vielen Kirmesveranstaltungen in Altenstädt.Neu war eine Riesendiscofete mit DJ Buggi bekannt in ganz Nord- und Osthessen.Neu war auch die
Prämierung der Festwagen. Montag tombola 1. Preis Fahrt nach PragKB – wie 1982Statt der früher üblichen Nachkirmes fuhren wir mit zwei Bussen nach Nieder-Waroldern ##
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1984
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MGV
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Gasthaus Ritter
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## traditionelle Kirmes mit buntem Festzug ##
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1983
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Schützen
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Gasthaus Spring
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1982
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Feuerwehr
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Erste Zeltkirmes im Semmet
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## Die erste Zeltkirmes in Altenstädt, zuvor hatte es sehr langwierige Verhandlungen mit den Kneipern gegeben, mehrere Wochen, aber es bestand Einigkeit während der eine kein Angebot abgab
oder besser nur ein Alibiangebot gab es ansonsten wenig Bewegung. Nach der
vierten oder fünften Runde wurde dann kurzfristig für Zeltkirmes entschieden. Aber ich muss sagen leicht haben wir uns das nicht gemacht, aber die 1150 Jahrfeier hat Mut gemacht. Nun ging es Schlag auf Schlag viel musste organisiert werden es war ja Neuland, viele, viele Sitzungen waren nötig. Aber es ist gelungen es war wohl die größte Kirmes die Altenstädt je erlebt hat, was Gäste und Power anbetrifft. Besonderheiten der Eintritt betrug weniger als 1978. ein Problem war, da wir recht spät waren mit Kapelle hatten wir eine moderne Kapelle „The Dreams“ mit Mischpult und allen drum und dran, entsprechend war auch die Musik, keine dicke Backen. Was dazu führte das mich einer an Schlips und Kragen packte und sofort eine andere Kapelle verlangte. Aber sonst ein tolles Fest, Riesentombola uvm.
Alle Arbeiten wurden zum erstenmal in Eigenregie durchgeführt.KB – Manfred Pfennig, Jürgen Göbel, Lothar Liese, Ewald Rißeler, Michael Heusler, Ralf Döring, Norbert Klapp, Rainer Arend ##
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1981
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FCA
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1979
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Schützen
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Gasthaus Spring
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## erste Kirmes bei Springs ##
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1978
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MGV
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Gasthaus Ritter
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## Kapelle Kessler Altendorf; KB: Ralf Göbel, Lothar Liese, Werner Weltner, Jürgen Schwarz, Manfred Pfennig, Ewald Rißeler, Hans Schwarz, Burghard Ringk, Holger Grede, Bernd Klapp, Udo Rißeler ##
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1977
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Gasthaus Ritter
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## Dachstein Echo (siehe rechts) aus Ramsau in Altenstädt - der Saal kocht ##
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1975
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen: Herbert Kimm, Heinrich Ritter, Werner Weltner, Hilmar Pfennig..... ##
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1974
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen: Heinrich, Birgit und Petra Ritter, Hilmar Pfennig, ...##
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1972
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Feuerwehr
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197?
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz
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## Harmut Kimm, Wilfried Loose, Eberhard Theis, Karl-Heinz Römer, Rainer Kockegey, Harald Gerhold ##
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1969
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## siehe Bericht unten ##
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1968
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz
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## siehe Bericht unten ##
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1967
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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folgt
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1965
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## siehe Bericht unten ##
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1964
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## siehe Bericht unten ##
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1963
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen: Willi Gerhold, Walter Siebert, Heinz Döring, Helmut Gebert, Kurt Rißeler, Wilfried Gerhold, Werner Pfennig, Arnold Henkelmann, Willi Gerhold II #
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1962
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MGV
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Gasthaus Ritter
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## siehe Bericht unten ##
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1961
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen: Willi Gerhold, Eckhard Dormann, Werner Pfennig, Arnold Henkelmann, Helmut Gebert, Walter Gerhold #
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1960
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen und -mädchen: Walter Siebert, Waltraut Valentin, Kurt Rißeler, Gisela Wischki, Wilhelm Kregelius, Erna Lötzerich, Willi Gerhold, Arnold Henkelmann, Irma Ritter,
Karl-Heinz Siebert (heute Balhorn) # #
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1959
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen: Heinz Ritter (Voßborn), Heinz Henkelmann, Hans Simshäuser, Hans Lötzerich, Georg Arend, Wilhelm Nelle#
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1957
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz
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## Kirmesburschen: Hermann Ritter (Höhe), Heinz Henkelmann, Karl Schön, Helmut Ritter, .. Die Kirmesburschen hatten bereits so viel “Kirmes angetrunken”, dass Gastwirt
Schlutz die Bremse zog und darauf hinwies, jetz müsse man aber erstmal die Kirmes feiern! #
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1955
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz
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## Kapelle Nickel aus Korbach ## Kirmesburschen: Bertold Ritter, Walter Keßler, Heinz Knatz, Ludwig Jakob, Arnold Ritter, Hermann Ritter ##
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1954
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen: Heinz Ritter (Voßborn), Horst Hertel, Karl Schön, Georg Arend, Helmut Ritter, Hans Döring, Wilhelm Nelle, Günter Schneider, Ludwig Ritter, Heirnich Gerhold ##
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1953
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz
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## Kirmesburschen und -mädchen: Georg Gabriel, Annemarie Henkelmann, Christa Höpfel, Erna Liese, Karl-Heinz Meile, Gerda Pfennig, Adolf Simshäuser, Karl Oeste, Hans Keßler, Walter Höpfel,
Heinz Spohr ##
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1952
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz
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## Kirmesburschen und-mädchen: Fritz Theis, Konrad Theis, Erich Klapp, Irmel Gabriel, Erich Pfennig, Karl Hildebrand, Georg Gabriel ##
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1951
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz
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## Kirmesburschen: Heinrich Gabriel, Hans Keßler, Ossi Wilschko, Georg Gabriel, Georg Raabe, Walter Keßler ##
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1950
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## Kirmesburschen und -mädchen: u.a. Herbert Ritter, Gela Döring, Ernst Döring, Walter Pfennig, Georg Briel, Erich Pfennig
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1949
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Kirmesburschen
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Gasthaus Schlutz (Toben)
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## Kapelle Nasemann aus Naumburg ## Kirmesburschen: Albert Hagemann, Fritz Ritter, Hans Tripp, Sepp Wislchko ##
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1948
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## volle Hütte und Oeste mit DKW auf Saal ## Kirmesburschen und - mädchen: Heinrich Döring, Georg Ringk, Hans Ringk, Ede Barthelmei, Heinrich Hildebrand, Ernst Döring, Gela Döring,
Erna Döring, Marie Engelhardt, Lene Pfennig ##
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1947
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1926
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Kirmesburschen
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Gasthaus Ritter
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## noch im alten Gasthaus (Brand 1927) ##
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Zur Wortbedeutung von Kirchweih und Kirmes
Kirchweih www.nfhdata.de/premium/index.shtml
"Kirchweih, Kirta, Kirwa, Kerwe Ursprung des Namens" Am 12.11.2002 wurde bei www.historiker.de (Dialog : Forum : Diskussion : Allgemein) folgender Beitrag eingestellt: "Seit vielen Jahren
befasse ich mich mit der Geschichte der 'Kirchweih', einem besonders wichtigen Fest im bäuerlichen Jahreskalender. Aufgrund meiner Erhebungen bezweifle ich, dass die gängige Bezeichnung 'Kirchweih' der ursprüngliche
Name dieses Festes ist und erst durch die Christianisierung dieser Name eine Umwandlung aus einer wesentlich früheren Festbezeichnung ist. Ich vertrete die diskussionsfähige Theorie, dass der Name dieses Festes
einem indogermanischen Namen entspringt. In meiner katholischen Heimat wird die Bezeichnung 'Kirwa' auch für die weiblichen Menstruation und das verhauen eines Kindes verwendet."
Ein anderer Teilnehmer antwortete am 13.11.2002: "'Kirchweih' ist 'Kirchweih' und hat nichts mit germanischem Brauchtum zu tun. Die ältesten Belege für das Kirchweihfest stammen aus dem 4. Jh, als das
Christentum mit germanischen Stämmen noch gar nicht in Berührung gekommen war. (Vgl. hierzu: LThK 3. Aufl. Bd. 7 Art. Kirchweih.) (Vgl. hierzu: Veit, Ludwig Andreas: Kirche und Volksfrömmigkeit im Zeitalter
des Barock / von Ludwig Andreas Veit und Ludwig Lenhart. - Freiburg : Herder, 1956. - XI, 331 S.) (vgl. hierzu: mundartlichen Formen bei Schmeller, Bayer. Wörterbuch)"
Kirmes www.kirmes-journal.de/notizen.htm geht zurück auf die 'Kirchmesse' und evtl. weiter auf 'Kirchweihmesse'. Bei grösseren Messen (= 'Gottesdienst')
sammelten sich auch Händler um die Kirche an, um die evtl. "weit gereiste" Gottesdienstbesucher mit allem Notwendigen (und Unnötigem) zu versorgen. Daraus entwickelte sich die Messe im Sinne von Jahrmarkt.
Und aus dem ursprünglichen Gottesdienst wurde eine Volksbelustigung. Eventuell war es aber auch schon früher so, dass die 'Messe' vor der Kirche für viele der eigentliche Anziehungspunkt war.
An manchen Kirchen gibt es auch heute noch fest angebaute kleine Häuschen, die als Marktstände dienen.
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Kirmes 1962 von Werner Gerhold Letzten Samstag und Sonntag im Oktober Veranstalter: Männergesangverein Altenstädt Im Gasthaus : Georg Schlutz
Helmut Ritter Hermann Ritter I Klaus Wischki Hans Simshäuser Bertold Ritter Hermann Ritter II Georg Briel Heinrich Briel Wilhelm Henkelmann Heinrich Kessler
Hermann Ritter Senior Hans Perschke Konrad Theis zeitweise wegen Geburt der Tochter Brunhilde usw. ist unvollständig
Es wurden Tischgesundheiten in der Gaststätte gespielt, und auf der Tanzfläche mit Musik junge Pärchen gedreht
Zur Vergrößerung des Festsaales wurde ein Zeltanbau in Engelhards Garten gestellt. Es fand am Sonntag ein kleiner Festzug statt.
ie Kapelle Nickel aus Netze mit 9 Mann, wurden um Mitternacht geteilt zum Nachtständchen Spielen. Ein Gruppenbild wurde nicht gemacht
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Kirmes 1964 von Werner Gerhold Termin: Letzten Samstag und Sonntag im Oktober Im Gasthaus Ritter, Wirt: Rudi Ritter
Friedhelm Ritter, Kirmesvater Horst Wölfel (Jesus) Willi Gerhold (Vit) Herbert Briel Werner Gerhold Reinhold Mähl Horst Grede (Kasper) Herbert Gerhold
Eine Nachkirmes wurde gefeiert, Anita Klapp hat die Kirmesfahne (Tischtuch) bekommen. Die Fahne wurde nicht in Anitas Elternhaus übergeben.
Die 9 Musiker der Kapelle wurden zum Nachtständchenspielen um Mitternacht geteilt. Alle Eintrittskarten mussten beim Bürgermeister Heinrich Klapp gezählt und mit dem Gemeindesiegel abgestempelt erden. Anhand der
Stückzahl wurde die Gebühr für die Tanzgenehmigung berechnet. Es wurden „Tischgesundheiten“ in der Gaststätte gespielt und auf der Tanzfläche mit Musik („De Ahle kocht Schelee, se hot kin Zogger meh“ oder
„de Zeche muss zum Bogge“) junge Pärchen gedreht. Die Spende kam in eine von Oestens Hans verschlossene Konservendose,die unter Getöse hin und her geschüttelt wurde. Es fand ein Festzug statt, der auf halber
Strecke unterbrochen wurde, um im Gasthaus Schlutz kurz einzukehren. Großgrundbesitzer Walter Döring zeigte sich auch in diesem Jahr sehr spendabel, 50,- DM und jede menge Schnaps.
Kirmesvater: (Friedhelm Ritter) war Ansprechpartner für die Kirmesburschen.
Besonderes:
Für die Kirmes waren zwei Kapellen verpflichtet. Willi Gerhold (Vit) hatte mit Kurt Rißeler (Balli) ohne Rücksprache mit den Kirmesvater einen Vertag mit den Haifischen aus Hoof abgeschlossen. Der Kirmesvater verpflichtete ordnungsgemäß die Kapelle Nickel aus Netze. Willi (Vit) musste dann die Haifische unter Protest und einer unbekannten Abschlagssumme abbestellen.
Samstagabend gab es Randale und die Kasse samt Inhalt flog durch den Saal, die Störenfriede wurden rausgeschmissen. Der Gewinn für die Kirmesburschen fiel spärlich aus, denn sie hatten bei den
Vorbereitungsversammlungen ordentlich gezecht. Ein Gruppenbild dieser Kirmes ist nicht vorhanden.
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Kirmes 1965 von Werner Gerhold Termin: Letzten Samstag und Sonntag im Oktober Im Gasthaus Ritter, Wirt: Katharina Ritter
Werner Gerhold, Kirmesvater Heinz Ritter, Kassenwart Erwin Kesper Wolfgang Kesper Günter Schlutz Hilmar Pfennig Hansel Haupt
Eine Vor- und Nachkirmes wurde gefeiert, die Kirmes fand am Samstag u. Sonntag statt. Die 9 Musiker der Kapelle wurden um Mitternacht geteilt, zum Nachtständchenspielen. Alle Eintrittskarten mussten
beim Bürgermeister Heinrich Klapp gezählt und mit dem Gemeindesiegel abgestempelt werden. Anhand der Stückzahl wurde die Gebühr für die Tanzgenehmigung berechnet. Es wurden „Tischgesundheiten“ in der
Gaststätte gespielt und auf der Tanzfläche mit Musik („De Ahle kocht Schelee, se hot kin Zogger meh“ oder „de Zeche muss zum Bogge“) junge Pärchen gedreht. Die Spende kam in eine von Oestens Hans verschlossene
Konservendose, die unter Getöse hin und her geschüttelt wurde. Es fand ein Festzug statt, der auf halber Strecke unterbrochen wurde, um im Gasthaus Schlutz kurz einzukehren. Der Kirmesvater: (Werner Gerhold)
war Ansprechpartner für die Kirmesburschen, den Wirt, die Gemeinde / Behörden, leitete Versammlungen und war befugt, Verträge abzuschließen. Montags feierten die Kirmesburschen in der Gaststätte. Hierzu wurden im
Dorf Brote, ahle Worscht, Eier und Speck gesammelt und von Schäfermertens (Ritter) Fritz gab es frisches Gehacktes und Jagdwurst zur Stärkung der Kirmesburschen.
Von der Brauerei und dem Wirt gab es 50 Liter Freibier, das ab 21.00 Uhr an alle Anwesenden ausgeschenkt wurde.
Besonderes: In der Gaststätte Ritter hatten viele das Sagen, deshalb wollten einige Familienmitglieder die mündliche Absprache, bezüglich der Kostenübernahme zur Verköstigung der Kirmesburschen und
der Kapelle, nicht mehr einhalten. Die Kirmesburschen hatten aus Protest ihre Abschlussfeier ab Montagmittag in die Gaststätte Schlutz verlegt. Erst als einige Gäste am Abend bei Ritters nachbohrten, warum
denn keine Kirmesburschen anwesend seien, wurde ein Mittelsmann mit der Zusage zur Kostenübernahme nach Schlutz geschickt. Durch gutes Zureden der Wirtin Gerda Schlutz und einige Scheidebecher auf ihre Kosten haben
die Kirmesburschen den Weg nach Ritters angetreten.
Der Gewinn für die Kirmesburschen war 50,- DM, für jeden davon mussten noch die Hemden und die Aufnäher an Hosen, Jacken und Hüten finanziert werden. Wenn ein Kirmesbursche seinen Dienst vernachlässigt
hatte, z.B. durch Alkohol oder Süßholzraspeln, gab es von dem Betrag Abzüge, die nachher vertrunken wurden.
Ein Gruppenbild dieser Kirmes ist vorhanden.
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Kirmes 1968 von Werner Gerhold Termin: Letzten Samstag und Sonntag im Oktober Im Gasthaus Schlutz, Wirt: Gerda u. Georg Schlutz
Werner Gerhold, Kirmesvater Heinz Ritter Erwin Kesper Wolfgang Kesper Günter Schlutz Hilmar Pfennig
Eine Vor- und Nachkirmes wurde gefeiert, die Kirmes fand am Samstag u. Sonntag statt.
Die 9 Musiker der Kapelle Kessler aus Altendorf wurden samstags Mittag zum Ständchenspielen in zwei Gruppen geteilt, eine alte Tradition des Nachtständchenspielens war somit aufgegeben worden.
Nachtständchenspielen war für die Musikanten in der Jahreszeit Knochenarbeit, die bis um 8.00 Uhr morgens gehen konnte. Die Kirmesburschen mussten danach das Ständchengeld kassieren, oft haben die Leute nichts vom
Ständchenspielen mitbekommen, weil sie noch auf der Kirmes waren oder zu tief in das Glas geschaut hatten, dies schränkte die Freizügigkeit bezüglich des Ständchengeldes oftmals sehr stark ein. Aus diesen Gründen
entschlossen die Kirmesburschen, Tagständchen zu spielen. Alle Eintrittskarten mussten beim Bürgermeister Heinrich Klapp gezählt und mit dem Gemeindesiegel abgestempelt werden. Anhand der Stückzahl wurde die
Gebühr für die Tanzgenehmigung berechnet. Es wurden „Tischgesundheiten“ in der Gaststätte gespielt und auf der Tanzfläche zur Musik („De Ahle kocht Schelee, se hot kin Zogger meh“ oder „de Zeche muss zum
Bogge“) junge Pärchen gedreht. Der Saal war in Richtung Engelhard Karles Garten vergrößert, trotzdem war er breche voll, so dass dadurch am Samstag kaum „Gesundheiten gedreht“ wurden.
Es fand ein Festzug statt, der auf halber Strecke unterbrochen wurde, um im Gasthaus Ritter kurz einzukehren. Kirmesvater: (Werner Gerhold) war Ansprechpartner für die Kirmesburschen, den Wirt, die Gemeinde
/ Behörden, leitete Versammlungen und war befugt, Verträge abzuschließen.
Montags feierten die Kirmesburschen in der Gaststätte. Hierzu wurden im Dorf Brote, ahle Worscht, Eier und Speck zur Stärkung der Kirmesburschen gesammelt. „Gesundheiten drehen“ war Knochenarbeit und
machte hungrig. Von der Martini-Brauerei und dem Wirt gab es 50 Liter Freibier, welches ab 20.00 Uhr an alle Anwesenden ausgeschenkt wurde.
Besonderes:
In diesem Jahr fanden sich nur 6 Kirmesburschen, die Teilnehmer hatten sich im Frühjahr zusammengefunden und die Kirmes beim Wirt und dem Bürgermeister angemeldet. Als der Termin näher rückte, bekamen Günter Schlutz und Wolfgang Kesper den Stellungsbefehl von der Bundeswehr. Die restlichen vier mussten die Kirmes zeitweise allein durchführen. Zum „Gesundheitendrehen" brauchte man mindestens 3 Kirmesburschen (einen Heber u. zwei Dreher)
und die Kasse musste ebenfalls besetzt sein. In dieser angespannten Personalsituation fiel Hilmar Pfennig wegen Unterschätzung der Alkoholresisdenz aus, sein Bruder Wilfried Pfennig hat spontan seinen
Platz eingenommen und die Besucher abkassiert. Der Gewinn für die Kirmesburschen war 60,- DM für jeden, davon mussten noch die Hemden und die Aufnäher an Hosen, Jacken und Hüten finanziert werden. Wenn ein
Kirmesbursche seinen Dienst vernachlässigt hatte, z.B. durch Alkohol, gab es von diesem Betrag Abzüge, die nachher vertrunken wurden.
Ein Gruppenbild dieser Kirmes ist vorhanden.
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Kirmes 1969 von Werner Gerhold Termin: 25. u. 26. 10.1969 Im Gasthaus Ritter, Wirt: Ilse u. Heinrich Ritter
Werner Gerhold, Kirmesvater Bernd Beier Jonny v. Bahlen Peter Homburg Erwin Kesper Wolfgang Kesper Günter Schlutz
Eine Vor- und Nachkirmes wurde auch in diesem Jahr gefeiert
Die 8 Männer der Kapelle Kessler aus Altendorf wurden Samstagmittag zum Ständchenspielen in zwei Gruppen geteilt. Die Kirmesburschen haben das Ständchengeld kassiert. Die Einnahmen reichten aber nicht aus,
um für diese Zeit die Kapelle zu bezahlen. Samstagabends war der Bär los, der Festsaal drohte aus allen Nähten zu platzen, vor lauter Zigarettenqualm
konnte man nicht bis zum anderen Ende des Saales sehen. An der Theke standen große Menschentrauben, so dass die halbe Tanzfläche belegt war. In dieser Situation wurden „Gesundheiten“, auf der Tanzfläche zur Musik („De Ahle kocht Schelee, se hot kin Zogger meh“ oder „de Zeche muss zum Bogge“) junge Pärchen gedreht. Die Spendendose, in die der junge Mann sein Obolus durch einen Schlitz einwerfen musste, wurde mit Getöse im Takt geschwungen. Die Höhe der Spende des jungen Mannes richtete sich oft nach der Zuneigung zum Mädchen, folglich wie viel sie ihm wert war. Ein Auswärtiger hatte 20,- DM in Aussicht gestellt (ein Stundenlohn lag in der Zeit zwischen 3,- u. 4,50 DM Brutto), wenn die Kirmesburschen ihm mit einem bestimmten Mädchen eine „Gesundheit drehen“; die 20,- DM kamen natürlich in die Blechdose. Auf dieser Kirmes wurden zum letzten Mal professionell über den ganzen Abend verteilt „Gesundheiten“ von ledigen Kirmesburschen für junge Paare gedreht.
Kirmesvater: (Werner Gerhold) war Ansprechpartner für die Kirmesburschen, den Wirt, die Gemeinde / Behörden, leitete Versammlungen, hatte eine Ordnungsfunktion innerhalb der Kirmesburschen und war befugt,
Verträge abzuschließen.
Nach alter Tradition wurden alle Eintrittskarten beim Bürgermeister Heinrich Klapp gezählt und mit dem Gemeindesiegel abgestempelt. Anhand der Stückzahl wurde die Gebühr für die Tanzgenehmigung berechnet.
Es fand ein Festzug statt, der mehrmals unterbrochen wurde, um in den Gasthäusern Schlutz, Zum Wiesengrund und in der Pension Grede kurz einzukehren.
Montags feierten die Kirmesburschen und Kirmesmädchen in der Gaststätte. Hierzu wurden vom Bäcker Schmidt`chen, von der Metzgerei Thiede aus Naumburg und im Dorf, ahle Worscht, Brötchen, Leberwurst,
Eier und Speck zur Stärkung der Kirmesburschen gesammelt. „Gesundheiten drehen“ war Knochenarbeit und machte hungrig. Bei Ritters in der Küche hatten die Kirmesmädchen aus den Gaben ein Festmenü vorbereitet, das
mit Bier und Jägermeister in geselliger Runde gegessen wurde. Von der Herkules Brauerei und dem Wirt gab es 50 Liter Freibier, dieses wurde ab 20.00 Uhr an alle Anwesenden im Lokal ausgeschenkt, um 21.00 Uhr war
das Fass leer. Ritters Gaststätte drohte auseinander zu bersten, deshalb wurde der Saal geöffnet und Ludwig Schreckert (Macker) spielte mit seinem Schifferklavier zur ersten Montagsfeier unendgeldlich auf.
Eine Nachkirmes wurde im November auf Ritters Saal durchgeführt. Das Kirmestuch (Fahne) wurde vorher zu Monika Schlutz, in die Wolfhagerstraße, gebracht. Monikas Eltern stellten das Essen und die Kirmesburschen
die Getränke. Auf dem heutigen Dorfplatz wurde im Anschluss die Kirmes begraben. Kirmes Vater Werner Gerhold würdigte die Kirmeszeit und unter Wehklagen der Anwesenden wurde die Kirmes 1969 - in Form eines
Herings, der an einem Seil mitgeführt wurde sowie des Rests einer Flasche Kirmesschnaps und der letzten Pfennige, die noch in den Geldbörsen waren - auf dem Dorfplatz begraben. Anschließend wurde auf Ritters Saal
die Kirmes öffentlich abgefeiert.
Kurioses: Der Gewinn für die Kirmesburschen war auch in diesen Jahr nicht berauschend, denn es mussten noch die Hemden und die Aufnäher an Hosen, Jacken und Hüten finanziert werden. Wenn ein
Kirmesbursche seinen Dienst vernachlässigt hatte, z.B. durch Alkohol, gab es von dem Betrag weitere Abzüge, die nachher vertrunken wurden. Eigentlich hatte keiner etwas verdient, auch der Wirt nicht?!
Anscheinend war das viele Geld, welches auf so einer Kirmes ausgegeben wurde, in einem dunklen Loch versickert.
Ein Gruppenbild dieser Kirmes ist vorhanden.
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Dachsteinecho: Aufgegriffen aus dem Internet (2005):
Ein der bekanntesten und beliebtesten Tanz – und Unterhaltunskapellen im deutschsprachigen Raum, das Original Dachstein
Echo aus Ramsau am Dachstein, feierte bereits sein 20jähriges Bühnenjubiläum. 20 Jahre auf der Bühne zu stehen ist sicher kein alltägliches Ereignis, speziell bei den vielen Kapellen die es gibt in
unserer schelllebigen Zeit. Hier kann man ohne weiteres Rückschau auf diese Zeit halten.
1976 trafen sich vier blutjunge Musikanten aus Ramsau und Raum Schaldming bei der 15-Jahr-Feier der
Türwandhütte an der Talstation der Gletscherbahn Ramsau. Bei dieser Feier wurden die Weichen zur Gründung des Dachstein Echos gestellt, weil man spontan zusammenspielte. Da es in dieser Zeit in der
ganzen Gegend noch keine Tanzkapellen gab, war man auf sich alleine gestellt, Musiktitel und das nötige Know – how, die eine Kapelle braucht, zu besorgen.
Trat dieses Quartett vorerst
ausschließlich im regionalen Raum auf, erkannte bald ein deutscher Veranstalter, der im Ramsau seinen Urlaub verbrachte, dass diese vier jungen Burschen mit Klarinette, Harmonika, Gitarre und Bariton für
höhere Aufgaben am Unterhaltungssektor imstande sein müssten. Deshalb wurden sie auch 1977 zur
Kirmesfeier des dortigen Gesangsvereins nach Altenstädt (Raum Kassel) eingeladen und landeten dort einen Riesenerfolg. Damit war der Bann für weitere Auftritte in Deutschland gebrochen.
1978 erweiterte sich das Dachstein Echo mit einem Trompeter zu einem Quintett und brachte 1979 die erste LP und MC auf den Markt. Nun
folgten viele Rundfunkeinsätze und einige Fernsehauftritte. Anlässlich der alpinen Ski – WM in Schlaming 1982 komponierte das damalige Gruppenmitglied Hans Koller die offizielle WM – Fanfare, die
weltweiten Bekanntheitsgrad erreichte. 1984 wurde das Dachstein Echo zu einer dreiwöchigen Tournee in die USA nach Florida eingeladen, wo sie in Miami, Hollywood, Sarasota und Orlando in
deutschsprachigen Clubs und deutschen Restaurants für Stimmung sorgten. Die Begeisterung war so groß, dass sie im folgenden Jahr in Orlando ins Epcot Centre von der World Disney World zwei Wochen im
deutschen Pavillon beim Weltfest engagiert wurden.
Weitere LP`s und MC`s wurden herausgebracht und viele Titel erreichten bei den diversen Hitparaden dn ersten Platz oder Spitzenplätze. Vor der
Wende wurde das Dachstein Echo fünfmal zu Fernsehrshows, Engagements und Tourneen in die damalige DDR eingeladen. 1989 wurde auf sechs Mann aufgestockt und es gab einige Fernsehauftritte im
„Musikantenstadl“, in der „Heimatmelodie“, „Guten Morgen Deutschland“, „Achims Hitparade“ usw. und man bereiste viele europäische Länder.
1990 wurde dem Dachstein Echo für besondere Verdienste um
die volkstümliche Musik das „Goldene Mikrophon“ verliehen und sie bekamen auch eine goldene CD. Ein außergewöhnliches Engagement bekamen die Mannen um Manfred Royer 1993 in den mittleren Osten. Zwei
Wochen wurde das Dachstein Echo in die Vereinigten arabischen Emirate und in das Sultanat Oman zu diversen Oktoberfesten eingeladen. Da sie über 20 Instrumente beherrschen, sind sie im volkstümlichen und
modernen Musik – und Unterhaltungsprogramm sehr vielseitig. In ihrer Musik (Oberkrainer Musik, volkstümlichen Schlager, Jodlern, internationale Tanzmusik, Schlager von gestern und heute und natürlich
Eigenkompositionen), ihrem Witz, Humor und ihren Showeinlagen (Schuhplattler, Publikumsspiele, musikalische Bravourtitel usw.) spürt man unverfälschte Lebensfreude und Temperament. Auch eine
professionelle Lichtanlage und ein super Sound ist für sie auch in Zukunft eine Selbstverständlichkeit.
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